Univ.-Prof. Dr. Christian P. Hoffmann

Professur für Kommunikationsmanagement

Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann ist Professor für Kommunikationsmanagement am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Darüber hinaus verantwortet die Professur in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft die Lehre im Bereich der politischen Kommunikation. Hoffmann ist Dozent an der Universität St. Gallen, Singapore Management University, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Hochschule für Wirtschaft Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des strategischen Kommunikationsmanagements, der Finanzkommunikation und der politischen Kommunikation – mit besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen und Chancen neuer Medien.

KONTAKT

Prof. Dr. Christian P. Hoffmann
Universitätsprofessor für Kommunikationsmanagement
Universität Leipzig | Burgstraße 21 | D-04109 Leipzig
Tel.: 0341 97 35061 | Fax: 0341 97 35 049  | christian.hoffmann@uni-leipzig.de

Sprechzeiten

Sprechzeit nach indivueller Absprache. Die Anmeldung und Terminvergabe sowie die Einreichung der zu besprechenden Unterlagen erfolgt vorab via Mail.

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE & THEMEN

Unternehmenskommunikation, Finanzkommunikation, Politische KommunikationOnline-Kommunikation, Reputation/Marke/Vertrauen, Corporate Media/Content-Strategien, Non-Profit-Kommunikation

Christian Pieter Hoffmann, Silke Lennerts, Christian Schmitz, Wolfgang Stölzle & Falk Uebernickel (Hrsg.)
Business Innovation: Das St. Galler Modell
Hoffmann, C. P., Lennerts, S., Schmitz, C., Stölzle, W. & Uebernickel, F. (Hrsg.). (2016). Business Innovation: Das St. Galler Modell. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

​Business Innovation ist eine umfassende strategische Führungsaufgabe. Sie prägt das Unternehmen – und erfordert ein professionelles Management. Dieser für Praxis und Lehre konzipierte Band stellt erstmals ein ganzheitliches Modell der Business Innovation vor und beschreibt detailliert Elemente sowie Gestaltungsmöglichkeiten aus Sicht der Unternehmensführung. Aktuelle Ergebnisse der Innovationsforschung werden von ausgewiesenen Experten präsentiert, erklärt und in das Modell eingeordnet. So wird deutlich: Business Innovation ist kein Zufall, sie kann gezielt gefördert und realisiert werden.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Eine Kultur der Innovation : Die Bedeutung von Innovationsnetzwerken
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2016). Eine Kultur der Innovation : Die Bedeutung von Innovationsnetzwerken. In Hoffmann, C. P., Lennerts, S., Schmitz, C., Stölzle, W. & Uebernickel, F. (Hrsg.). Business Innovation: Das St. Galler Modell (S. 313-337). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Innovationen sind wichtig für das Bestehen und den Erfolg von Unternehmen. Organisationen bemühen sich fortlaufend und auf vielfältige Weise, Innovation zu generieren -, sei es in Form von Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen. Doch was macht eine Organisation tatsächlich innovativ? Das St. Galler Business-Innovation-Modell konzipiert die Organisation und Kultur als eine wichtige Grundlage der Innovation, erst auf dieser Basis können Innovationsprozesse angestossen und gesteuert werden. Dieser Beitrag soll zeigen, dass soziale Netzwerke einen wesentlichen Einfluss darauf haben, ob die Identität und Kultur einer Organisation mehr oder weniger offen für Innovation sind.

Die Managementforschung untersucht bereits seit vielen Jahren die Voraussetzungen und Eigenschaften innovativer Unternehmen -, sowohl auf der Ebene individueller Kreativität und Innovationsbereitschaft (Scott und Bruce 1994; Van de Ven 1986) wie auch auf der Ebene organisationaler Innovation (Hornsby et al. 2002). Auf der organisationalen Ebene gelten die Bereitstellung von hinreichenden Ressourcen, flexible und unbürokratische Organisationsprozesse, die Unterstützung emergenter Innovationen durch Führungspersonen sowie die Gewährung eines gewissen Autonomiegrades während des Innovationsprozesses als zuträglich für das Entstehen von Innovationen (Hornsby et al. 2002). Erleichtert oder gar getragen wird eine solche organisationale Weichenstellung durch eine Organisationskultur, die den Wert der Innovation anerkennt und diejenigen honoriert und unterstützt, die sich um Innovation bemühen. Die Unternehmenskommunikation, und insbesondere die interne Kommunikation, spielt eine bedeutende Rolle für die Entwicklung einer solchen Innovationskultur.

Falk Uebernickel, Wolfgang Stölzle, Silke Lennerts, Kerstin Lampe & Christian Pieter Hoffmann
Das St. Galler Business-Innovation-Modell
Uebernickel, F., Stölzle, W., Lennerts, S., Lampe, K. & Hoffmann, C. P. (2016). Das St. Galler Business-Innovation-Modell. In Hoffmann, C. P., Lennerts, S., Schmitz, C., Stölzle, W. & Uebernickel, F. (Hrsg.). Business Innovation: Das St. Galler Modell (S. 3-18). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Business Innovation bestimmt den Herzschlag der Wirtschaft – und berührt zahlreiche Disziplinen der Betriebswirtschaft. „Innovation Management“ und „Business Models“ gehören heute zu den etablierten betriebswirtschaftlichen Forschungsobjekten. Das zeigt: Innovation, Veränderung, Fortschritt, Wandel, Geschäftsideen und Erlösmodelle haben eine besonders hohe Bedeutung für die Praxis und damit auch die Forschung. Dennoch ist der Begriff „Business Innovation“ noch wenig etabliert. Es stellt sich daher die Frage nach dessen inhaltlichen Schwerpunkten und Abgrenzungsmerkmalen. Gerade die vielfältigen Aspekte und Berührungspunkte der Business Innovation, ihr interdisziplinärer Anspruch machen eine Profilschärfung des Begriffs und Forschungsfelds notwendig. Ein konzeptionell fundiertes Verständnis der Business Innovation muss auf der Identifikation und Erklärung ihrer wesentlichen Dimensionen und Elemente, deren Verbindungen und Schnittstellen zu den bestehenden betriebswirtschaftlichen Arbeitsfeldern aufbauen.

