RESEARCH ASSOCIATE

Juliane Kiesenbauer, MA, is a research associate and PhD candidate at the Chair of Strategic Communication at the University of Leipzig. Previously she has worked as a communications manager with car2go, an international car sharing company within the Daimler group, from 2009 to 2012. Her main fields of research interest are competence development for communications managers and professionalisation as well as internal communications and organisation of the PR function.

Contact

Juliane Kiesenbauer, M. A. 
Research Associate
University of Leipzig | Institute of Communication and Media Studies | Chair in Strategic Communication
Burgstraße 21 | D-04109 Leipzig
Tel.: 0341 97 35065 | Fax: 0341 97 35049 | kiesenbauer@uni-leipzig.de 

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By appointment only.

RESEARCH FOCUS & TOPICS

UnternehmenskommunikationPR-Forschung

PUBLICATIONS

Beatrice Dernbach, Juliane Kiesenbauer & Maike Lehnhoff
Vorbilder in Journalismus und Public Relations
Dernbach, B., Kiesenbauer, J., & Lehnhoff, M. (2017). Vorbilder in Journalismus und Public Relations. In N. Gonser & U. Rußmann (Hrsg.), Verschwimmende Grenzen zwischen Journalismus, Public Relations, Werbung und Marketing. Aktuelle Befunde aus Theorie und Praxis (S. 81-102). Wiesenbaden: Springer VS

Journalismus und Public Relations sind zwei unterschiedliche Berufsbilder im Feld der Publizistik. Die Abgrenzung verschwimmt zunehmend. Viele PR-Führungskräfte blicken auf eine mehrjährige und bisweilen erfolgreiche Karriere im Journalismus zurück; der umgekehrte Weg ist eher selten. Eine Gemeinsamkeit ergibt sich daraus, dass sich beide Berufsfelder stetig ausdifferenzieren. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und Nachwuchskräfte sowie erfahrene Praktiker stehen vor zahlreichen Möglichkeiten, ihre Berufslaufbahn zu gestalten.

Aus Studien zur Frage der Berufsorientierung junger Menschen ist bekannt, dass vor allem die Eltern für diesen Prozess sehr prägend sind. In der späteren Berufslaufbahn werden Vorgesetzte und Kollegen wichtiger. In der Publizistik ist bis dato nicht untersucht, welchen Einfluss Vorbilder aus dem jeweiligen Feld auf die berufliche Entscheidung haben. Punktuell geben Studien Hinweise dahingehend, dass Vorbilder für die Orientierung bei der Berufswahl und Laufbahngestaltung von Journalisten und PR-Praktikern eine Rolle spielen.

Gleichwohl der Begriff „Vorbild“ in der Alltagssprache häufig verwendet wird und verschiedene Funktionen des Vorbilds in der Psychologie, der Pädagogik, den Kultur- und Sozialwissenschaften untersucht wurden, ist das Konzept in der Kommunikations- und Medienwissenschaft kaum ausgearbeitet. Der Beitrag bietet eine theoretische Rekonstruktion des Begriffes, diskutiert schematische Differenzierungen und präsentiert die Ergebnisse zweier Online-Umfragen unter insgesamt 140 Journalisten und PR-Praktikern in Fragen wie: Inwiefern orientieren sich Journalisten und PR-Praktiker an Vorbildern? Aus welchen Bereichen stammen diese Vorbilder? Welche Eigenschaften werden an ihnen geschätzt? Inwiefern – und wenn ja aus welchen Gründen – fanden Vorbilderwechsel statt?

Juliane Kiesenbauer & Sebastian Keßler
Klasse statt Masse - Über die Entwicklung des Mitarbeiter-Segmentierungs-Modells der internen Unternehmenskommunikation
Kiesenbauer, J., & Keßler, S. (2017). Klasse statt Masse: Über die Entwicklung des Mitarbeiter-Segmentierungs-Modells der internen Unternehmenskommunikation. In G. Hooffacker & C. Wolf (Hrsg.), Technische Innovationen - Medieninnovationen? Herausforderungen für Kommunikatoren, Konzepte und Nutzerforschung (S. 219-246). Wiesbaden: Springer VS.

