Research Associate

Sandra Tietz ist Research Associate am Lehrstuhl für Kommunikationsmanagement sowie für das „Center for Research in Financial Communication“ tätig. Sie ist Inhaberin des HERING SCHUPPENER-Promotionsstipendiums für Finanzkommunikation. Von 2010 bis 2015 war Sandra Tietz bei der strategischen Kommunikationsberatung HERING SCHUPPENER in Frankfurt und New York, zuletzt als Associate Director mit Fokus auf Kapitalmarkttransaktionen sowie Investor Relations. Im Rahmen ihrer Dissertation forscht Sie zur "Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden in der strategischen Unternehmenskommunikation und Investor Relations". Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Finanzkommunikation, Investor Relations, Digitalisierung, strategisches Kommunikationsmanagement und Unternehmenskommunikation.

KONTAKT

Sandra Tietz, M.A.
Research Associate  
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft                                     
Universität Leipzig | Burgstraße 21 | D-04109 Leipzig
Tel.: 0341 973 57 88 | sandra.tietz@uni-leipzig.de

SPRECHZEITEN

Nach Vereinbarung.

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE & THEMEN

Finanzkommunikation, Unternehmenskommunikation, Online-KommunikationReputation/Marke/Vertrauen

AKTUELLE PROJEKTE

Digital Leadership in Investor Relations, Strategien in der Investor Relations und Finanzkommunikation

Publikationen

Christian Hoffmann, Sandra Tietz & Kerstin Hamann
Investor Relations - A Systematic Literature Review
Hoffmann, C. P., Tietz, S., & Hamann, K. (2017). Investor Relations - A Systematic Literature Review. Paper presented at the Annual Conference of the International Communication Association (ICA). San Diego, USA, May 2017.


Das Center for Research in Financial Communication war mit seinem Beitrag "Investor Relations - A Systematic Literature Review" auf der 67. Jahrestagung der International Communication Association (ICA) vertreten, die vom 25. bis 29. Mai 2017 in San Diego, USA stattfand.

Die ICA ist mit mehr als 4.500 Mitgliedern aus über 80 Ländern die führende Organisation der Kommunikationswissenschaft.

Obwohl der Begriff "Investor Relations" bereits in den 1950er Jahren erstmals geprägt wurde, kann die entsprechende Abteilung in Unternehmen noch immer als ein neues Phänomen angesehen werden. Investor Relations (IR) ist seit rund 50 Jahren in den USA und über 30 Jahre in Europa eine eigenständige Unternehmensfunktion. Trotzdem befindet sich die Forschung noch in den Kinderschuhen. In dem Beitrag wurden die Ergebnisse einer interdisziplinären systematischen Literaturanalyse präsentiert; analysiert wurden englischsprachige peer-reviewed Artikel aus akademischen Journals seit 1990.

Felix Krebber, Markus Wiesenberg
Die Grenzen der Beteiligung. Durch einflussreichen Dialog zu mehr Akzeptanz der katholischen Kirche.
Krebber, F., & Wiesenberg, M. (2015). Die Grenzen der Beteiligung. Durch einflussreichen Dialog zu mehr Akzeptanz der katholischen Kirche. Communicatio Socialis, 48 (3), 289-315.

Der vorliegende Beitrag diskutiert, inwiefern die römisch-katholische Kirche auf Bundes- wie auf Bistumsebene auf die gesellschaftlich erwartete Beteiligung bzw. Partizipation eingeht. Basierend auf dem organisationalen Neo-Institutionalismus sowie diskurstheoretischen Arbeiten wird die katholische Kirche als Amtskirche verstanden, die selbst strategische Kommunikation betreibt. Die aus der Theorie hergeleiteten Erkenntnisse werden mittels eines Beteiligungsmodells auf den Gesprächsprozess übertragen. Es wird gezeigt, dass dem Einfluss der Laien durch rechtlich-hierarchische Rahmenbedingungen sowie durch tradierte Vorstellungen der kirchlichen Würdenträger und der Verwaltung davon, wie Entscheidungsfindung in der katholischen Kirche abläuft, enge Grenzen gesetzt sind, die es bei der Kommunikation von Kirchen mit ihren Mitgliedern zu beachten und transparent zu machen gilt.

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Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld & Felix Krebber
Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Gedanken, Analysen, Thesen
Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U., & Krebber, F. (2015). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Gedanken, Analysen, Thesen. In G. Bentele, R. Bohse, U. Hitschfeld & F. Krebber, F. (Hrsg.), Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation (S. 1-22). Wiesbaden: Springer VS.

Wird über Akzeptanz gesprochen und geschrieben, scheint es zumeist die Beschreibung eines Defizits zu sein, das sich hinter diesem Schlagwort verbirgt. Doch handelt es sich wirklich um ein Defizit, wenn von fehlender Akzeptanz gesprochen wird? Die Diskussion um Akzeptanz, Legitimation, öffentliches Vertrauen, Partizipation und Transparenz ist Zeichen eines fundamentalen gesellschaftlichen Wandels. Dieser Wandel wirkt sich in breiter Front auf Politik und Wirtschaft aus und hat verschiedene Ursachen. Der Aufsatz nimmt insbesondere Wirtschaft und Politik in den Blick und untersucht, wie Akteure mit diesem gesellschaftlichen Wandel umgehen. Auch die mediale Dimension wird herausgearbeitet. Die Autoren schließen mit Thesen zum Themenkomplex als Denkanstoß für die Lektüre und Anregung zur Debatte.