Christian Pieter Hoffmann (Hrsg.)
Befreit die Unternehmer! : Der (einzige) Weg zum Wohlstand
Hoffmann, C. P. (Hrsg.). (2016). Befreit die Unternehmer!: Der (einzige) Weg zum Wohlstand (1. Aufl.). Zürich: Edition Liberales Institut.

Unternehmer sind die Schrittmacher einer Gesellschaft. Ihre Entscheidungen bestimmen über unsere Produkte und Dienstleistungen, Arbeitsplätze und Gewinne, Technologien und Umwelt. Ihre Ideen, Investitionen und Innovationen stellen das Gewohnte in Frage, sie treiben Veränderungen voran und ermöglichen so Wohlstand. Wo andere nur erhalten und (um)verteilen wollen, schaffen Unternehmer Neues.
Das macht sie unbequem und häufig auch unbeliebt. Intellektuelle blicken mit Skepsis auf Kapitalisten, viele Grossunternehmen hängen am Status quo, die Politik schützt gerne das Bestehende. Werden in Sonntagsreden die Leistungen der Unternehmer gelobt, so erschweren im Alltag Steuern und Abgaben, Regulierungen und Subventionen, Missgunst und Mutlosigkeit den Weg in das Unternehmertum.

Um Neues unternehmen zu können, braucht es vor allem eines: offene Märkte, einen unverzerrten Wettbewerb. Also: Freiheit. Unternehmer gehen Risiken ein und suchen ihr Glück im Unbekannten. Ihre Erfolge können darum Heldengeschichten gleichen - dabei verbirgt sich in jedem von uns ein potenzieller Unternehmer. Wenn man uns nur lässt.

Was zeichnet Unternehmer aus, was bewirken sie und was braucht es, damit sie erfolgreich sein können? In diesem Band geben ausgewiesene Experten Antwort. Sie erklären, warum ohne Freiheit für Unternehmer eine Gesellschaft nicht erfolgreich sein kann.

Christian Pieter Hoffmann & Christoph Lutz
Online Non-Participation : Exploring Abstinence from Participatory Internet Uses
Hoffmann, C. P. & Lutz, C. (2016). Online Non-Participation : Exploring Abstinence
from Participatory Internet Uses. Beitrag zur 61. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Leipzig, März 2016.


Social media have been described as participatory media, because they facilitate the publication and sharing of content by lay audiences. Increasingly, research is differentiating forms of "online participation" in social domains as diverse as business, politics, culture or education. At the same time, research into the social stratification of Internet use ("digital divide") has triggered a lively debate on causes for non-participatory Internet uses. Most recently, it was recognized that digital non-participation can vary not only in causation but also in significance, as it may signify either an active or a passive stance and user intention. Active forms of non-participation could include acts of boycotts and obfuscation, such as the use of anonymization techniques. By contrast, passive non-participation occurs when individuals do not participate for a lack of skills, interest, or time. To differentiate the terminology of online non-participation among German Internet users and explore distinct causes, the authors have conducted a qualitative study based on focus groups with a diverse selection of Internet users.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Two Paths to Adoption : Cognitive and Affective Drivers of Social Media Adoption in Public Administration
Hoffmann C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2016). Two Paths to Adoption : Cognitive and Affective Drivers of Social Media Adoption in Public Administration. Beitrag zur 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Leipzig, März 2016.

Various studies have explored the impact of new media on the interaction of governments and their citizenry (e-government) or the engagement of citizens in questions of governance (e-governance). Social media can make participation in public governance logistically feasible by providing access to a wide range of information as well as online conversations. More and more public administrations strive to employ social media for citizen interaction. Yet, little is known about the necessary preconditions of professional social media use in public administration.
In this study, we focus on public administration employees' stance towards social media as one important element in the successful implementation of social media projects. Applying insights from technology acceptance research and based on a quantitative survey among the employees of a German state administration, we explore individual-level antecedents of social media use intentions. We distinguish two routes of adoption - a cognitive and an affective one - and find that the affective route is more pronounced. This points to the hedonic status of social media as an information technology and coincides with information systems previous literature.

Christian Pieter Hoffmann, Peggy Simcic Brønn & Christian Fieseler
A Good Reputation: Protection against Shareholder Activism
Hoffmann, C. P., Brønn, P. S., & Fieseler, C. (2016). A Good Reputation: Protection against Shareholder Activism. Corporate Reputation Review, 19(1), 35–46.

When shareholders become dissatisfied with a public company's policies or actions, they may resort to activist interventions. Shareholder activism has been described as an attempt to resolve agency conflicts by directly influencing management or board decisions. Shareholder activism may be incited by a lack of focus on shareholder value, a misalignment of corporate governance or a number of social and environmental policy issues. Over recent years, shareholder activism has become more frequent, professional and costly to corporations. Large, visible companies are held to be most susceptible to activist interventions, potentially damaging their corporation reputation. In this study, we analyze the effect of a
good corporate reputation on the susceptibility of public companies to shareholder interventions in the form of proxy fights. We consider both the frequency and success of shareholder proposals and differentiate the effect of corporate reputation by issues context. Our findings indicate that a good corporate reputation serves as a two-fold inoculation against shareholder interventions,
reducing both the frequency and success of proxy fights.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Giulia Ranzini
Privacy Cynicism : An Approach to Understanding the Institutional Privacy Paradox
Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Ranzini, G. (2015). Privacy Cynicism : An Approach to Understanding the Institutional Privacy Paradox. Paper presented at Amsterdam Privacy Conference. Netherlands, Amsterdam, October 2015.