Der vorliegende theoretisch-konzeptionelle Beitrag postuliert, dass sich die Herausforderung einer zielgruppengerechten Medienproduktion für die interne Unternehmenskommunikation vor dem Hintergrund technischer Innovationen und einer Vielzahl neuer Darstellungsformen erneut und verschärft stellt. Besondere Bedeutung gewinnt das Thema für global aufgestellte Unternehmen mit einer heterogenen Belegschaft und für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht nur zur Rezeption interner Kommunikationsangebote animieren, sondern darüber hinaus aktiv an Kommunikationsprozessen beteiligen wollen. Damit Kommunikatoren diesen Herausforderungen in der Praxis mit einer fundierten Herangehensweise begegnen können, wird das Instrument der Zielgruppensegmentierung als Teil der Konzeption interner Kommunikation definiert. Als Bezugsrahmen für die praktische Umsetzung wird ein theoretisches Mitarbeiter-Segmentierungs-Modell (MSM) generiert, auf dessen Grundlage Kommunikatoren eine Persona-Typologie für die interne Kommunikation ihres Unternehmens entwickeln können.

Ralph Tench, Lucy Laville & Juliane Kiesenbauer
Exploring the Magic of Mentoring: Career Planning for the Public Relations Profession
Tench, R., Laville, L., & Kiesenbauer, J. (2016). Exploring the Magic of Mentoring: Career Planning for the Public Relations Profession. P. S. Bronn, S. Romenti & A. Zerfass (Hrsg.), The Management Game of Communication (S. 205-223). Bingley: Emerald.

This chapter attempts to critique the role of mentoring relationships which are identified by Levinson (1987) as ‘one of the most complex and developmentally important relations’. Providing psychosocial and career support (Kram, 1983, 1985) public relations practitioners, employers and professional bodies could benefit from the literature and empirical studies which demonstrate the powerful relationships that can develop through mentoring. This chapter critiques the mentoring programmes identified through empirical research of public relations’ professional bodies (Kiesenbauer et al., 2015) and the findings of a European study of public relations practitioners (Zerfass et al., 2014) in order to contex-tualise the literature and consider how the public relations profession can make better use of the dynamic mentoring relationship.

Juliane Kiesenbauer & Ansgar Zerfass
Today's and tomorrow's challenges in public relations: Comparing the views of chief communication officers and next generation leaders
Kiesenbauer, J., & Zerfass, A. (2015). Today's and tomorrow's challenges in public relations: Comparing the views of chief communication officers and next generation leaders. Public Relations Review, 41(4), 422-434.

Most public relations research is focused on communication processes and the instruments, strategies and objectives in use. Less is known about the men and women who are and will be responsible for managing strategic communication in organizations today and tomorrow. Their understanding of strategic communication is crucial for the perception of the profession by different stakeholders and substantially influences the economic success and social acceptance of companies. This study takes a close look at leaders shaping the professional field now and in the future. Qualitative interviews with 20 chief communication officers and 20 future leaders (Generation Y) in the same companies were conducted. Comparing the views, experiences and expectations of the two age groups helps to identify cognitive patterns, routes of development in practice as well as new areas for research.

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Juliane Kiesenbauer, Augustine Burkert & Ansgar Zerfass
Mentoring in public relations: An international study on mentoring programmes of professional associations
Kiesenbauer, J., Burkert, A., & Zerfass, A. (2015). Mentoring in public relations: An international study on mentoring programmes of professional associations. In A. Catellani, R. Tench & A. Zerfass (Eds.), Communication Ethics in a Connected World (pp. 367-390). Brussels: P.I.E. Peter Lang.

The question of how future PR professionals can be adequately educated is receiving considerable attention within academia and practice alike. In contrast, little is known about the first steps of young professionals in communication departments or agencies. In addition to formal pathways through the ranks of organisations, personal advice and support by senior colleagues in the field seem to be important factors for their careers. Many PR associations address this need by offering mentoring programmes for younger age groups. This chapter introduces the concept of mentoring and presents qualitative and quantitative research on mentoring programmes around the globe. It provides insights into key approaches as well as objectives, challenges and benefits for different players involved. The chapter shows how young professionals can be prepared for complex tasks in daily work life. The results will also be of interest to associations that are seeking to design new schemes or to improve existing mentoring programmes.

Juliane Kiesenbauer, Augustine Burkert, & Ansgar Zerfaß
Mentoring als Instrument der Nachwuchsförderung im Berufsfeld Public Relation
Burkert, A., Kiesenbauer, J., & Zerfaß, A. (2015). Mentoring als Instrument der Karriereförderung im Berufsfeld Kommunikationsmanagement/PR. In G. Bentele, M. Piwinger, & G. Schönborn (Hrsg.), Kommunikationsmanagement (Loseblattwerk, Nr. 8.81, S. 1-38). Köln: Luchterhand.