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Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld & Felix Krebber (Hrsg.)
Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation
Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U., & Krebber, F. (Hrsg.) (2015). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation. Wiesbaden: Springer VS. 

„Stuttgart 21“ wurde zu einer Chiffre für Bürgerproteste und ein Symbol für „schwindende Akzeptanz“ von Großvorhaben. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten wird auch künftig vor Akzeptanzproblemen stehen. Dieser Band analysiert grundlegende Aspekte des Diskurses über Akzeptanz und Bürgerbeteiligung in der modernen Gesellschaft. Er bietet wissenschaftliche Zugänge zu Akzeptanz, Vertrauen, Transparenz und Legitimation sowie Fallbeispiele für Konflikte in Wirtschaft, Kultur und Politik. Eine Beschreibung von Methoden und Verfahren zur Erlangung besserer Akzeptanz ergänzt den Band.

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Felix Krebber, Constanze Schelten-Peterssen, Anna-Maria Thein & Marie-Theres Gohr
Die Twitter-Sphäre bei Debatten der Landesparlamente in Deutschland und ihre sprachliche Konstitutionion
Krebber, F., Schelten-Peterssen, C., Thein, A.-M. & Gohr, M.-T. (2015). Die Twitter-Sphäre bei Debatten der Landesparlamente in Deutschland und ihre sprachliche Konstitution. In Pohlers, B., Schreiber, F. & Ghubbar, I. (Hg.). Die Politik auf dem Siegertreppchen? (S. 219-240). Berlin: Frank & Timme.

Politische Reden richten sich in der Mediendemokratie nicht nur an das Präsenzpublikum der Abgeordneten und Zuschauer im Plenarsaal, sondern immer auch an eine durch Medien hergestellte Öffentlichkeit. Durch Zitation und journalistische Berichterstattung wird die Rede medial vermittelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Mit dem digitalen Raum der Online-Kommunikation ist eine neue öffentliche Sphäre entstanden, in der Parlamentsdebatten medial begleitet werden. Wie dieser neue öffentliche Raum beschaffen ist, ob er das den Parlamenten bescheinigte mediale Öffentlichkeitsdefizit auszugleichen vermag und welche Potenziale sich – auch hinsichtlich des rhetorischen Sprachgebrauchs – für die strategische politische Kommunikation parlamentarischer Akteure bieten, diskutiert der vorliegende Beitrag am Beispiel der politischen Kommunikation auf Twitter.

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Felix Krebber
Lokale Akzeptanzdiskurse
Krebber, F. (2015). Lokale Akzeptanzdiskurse. In Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U. & Krebber, F. (Hg.). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation (S. 113-126). Wiesbaden: Springer VS.

Wenn sich Windparks über Landschaften ausbreiten, Stromtrassen Täler überspannen oder neue Verkehrswege Schneisen durch Bergmassive schlagen, verbinden sich überregionale Fragen von Mobilität oder Energieversorgung in bundesweiter oder europäischer Dimension mit den vor Ort erlebbaren Veränderungen. Besonders im Lokalen steigen regelmäßig Unmut und Erregung, wenn sich Infrastrukturprojekte ankündigen, deren gesamtgesellschaftlicher Nutzen von vermeintlichen oder tatsächlichen Härten vor Ort überlagert wird. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass regionale Spezifika in lokalen Kommunikationsräumen bei Infrastrukturprojekten von großer Wichtigkeit sind. Aus diesen Gedanken folgernd wird ein Bezugsebenenmodell der Akzeptanzkommunikation entwickelt.

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Felix Krebber
Authentizität und Inszenierung in der Wahlkampfkommunikation
Krebber, F. (2013). Authentizität und Inszenierung in der Wahlkampfkommunikation. Wahrhaftigkeit als Geltungsanspruch im Landtagswahlkampf der SPD Baden-Württemberg 2011. In F. B. Roger, P. Henn & D. Tuppack (Hg.). Medien müssen draußen bleiben! Wo liegen die Grenzen politischer Transparenz? (S. 261-282). Berlin: Frank & Timme.

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Felix Krebber, Ann-Katrin Lukas, Maike Möhle, Jens Seiffert & Kerstin Thurow
Vertrauen und Politik. Eine Fallstudie anhand der Berichterstattung über die Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21 und der Vertrauenszuschreibungen an Politiker und Parteien
Krebber, F., Lukas, A.-K., Möhle, M., Muxfeldt, C., Seiffert, J. & Thurow, K. (2012). Vertrauen und Politik. Eine Fallstudie anhand der Berichterstattung über die Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21 und der Vertrauenszuschreibungen an Politiker und Parteien. In S. Appenzeller, F. Flemming & L. Küpper (Hg.). Bürgerproteste im Spannungsfeld von Politik und Medien (S. 45-64). Berlin: Frank & Timme.

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Christopher Fink, Franziska Friedrich, Thalena van Geuns-Rosch, Felix Krebber & Alexander Otto
Der Beitrag von Lokalfernsehen in Thüringen zur publizistischen Vielfalt im kommunikativen Nahraum
Fink, C., Friedrich, F., van Geuns-Rosch, T., Krebber, F. & Otto, A. (2009): Der Beitrag von Lokalfernsehen in Thüringen zur publizistischen Vielfalt im kommunikativen Nahraum. In Thüringer Landesmedienanstalt (Hg.). Chancen lokaler Medien Chancen lokaler Medien: Modelle, Bewertungen und Anforderungen von lokalem Hörfunk und Fernsehen - zwei explorative Untersuchungen (S.181-304). Berlin: Vistas.

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