Previous research on online privacy has identified a disparity between Internet users' privacy concerns and actual privacy protection behavior. Given the distinction between social and institutional privacy concerns, this "privacy paradox" appears especially pronounced in the context of institutional privacy threats. A number of studies attempt to explain the privacy paradox based on either user trust, lack of risk awareness or the privacy calculus thesis. In this study, we argue that none of these approaches satisfactorily explain the institutional privacy paradox. Instead, we propose that users faced with institutional privacy threats may develop an attitude we term privacy cynicism. Privacy cynicism serves as a cognitive coping mechanism allowing users to take advantage of online services despite privacy concerns. Based on focus groups conducted among German Internet users and an initial explorative student survey, we define the privacy paradox construct and propose an initial measurement instrument.

Christian Pieter Hoffmann
Digitale Spaltung: Eine Frage des Geschmacks?
Hoffmann, C. P. (2015). Digitale Spaltung: Eine Frage des Geschmacks?. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 03.10.2015, S. 2.

Das Internet bietet zahllose Vorzüge und Bequemlichkeiten - wir haben uns an sie gewöhnt, ja können uns ein Leben ohne sie kaum noch vorstellen. Doch möglicherweise ist das Internet zugleich eine Ursache für gesellschaftliche Spaltungen und soziale Ungerechtigkeiten.

Christoph Lutz & Christian Pieter Hoffmann
Connected for Success? : How Network Centrality on ResearchGate Relates to Bibliometrics, Altmetrics and Webometrics
Lutz, C. & Hoffmann, C. P. (2015). Connected for Success? : How Network Centrality on ResearchGate Relates to Bibliometrics, Altmetrics and Webometrics. XXXV INSNA Sunbelt Conference. Brighton, 2015.

Academic social network sites (SNS) are booming. A recent large-scale survey published in Nature indicates that almost 90 percent of researchers in science and engineering and more than 70 percent in the social sciences, arts and humanities are aware of ResearchGate - next to Academia.edu the largest academic SNS with more than 6 million users. However, only limited research has been carried out on academic SNS. Although a vivid community creates and implements alternative measures of scientific impact with social media data, little use has been made of the potential of academic SNS as a data source. Consequently, few studies employ person-based metrics that cover users' social capital in the form of structural indicators and network statistics (centrality, density, homophily, clustering). This contribution draws on extensive data from ResearchGate to address this issue and add a relational component to altmetrics research. It includes a follower/following network of 302 nodes on ResearchGate: the complete faculty of a Swiss public university who are members on this academic SNS as of early 2014. We describe the overall network with classical metrics of social network analysis and compute the centrality of each individual node. Results indicate low density, high institutional homophily, a skewed degree distribution and many isolates. We then compare the structural properties of individual nodes with other metrics of influence. To do so, the network data is complemented with detailed attribute data, such as department affiliation, gender and position within the university hierarchy. Moreover, we collect researchers' activity on ResearchGate, bibliometric information, webometrics and altmetrics, i.e., the prominence of their publications on general and specific social media platforms. We evaluate whether the relational aspect of influence in the form network centrality correlates with activity, bibliometric, webometric and almetrics indicators as well as personal attributes. Significant and intermediate correlations between activity and centrality are found, while the correlations between centrality and bibliometric as well as altmetrics are weaker but still significant. No significant correlations between webometrics (coverage of publications on general social media platforms, like Twitter and Facebook) and network centrality occur. The analysis suggests that network centrality is distinct but correlated with (bibliometric) output metrics and therefore worthy of inclusion in future altmetrics studies.

Christoph Lutz, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Antecedents and Outcomes of Online Serendipity : Contextual Differences Between Online Services
Lutz, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2015). Antecedents and Outcomes of Online Serendipity : Contextual Differences Between Online Services. Paper presented at the 65th Annual Conference of the International Communication Association. San Juan, Puerto Rico, May 2015.

The abundance of online information necessitates the increasingly selective filtering of content for convenient user experiences. Critics worry that algorithmic filtering based on homophily leads to a loss of diversity. In turn, "serendipity", positive experiences due to the encounter of surprising content, is touted as an antidote to overly polished, repetitive use experiences. Little is known, however, about the antecedents and effects of online serendipity. Studies suggest that these antecedents and effects vary by online context, yet few have analyzed this empirically. We identify antecedents of online serendipity using a survey of German Internet users. We then differentiate the proposed serendipity model according to three online contexts: shopping, information and social networks. We find that online serendipity is indeed context-specific. While in the shopping and information context serendipity does not lead to satisfaction with the user experience, on social network sites it has a significant positive effect.

Christian Pieter Hoffmann & Lea Aeschlimann
You Can Trust Me with Your Data! : Service Cues Facilitating Self-Disclosure on Social Networking Sites
Hoffmann, C. P. & Aeschlimann, L. (2015). You Can Trust Me with Your Data! : Service Cues Facilitating Self-Disclosure on Social Networking Sites. Paper presented at the 65th Annual Conference of the International Communication Association. San Juan, Puerto Rico, May 2015.

On social networking sites (SNS), user self-disclosure is a precondition for the establishment of online ties and the participation in communities of interest. Self-disclosure is also a key element in the SNS business model, as it allows for targeted advertising. Therefore, SNS providers are eager to facilitate user self-disclosure. At the same time, privacy risks associated with SNS use may engender privacy concerns, inhibiting self-disclosure. Based on a survey of 294 German SNS users, we analyze two potential approaches for SNS providers to counter privacy concerns and encourage user self-disclosure: (1) SNS can employ cues to signal the trustworthiness of the service provider. (2) Applying the "privacy calculus" thesis, attractive service benefits may serve to moderate the inhibiting effect of privacy concerns on self-disclosure. Our analysis reveals that trust in the SNS provider mediates the effect of privacy concerns on self-disclosure, while service benefits does not exert a significant effect.