Mentoring ist ein Instrument der Nachwuchsförderung, das in der Berufspraxis und auch in der Wissenschaft zunehmend Aufmerksamkeit findet. Organisationen werden dadurch in die Lage versetzt, qualifizierten Nachwuchs weiter zu entwickeln und die Kompetenzen von Mitarbeitern gezielt zu fördern. Das ist vor allem in weit verzweigten Berufsfeldern wie Public Relations und Kommunikationsmanagement von Bedeutung. Einige Studien zeigen, dass PR-Nachwuchskräfte durch Mentoring auf komplexe Aufgaben im täglichen Arbeitsleben vorbereitet werden können. Eine wissenschaftliche Analyse von Mentoring-Programmen für PR-Praktiker steht bislang jedoch aus. Dieser Beitrag schließt die Lücke. Er stellt das Konzept des Mentoring vor und präsentiert die Ergebnisse einer zweistufigen empirischen Studie mit qualitativen und quantitativen Elementen. Formale Mentoring-Programme von PR-Berufsverbänden werden auf der von wissenschaftlich-theoretischen Darstellungen identifiziert und analysiert. Der Beitrag bietet Einblicke in Schlüsselkonzepte sowie Ziele, Herausforderungen und den Nutzen von Mentoring-Programmen für die verschiedenen Beteiligten.

Ansgar Zerfaß & Juliane Kiesenbauer
Strategen, Visionäre und Netzwerker der Unternehmenskommunikation
Zerfaß, A., & Kiesenbauer, J. (2014). Strategen, Visionäre und Netzwerker der Unternehmenskommunikation. Kommunikationschefs und Protagonisten der nächsten Generation in Nahaufnahme [Strategists, Visionaries and Networkers of Corporate Communications. A close-up view on Chief Communication Officers and Next-Generation Protagonists]. Münster: Monsenstein + Vannerdat.

Kommunikationschefs und Protagonisten der nächsten Generation in Nahaufnahme. Porträts von 40 Top-Entscheidern und Kommunikatoren der "Generation Y" geben einen Einblick in Trends der strategischen Kommunikation.

A close-up view on chief communication officers and next-generation protagonists. Portraits of 40 top decision-makers and "Generation Y" communicators provide an insight into trends of strategic communication.

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Juliane Kiesenbauer, Ansgar Zerfaß
Kommunikationsmanager in Nahaufnahme. Porträtstudie über heutige und künftige Strategen der Unternehmenskommunikation
Kiesenbauer, J., & Zerfass, A. (2014). Kommunikationsmanager in Nahaufnahme. Porträtstudie über heutige und künftige Strategen der Unternehmenskommunikation. Kommunikationsmanager,11(3), 70-73.

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Ulrike Röttger, Ansgar Zerfaß, Juliane Kiesenbauer & Janne Stahl
Führung im Kommunikationsmanagement - Herausforderungen im internationalen Vergleich
Röttger, U., Zerfaß, A., Kiesenbauer, J., & Stahl, J. (2013). Führung im Kommunikationsmanagement - Herausforderungen im internationalen Vergleich. Forschungsberichte zur Unternehmenskommunikation Nr. 1 [Leadership in Communication Management - Challenges in an International Comparison]. Leipzig: Akademische Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation.

Der Forschungsbericht ist ein Grundstein für das junge Forschungsfeld „Führung im Kommunikationsmanagement“. Im Mittelpunkt steht eine Zusammenfassung der ersten internationalen Studie zu dem Thema mit über 4.000 Befragten aus 23 Ländern. Dabei geht es insbesondere um den Vergleich der Ergebnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit aus hiesiger Sicht besonders interessanten Daten aus Nord- und Südamerika und Asien. Es werden aktuelle Herausforderungen für Führungskräfte in der Unternehmenskommunikation diskutiert und die wichtigsten Voraussetzungen für exzellente Führung im Kommunikationsbereich benannt. Die Haupterkenntnis ist, dass das Kommunikationsmanagement im deutschsprachigen Raum im internationalen Vergleich gut aufgestellt ist. Die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für gute Führung sind grundlegend gegeben und die Zukunft des Kommunikationsmanagements wird optimistisch eingeschätzt. Weibliche und männliche Führungskräfte werden zu einem großen Teil gleichberechtigt wahrgenommen. Als größte Herausforderung im beruflichen Alltag der Führungskräfte gilt der Umgang mit der wachsenden Informationsflut und -geschwindigkeit, gefolgt von Digitalisierung und Krisenkommunikation. Die wichtigste Voraussetzung für gute Führung ist aus Sicht der Befragten, dass der Kommunikationschef am strategischen Entscheidungsprozess der Organisation beteiligt ist.