Christian Pieter Hoffmann & Christoph Lutz
The impact of online media on stakeholder engagement and the governance of corporations
Hoffmann, C. P., & Lutz, C. (2015). The impact of online media on stakeholder engagement and the governance of corporations. Journal of Public Affairs, 15(2), 163–174.

Online tools such as social media provide new opportunities for citizens and stakeholder groups to be informed, identify common interests, express and share opinions and demands, organize, and coordinate interventions. Therefore, the Internet could be expected to increase stakeholder engagement in corporate affairs and facilitate good governance. In order to provide an overview of current findings on the impact of online media on governance and stakeholder engagement, we conduct a systematic literature review. Our analysis reveals five topical categories of inquiry. We analyze studies from the field of business participation and find a strong bias towards consumer engagement and marketing issues. Only few studies are found to critically explore the effect of online media on power and value distribution between corporations and stakeholders. We then turn to the more established field of political and civic participation in order to further analyze antecedents, forms, and outcomes of online engagement in civic affairs, and derive a framework for future research.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz, Miriam Meckel & Giulia Ranzini
Diversity by Choice : Applying a Social Cognitive Perspective to the Role of Public Service Media in the Digital Age
Hoffmann, C. P., Lutz, C., Meckel, M. & Ranzini, G. (2015) Diversity by
Choice : Applying a Social Cognitive Perspective to the Role of Public Service Media in the
Digital Age. International Journal of Communication, 9(1), 1360-1381.


Hopes for a new abundance of diverse media content have long been tied to the rise of the Internet. Ensuring diversity remains a fundamental objective of media policy. However, media policy is still largely focused on public service media. In this article, we introduce a new theoretical perspective to inform media policy, focusing on the concept of diversity experience and users' motivation, awareness, and ability to seek diverse content in a transforming media environment. We argue that our understanding of and regulatory approaches to media pluralism must be adapted to technological advances. Based on social cognitive theory, we propose an extension of the diversity debate by considering user cognition. We analyze challenges to users' diversity experiences on a motivational, perceptual, and capability level. Given the (over)abundance of content available online, users must be willing and able to seek out diverse and serendipitous information. We derive a user-centric approach to media pluralism and diversity. Based on this framework, we outline criteria for changing the role of public service media in the digital age to focus on empowering users to actually experience media diversity.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
A relational altmetric? Network centrality on ResearchGate as an indicator of scientific impact
Hoffmann, C. P., Lutz, C., & Meckel, M. (2016). A relational altmetric?: Network centrality on ResearchGate as an indicator of scientific impact. Journal of the Association for Information Science and Technology, 67(4), 765–775.

Social media are becoming increasingly popular in scientific communication. A range of platforms, such as academic social networking sites (SNS), are geared specifically towards the academic community. Proponents of the altmetrics approach have pointed out that new media allow for new avenues of scientific impact assessment. Traditional impact measures based on bibliographic analysis have long been criticized for overlooking the relational dynamics of scientific impact. We therefore propose an application of social network analysis to researchers' interactions on an academic social networking site to generate potential new metrics of scientific impact. Based on a case study conducted among a sample of Swiss management scholars, we analyze how centrality measures derived from the participants' interactions on the academic SNS ResearchGate relate to traditional, offline impact indicators. We find that platform engagement, seniority, and publication impact contribute to members' indegree and eigenvector centrality on the platform, but less so to closeness or betweenness centrality. We conclude that a relational approach based on social network analyses of academic SNS, while subject to platform-specific dynamics, may add richness and differentiation to scientific impact assessment.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Digital Natives or Digital Immigrants? : The Impact of User Characteristics on Online Trust
Hoffmann, C. P., Lutz, C., & Meckel, M. (2015). Digital Natives or Digital Immigrants?: The Impact of User Characteristics on Online Trust. Journal of Management Information Systems, 31(3), 138–171.

Previous research suggests that user characteristics such as web experience and demographics may affect online trust. Drawing on social cognitive theory, we explore the moderating effect of user characteristics on online trust. Based on a survey of German Internet users, we differentiate three groups by age, web experience, and education. We term these groups digital natives, digital immigrants, and naturalized digitals. A multiple-group analysis reveals significant differences in trust formation, particularly in the cues considered in the evaluation of online services. Whereas a large user base inspires confidence in digital natives, naturalized digitals are more geared toward familiar brands and recommendations. Digital immigrants most critically weigh the risks of a transaction against its benefits. We argue that specific user characteristics are associated with distinct cognitive schemata, implying distinct interests and evaluations in online transactions. Online services should differentiate their signaling efforts according to the targeted customer group.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Content creation on the Internet : A social cognitive perspective on the participation divide
Hoffmann, C. P., Lutz, C., & Meckel, M. (2014). Content creation on the Internet: A social cognitive perspective on the participation divide. Information, Communication & Society, 18(6), 696–716.

Sociodemographic variables are held to impact Internet users' willingness and ability to productively use online media. This effect can create a ‘participation divide' between distinct user groups. Recently, studies have enhanced our understanding of the participation divide by differentiating types of online content creation. They found that sociodemographics may only affect specific forms of online participation. We suggest that social cognitive theory (SCT) helps explain why and how sociodemographic variables influence different forms of online participation. Based on SCT, we analyze the mediating effect of two cognitive constructs, self-efficacy and privacy concerns, on different types of online content creation. We conduct a survey among German Internet users and apply structural equation modeling to compare three distinct theoretical models. We find that considering the mediating effects of cognitive constructs, based on SCT, improves our understanding of which sociodemographic variables affect which type of online content creation - and why.

Christian Pieter Hoffmann
Success Measurement of Scientific Communication : The Contribution of New Media to the Governance of Universities
Hoffmann, C. P. (2015). Success Measurement of Scientific Communication : The Contribution of New Media to the Governance of Universities. In Welpe, I., Wollersheim, J., Ringelhan, S. & Osterloh, M. (Hrsg.). Incentives and Performance : Governance of Research Organizations (S. 291-306). Cham : Springer International Publishing.

Success measurement is a critical component of any organization's governance. It fulfills functions as important as the monitoring, coordination and evaluation of organizational activities. We argue that knowledge-intensive organizations are also communication-intensive organizations: communication is essential for the creation and sharing of knowledge. Universities, as knowledge-intensive organizations, focus significant efforts and resources on scientific communication. We conclude that success measurement of universities can largely be understood as the success measurement of scientific communication. This chapter will argue that new media provide new opportunities for the success measurement of scientific communication. Online media render activities as diverse as citations, bookmarks, views or downloads accessible to analysis-and thereby facilitate a more varied evaluation of effects caused within the scientific community ("impact"). Social media, especially, provide insights into conversations and personal networks. By observing and analyzing new media, universities can generate a richer, more differentiated understanding of their communication success. Thereby, new media have the potential to contribute to the governance of universities.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Robin Poëll
DIVSI-Studie: Beteiligung im Internet : Wer beteiligt sich wie?
Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Poëll, R. (2015). DIVSI-Studie: Beteiligung im Internet. Wer beteiligt sich wie? Zwischenbericht. Hamburg : Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI).

Zwischenbericht - Das DIVSI-Forschungsprogramm "Beteiligung im Internet" (https://www.alexandria.unisg.ch/Projekte/219646) untersucht Voraussetzungen für sowie Formen und Folgen von Beteiligung im Internet. Nachdem in einem ersten Schritt die wissenschaftliche Literatur zum Thema analysiert wurde (https://www.alexandria.unisg.ch/Publikationen/230981), wendet sich die vorliegende Studie empirisch der Nutzersicht zu. Basierend auf Online- und Offline-Fokusgruppen mit etwa 100 Vertretern der DIVSI Internet-Milieus wird erkundet, was "Beteiligung im Internet" im Alltag bedeutet, in welchen Bereichen sie stattfindet und welche Aktivitäten sie umfasst. Vorteile werden herausgearbeitet und Hürden beleuchtet.

Christian Pieter Hoffmann & Lea Aeschlimann
Elektronische Aktionärsplattformen : Nächste Stufe der digitalen IR?
Hoffmann, C. P. & Aeschlimann, L. (2015). Elektronische Aktionärsplattformen : Nächste Stufe der digitalen IR? Projektbericht. St. Gallen : MCM Institut.

Projektbericht - Mehr Aktionärsdemokratie wagen: Vielerorts setzt der Regulator derzeit auf eine stärke-re Einbindung der Aktionäre, um eine gute Corporate Governance zu fördern. Entsprechend werden aktuell neue Lösungen für die Ansprache und Einbindung der Aktionäre über elektronische Plattformen entwickelt.
Elektronische Aktionärsplattformen bieten einen geschlossenen Raum für den Austausch zwischen Emittenten und ihren Aktionären. In der Regel ist über die Plattform auch die Abstimmung an der HV/GV möglich. Die vorliegende Studie untersucht, welche Verbreitung elektronische Aktionärsplattformen finden und welche Vorteile sie bieten können.

Christian Pieter Hoffmann & Stephanie Grubenmann
Service privé : Eine Analyse der Angebote des privaten Rundfunks
Hoffmann, C. P. & Grubenmann, S. (2015). Service privé : Eine Analyse der Angebote des privaten Rundfunks : Universität St. Gallen.

Vor dem Hintergrund der RTVG-Revision sowie einer anstehenden Neuausschreibung der TV-Konzessionen ist in der Schweiz eine kontroverse Debatte über Umfang, Qualität und Finanzierung des "Service public" im Rundfunksektor entstanden. Diese Debatte konzentriert sich bislang einseitig auf die Leistungen der SRG SSR, da diese den Grossteil der Gebührengelder für sich beanspruchen. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der Schweizer Rundfunkbranche ist jedoch eine Berücksichtigung der Leistungen privater Rundfunkanbieter unumgänglich.
Die vorliegende Studie zeigt erstmals den Umfang und die Qualität des Service privé, also der Leistungen privater Rundfunkanbieter in der Schweiz sowie, darauf aufbauend, deren mögliche künftige Entwicklung in einer umfassenden Analyse auf. Berücksichtigt wird dabei das ganze Programmspektrum unterschiedlicher privater Anbieter (mit/ohne Konzession, bzw. mit/ohne Gebührenanteil). Der Rundfunkmarkt wird ganzheitlich (Radio und TV) sowie dynamisch betrachtet.
Die Studie umfasst die quantitative Analyse einer repräsentativen Auswahl privater TV- und Radioprogramme sowie eine explorative Analyse möglicher künftiger Entwicklungen basierend auf Experteninterviews mit Entscheidungsträgern der privaten Rundfunkbranche.

Maximilian Rapp, Christian Pieter Hoffmann & Niclas Kröger
Beteiligung an Open Government fördern
Rapp, M., Hoffmann, C. P. & Kröger, N. (2015). Beteiligung an Open Government fördern. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 52(1), 161–171.

Die öffentliche Hand bemüht sich zunehmend, Bürger in Online-Beteiligungsverfahren einzubinden. Doch nicht immer spielen die BürgerInnen mit. Eine Analyse am Beispiel der Beteiligungsplattform "Bayernplan" der Christlich Sozialen Union (CSU) identifiziert Erfolgsfaktoren der Aktivierung und Einbindung von Teilnehmenden. Als besonders bedeutsam erweisen sich im ersten Schritt barrierefreie Prozesse und nutzerfreundliche Oberflächen. Die persönliche Ansprache der Nutzer, das Engagement glaubwürdiger Vertreter der einladenden Institution sowie der Austausch unter den Nutzern erhöhen deren Aktivität. Klare Spielregeln und ein persönliches Feedback fördern die Beteiligungsbereitschaft.