This research report provides insights into the new research area of "Leadership in Communication Management". It is based on the first international study on that topic with more than 4,000 respondents from 23 countries. The comparison of results from Germany, Austria and Switzerland with data from North and South America as well as Asia reveals interesting findings, e. g. current challenges for executives and key requirements for excellent leadership in communication management. A key conclusion is that communication management in German-speaking countries stands up well to international comparisons. Basic organizational conditions for excellent leadership are in place and participants of the survey are optimistic about the future of their profession. Females and males are perceived to be equally capable leaders. The biggest challenge in everyday work of leaders in communication management is dealing with speed and volume of the information flow. Coping with the digital revolution and crisis communication are also mentioned as relevant topics. The most important prerequisite for successful leadership in communication management is involving the head of communications in strategic decision-making processes of the organization.

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Juliane Kiesenbauer, Anne Linke
Kompetenzentwicklung für die interne Kommunikation ‑ Ein Beitrag zur kompetenzorientierten Betrachtung deutscher PR-Studiengänge
Kiesenbauer, J., & Linke, A. (2015). Kompetenzentwicklung für die interne Kommunikation ‑ Ein Beitrag zur kompetenzorientierten Betrachtung deutscher PR-Studiengänge. In S. Huck-Sandhu (Hrsg.): Interne Kommunikation im Wandel. Theoretische Konzepte und empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS.

Die Komplexität der wissenschaftlichen Annäherung an die interne Kommunikation hat in den
vergangenen Jahren enorm zugenommen. Auch in Unternehmen ist das Thema laut verschiedener
Befragungen auf den Agenden der Kommunikationsverantwortlichen angekommen. Aktuelle Beispiele
geben jedoch Anlass kritisch zu hinterfragen, ob die Selbstauskunft der Kommunikationsverantwortlichen
tatsächlich im Berufsalltag gelebt wird. Sind Praktiker überhaupt für alltägliche und akute Anforderungen
der internen Kommunikation gerüstet? Eine Möglichkeit,ihre Kompetenzentwicklung zu fördern, stellt die
Hochschulausbildung dar. Eine Inhaltsanalyse von 46 Curricula deutscher Hochschulen zeigt, inwiefern
interne Kommunikation in einschlägigen Studiengängen eine Rolle spielt. Gibt es Unterschiede zwischen
den Angeboten staatlicher und privater Hochschulen, zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen
oder zwischen Teil- und Vollzeitprogrammen? Die empirischen Befunde weisen das ganze Spektrum
möglicher Antworten auf und bieten konkrete Ansatzpunkte für die Kompetenzentwicklung sowie Impulse
für akademische Führungskräfte.

Anne Linke, Juliane Kiesenbauer
Teaching ethical principles for PR – An empirical study on university curricula for communication management in Germany.
Linke, A., & Kiesenbauer, J. (2015). Teaching ethical principles for PR – An empirical study on university curricula for communication management in Germany. In A. Catellani, R. Tench & A. Zerfass (Hrsg.), Communication Ethics in a Connected World, Selected papers from the EUPRERA Annual Congress 2014. Brussels: Peter Lang.

Most studies in the field of PR and ethics theoretically focus on normative concepts or on professional action and the output of communication activities. The research project reported here sets in earlier by exploring one important structural prerequisite: ethical competences. Given the absence of research in the area of PR ethics and education, the study poses the question: To what extent are ethical aspects of public relations covered by university curricula for communication management? After clarifying the theoretical concept of PR ethics and giving an insight into the competence development literature, the paper presents an empirical study conducted in Germany. A content analysis of 46 study curricula reveals that less than half of the PR study programmes mention ethics in their curricula. The degree of consideration varies strongly from programme to programme depending on type of education provider (state-run, private), study degree (Bachelor, Master) and study set-up (full-time, part-time). The paper provides interpretations and generates impetus to academic leaders.

Juliane Kiesenbauer, Anne Linke
Schuld und Sühne? Viele PR-Studiengänge und wenig Ethik-Ausbildung an deutschen Hochschulen
Kiesenbauer, J., & Linke, A. (2014). Schuld und Sühne? Viele PR-Studiengänge und wenig Ethik-Ausbildung an deutschen Hochschulen. PR Magazin, 45(11) 48-53.

Kommunikationsskandale (z. B. anlässlich der Wahlmanipulation beim ADAC) führen uns eindringlich vor Augen, dass PR-Profis sich für potenzielle, ethische Fallstricke rüsten sollten. Eine Option der Kompetenzentwicklung wird darin gesehen, PR-Ethik in der Hochschulausbildung zu thematisieren. Diesbezüglich untersucht die Studie folgende Forschungsfrage: Inwieweit sind ethische Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit in Lehrplänen an deutschen Hochschulen integriert?

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