Alexandra Jobmann, Christian Pieter Hoffmann, Sylvia Künne, Isabella Peters, Jasmin Schmitz & Gabriele Wollnik-Korn
Altmetrics for large, multidisciplinary research groups : Comparison of current tools
Jobmann, A., Hoffmann, C. P., Künne, S., Peters, I., Schmitz, J. & Wollnik-Korn, G. (2014). Altmetrics for large, multidisciplinary research groups : Comparison of current tools. Bibliometrie - Praxis und Forschung, 3(1), 1-19.

Most altmetric studies compare how often a publication has been cited or mentioned on the Web. Yet, a closer look at altmetric analyses reveals that the altmetric tools employed and the social media platforms considered may have a significant effect on the available information and ensuing interpretation. Therefore, it is indicated to investigate and compare the various tools currently available for altmetric analyses and the social media platforms they draw upon. This paper will present results from a comparative altmetric analysis conducted employing four well-established altmetric services based on a broad, multidisciplinary sample of scientific publications. Our study reveals that for several data sources the coverage of findable publications on social media platforms and metric counts (impact) can vary across altmetric data providers.

Christian Pieter Hoffmann & Severina Müller
Contextual Influences on Online Trust Formation : Differentiating the E-Commerce and Social Networking Business Models
Hoffmann, C. P. & Müller, S. (2014). Contextual Influences on Online Trust Formation : Differentiating the E-Commerce and Social Networking Business Models. Paper presented at the 74th Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Philadelphia, August 2014.

User trust has been identified as a key success factor for online services. Research has come a long way in identifying antecedents and elements of online trust. Yet trust research is largely focused on the particular context of e-commerce services. Trust formation has been conceptualized as context-specific: Users take the specific risks and benefits of a transaction into consideration when forming trusting beliefs and intentions. Since different business models are associated with specific risks and benefits, we propose that trust formation differs based on the context of different business models. We test this proposition by analyzing trust formation in the contexts of both the e-commerce and social networking business models. Based on a survey of 1'666 German Internet users, we identify paths of trust formation leading from trust cues to trusting beliefs and trusting intentions. We find that the pertinent paths in fact differ between the e-commerce and social networking business models.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Organizational Antecedents of Social Media Adoption in Public Administration : Considering the Mediating Role of Entrepreneurial Orientation
Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2014). Organizational Antecedents of Social Media Adoption in Public Administration : Considering the Mediating Role of Entrepreneurial Orientation. Paper presented at the 74th Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Philadelphia, August 2014.

Research increasingly explores the opportunities social media provide to public sector organizations. Yet, only few empirical studies have addressed the organizational antecedents of social media adoption in this particular context. Based on innovation diffusion literature, we propose a number of organizational antecedents of social media adoption in public administration. At the same time, we find that - due to high levels of formalization and centralization - formal organizational characteristics may exhibit little variability in the public administration context. We therefore suggest that the explanatory power of the proposed model could be increased by considering an intermediate construct capturing the organization's predisposition to explore new media. From current innovation literature, we derive Entrepreneurial Orientation as a potential mediator of social media adoption. Based on a survey among 2'092 employees of a German state-level administration, we test both an unmediated and a partially mediated model of organizational antecedents of social media adoption. We find that Leadership support, Employee autonomy, Bureaucratization, and Social Influence affect social media adoption. Taking the mediating effect of Entrepreneurial Orientation into consideration increases the explanatory power of the proposed model.

Christian Pieter Hoffmann
Aktionäre durch Online Communities einbinden
Hoffmann, C. P. (2014). Aktionäre durch Online Communities einbinden. Controlling & Management Review, 58(8), 62–67.

Immer mehr börsennotierte Unternehmen erkennen die Attraktivität von Online-Communities für ihre Finanzkommunikation. Vor einem Einsatz sollten Unternehmen die verfügbaren Optionen sorgfältig abwägen. Forschungsergebnisse zu Online-Communities geben Aufschluss, wie eine erfolgreiche Einbindung von Aktionären über Online-Plattformen gelingen kann.

Christoph Lutz, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Beyond just politics : A systematic literature review of online participation
Lutz, C., Hoffmann, C. P., & Meckel, M. (2014). Beyond just politics: A systematic literature review of online participation. First Monday, 19(7).

This paper presents a systematic literature review of the current state-of-research on online participation. The review draws on four databases and is guided by the application of six topical search terms. The analysis strives to differentiate distinct forms of online participation and to identify salient discourses within each research field. We find that research on online participation is highly segregated into specific sub-discourses that reflect disciplinary boundaries. Research on online political participation and civic engagement is identified as the most prominent and extensive research field. Yet research on other forms of participation, such as cultural, business, education and health participation, provides distinct perspectives and valuable insights. We outline both field-specific and common findings and derive propositions for future research.

Volltext

Isabella Peters, Alexandra Jobmann, Anita Eppelin, Christian Pieter Hoffmann & Sylvia Künne
Altmetrics for large, multidisciplinary research groups: A case study of the Leibniz Association
Peters, I., Jobmann, A., Eppelin, A., Hoffmann, C.P. & Künne, S. (2014). Altmetrics for large, multidisciplinary research groups: A case study of the Leibniz Association. Paper presented at Libraries in the digital age (LIDA). Croatia, Zadar, June 2014.

This explorative case study uses ImpactStory and Webometric Analyst to download altmetric indicators for publications of institutes of the multidisciplinary Leibniz Association. The results of the altmetrics analysis show that the reference manager Mendeley is most heavily used across disciplines, that further social media platforms are preferred by different disciplines, and that altmetrics can complement traditional measures of research impact (e.g., citation counts) where data is sparse. We also aim at providing lessons learned of altmetrics studies which may assist others when faced with similar questions.

Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel & Anne Suphan
Participatory Media for Participatory Politics? : Comparing Politicians' Social Media Use in Switzerland and Germany
Hoffmann, C. P., Meckel, M. & Suphan, A. (2014). Participatory Media for Participatory Politics? : Comparing Politicians’ Social Media Use in Switzerland and Germany. Beitrag zur 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Passau, Mai 2014.

Recently, a number of studies have addressed antecedents of politicians' social media use, such as incumbency status, party size or composition of the electorate. Rarely have these findings been based on a comparative analysis of political systems, though. Our study focusses on one element of the political system, in particular: the effect of direct democracy, i.e., the availability of popular initiatives and referendums, on parliamentarians' social media use. Based on a survey of members of the national parliaments of Germany and Switzerland, it explores the effect of direct democracy on politicians' social media use. In order to control for constituency size, members of German state parliaments are included in the comparison. Accordingly, administrative units are differentiated based on past experience with popular initiatives and referendums. Our analysis reveals significantly lower levels of social media use among Swiss politicians compared to their German counterparts. Within Germany, politicians on the national level report higher levels of social media use, while past experience with direct democracy does not differentiate social media use on the state level.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz, Miriam Meckel & Robin Poëll
Spiral of Silence 2.0 : Impression Management and Political Self-Censorsip on Facebook
Hoffmann, C. P., Lutz, C., Meckel, M. & Poëll, R. (2014) Spiral of Silence 2.0 : Impression Management and Political Self-Censorsip on Facebook. Beitrag zur 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Passau, Mai 2014.


Do social media strengthen or weaken citizen's political participation? Authors have found that, while lowering the cost of political engagement, social media may also foster the fragmentation of audiences and contribute to an increasingly polarized political discourse. This study applies the "spiral of silence" theory to political discourse among digital natives on the social networking platform Facebook. We hypothesize that users perceiving their online network as politically heterogeneous will be more likely to engage in self-censorship and limit their political self-expression. Previous studies have found that impression management, i.e., communication behaviour geared towards projecting a socially desirable self, increases engagement in online social networks. Accordingly, we hypothesize that users geared towards impression management will be more engaged in online political discourse. We test these hypotheses based on a survey among German Facebook users under the age of 30 and find that network heterogeneity does indeed increase political self-censorship while impression management increases users' willingness to speak out.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Content Creation on the Internet : A Social Cognitive Perspective on the Participation Divide
Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2014). Content Creation on the Internet : A Social Cognitive Perspective on the Participation Divide. Paper presented at the 64th Annual Conference of the International Communication Association. USA, Seattle, May 2014.

Socio-economic status (SES) is held to impact Internet users' willingness and ability to productively use online media. This effect can create a "participation divide" between distinct user groups. Recently, studies have enhanced our understanding of the participation divide by differentiating types of online content creation. They found that SES may only affect specific forms of online participation. We suggest that social cognitive theory (SCT) helps explain why and how socio-demographics influence different forms of online participation. Based on SCT, we analyze the mediating effect of two cognitive constructs, self-efficacy and privacy concerns, on different types of online content creation. We conduct a survey among German Internet users and apply structural equation modeling in order to compare three distinct theoretical models. We find that considering the mediating effects of cognitive constructs, based in SCT, improves our understanding of which socio-demographic variables affect which type of online content creation - and why.

Christian Pieter Hoffmann, Lea Aeschlimann & Christoph Lutz
A Digital Divide in Political Participation : Exploring Antecedents and Effects of Online Political Participation
Hoffmann, C. P., Aeschlimann, L. & Lutz, C. (2014). A Digital Divide in Political Participation : Exploring Antecedents and Effects of Online Political Participation. Paper presented at the 64th Annual Conference of the International Communication Association. USA, Seattle, May 2014.

Early on, optimistic observers speculated that the Internet might bolster political participation, as it provides access to a wealth of information and facilitates political conversation and association. Yet, digital divide research was able to show that not all citizens benefit equally from the opportunities provided by new media. A divide in Internet use and engagement might therefore propound pre-existing inequalities in political participation. Based on a survey conducted among Internet users in Germany, we analyze the effect of Internet use on online and offline political participation. We test for socio-demographic antecedents of participation. Finally, based on social cognitive theory, we analyze the scope and form of the digital divide in political participation. We find that Internet use simultaneously amplifies and mitigates pre-existing participation divides, depending on the socio-demographic group under consideration.

Christian Pieter Hoffmann & Anne Suphan
The Impact of Boundary Management Strategies on Politicians' Social Media Use
Hoffmann, C. P. & Suphan, A. (2014). The Impact of Boundary Management Strategies
on Politicians' Social M edia Use. Paper presented at the 64th Annual Conference of the International Communication Association. USA, Seattle, May 2014.


Social media have found avid use among today's politicians. These platforms provide some specific opportunities to political professionals, such as personalized communication directed at specific communities of interest. At the same time, the "nonymous" nature of social media communication is associated with some challenges, too. Users need to carefully consider which audiences to address and how to target their communication efforts vis-à-vis distinct user groups. Professional communicators, particularly, need to manage the boundaries between professional and private online self-representations. Based on impression management theory, we differentiate four types of boundary management strategies in social media. We conduct a survey among German members of parliament and analyze the prevalence of all four strategies, then test for effects of distinct boundary management strategies on social media use practices. We find that considering boundary management strategies helps provide a better understanding of how politicians chose to employ social media.

Christoph Lutz & Christian Pieter Hoffmann
Towards a Broader Understanding of the Participation Divide(s)
Lutz, C. & Hoffmann, C. P. (2014). Towards a Broader Understanding of the Participation Divide(s). Paper presented at the 64th Annual Conference of the International Communication Association. USA, Seattle, May 2014.

Online participation is a thriving topic in communication and Internet research. One prominent area within research on online participation focuses on participation divides. Participation divides are frequently understood as social inequalities in online content creation. To create a broader understanding of participation domains, and thereby participation divides, we conduct a systematic literature review. Analyzing 192 journal articles and conference proceedings, we identify central definitions, antecedents, and outcomes of online participation. Most notably, we detect five distinct domains of online participation: political & civic, economic/business, cultural, health-related, and educational participation. Surveying all five domains, we find some noteworthy differences in the respective participation divides. This position paper interprets the participitation divides in each domain, derives propositions for future research and connects the findings to the overall topic of "Communication and the Good Life".

Christian Pieter Hoffmann
Soziale Medien: Eine Chance für den Austausch mit Anspruchsgruppen
Hoffmann, C. P. (2014). Soziale Medien: Eine Chance für den Austausch mit Anspruchsgruppen. In: The Reporting Times, Nr. 4, S. 12.

Die sozialen Medien sind eine junge Mediengattung. Facebook, das bekannteste soziale Medium, wurde gerade zehn Jahre alt. Und wie das bei Teenagern so ist: Die neuen Medien erleben gelegentlich emotionale Achterbahnfahrten. Manche Beobachter erhoffen sich vom «Web 2.0» mehr Demokratie - andere fürchten die totale Überwachung. Grund genug, einen abgeklärten Blick auf die Tatsachen zu werfen.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann, Stephanie Grubenmann & Christoph Lutz
Zeitungen brauchen weiterhin Werbung
Meckel, M., Hoffmann, C. P., Grubenmann, S. & Lutz, C. (2014). Zeitungen brauchen weiterhin Werbung. In: Neue Zürcher Zeitung 235, Nr. 109, S. 54.

Meinungen des Publikums zur kommerziellen Kommunikation in Informationsmedien

Christian Pieter Hoffmann
Diagnose «Information Overload»?
Hoffmann, C. P. (2014). Diagnose «Information Overload»?. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 03.05.2014, S. 5.

Mit etwas Geschick lassen sich aus der Masse der Veröffentlichungen in sozialen Medien durchaus relevante Informationen herausfiltern. Die spontan im Netz deponierten Informationen ergeben einen kollektiven Datenschatz. Sind es Gerüchte, so kann das seine Folgen haben.

Robin Poëll, Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Political Engagement of Digital Natives on Facebook : The Moderating Role of Impression Management
Poëll, R., Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2014). Political Engagement of Digital Natives on Facebook : The Moderating Role of Impression Management. Beitrag zur 40. Jahrestagung der
Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft SGKM. Schweiz, Zürich, April 2014.


This contribution addresses the moderating role of impression management on the relationship between online and offline political participation. It concentrates on young citizens in Switzerland and Germany aged 18-30. After a discussion of the slacktivism thesis as the theoretical backbone of the paper, we describe the dataset and present the method of analysis. Significant differences in political participation - both online and offline - as well as in impression management between Germany and Switzerland exist. Using linear regression models, we elaborate salient drivers of offline participation. Contradicting the slacktivism thesis, we do not find a weakening effect of different impression management techniques on the relationship between political participation on Facebook and offline participation forms, such as demonstrating. By contrast, certain impression management techniques strengthen the online-offline link, while others do not exert a moderating effect. Overall, young citizens in Germany and Switzerland seem to be able to transfer their political engagement on Facebook to offline settings, even when they reveal high levels of impression management. Political engagement on Facebook is not an isolated act of self-staging that fizzles out in the virtual sphere.

Miriam Meckel, Christoph Lutz & Christian Pieter Hoffmann
Wir sind drin!?
Meckel, M., Lutz, C. & Hoffmann, C. P. (2014). Wir sind drin!?. In: Der Tagesspiegel, Nr. 22008, S. 32.

Alle sind ständig im Internet, aus privaten, politischen und tausend anderen Gründen. Doch der Schein trügt. Höchste Zeit, mit den Mythen der Beteiligung aufzuräumen.

Christian Pieter Hoffmann & Christoph Lutz
The Potential of Academic Social Networks Sites for Scientific Impact Assessment
Hoffmann, C. P. & Lutz, C. (2014). The Potential of Academic Social Networks Sites for Scientific Impact Assessment. 1. Jahrestagung der Ad-Hoc-Gruppe "Wissenschaftskommunikation" der DGPuK. Zürich, 2014.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Impact Factor 2.0 : Applying Social Network Analysis to Scientific Impact Assessment
Hoffmann C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2014). Impact Factor 2.0 : Applying Social Network Analysis to Scientific Impact Assessment. Paper presented at the 47th Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS). Hawaii, Waikoloa, January 2014.

Social media are becoming increasingly popular in scientific communication. A range of platforms are geared specifically towards the academic community. Proponents of the altmetrics approach point out that these new media allow for new avenues of scientific impact assessment. Traditional impact measures based on bibliographic analysis have long been criticized for overlooking the relational dynamic of scientific impact. We therefore propose an application of social network analysis to researchers' interactions on an academic social networking site in order to generate new metrics of scientific impact. Based on a case study conducted among a sample of Swiss management scholars, we analyze how these new relational metrics relate to traditional, offline impact indicators as well as online communication activity and publication resonance. We conclude that a relational approach based on social network analysis may add richness and differentiation to scientific impact assessment.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Robin Poëll
DIVSI-Studie zu Bereichen und Formen der Beteiligung im Internet
Meckel, M., Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Poëll, R. (2014). DIVSI-Studie zu Bereichen und Formen der Beteiligung im Internet. Zwischenbericht. Hamburg : Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI).

Zwischenbericht - Der Bericht präsentiert die Ergebnisse eines systematischen Literaturüberblicks zum Thema "Beteiligung im Internet" und schliesst damit die erste Projektphase des gleichnamigen Projekts in Zusammenarbeit mit DIVSI ab (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet). Zentrale Erkenntnisse zu fünf Formen oder Bereichen der Beteiligung im Netz werden erläutert: Beteiligung in der Politik, Beteiligung in der Wirtschaft, Beteiligung in der Kultur, Beteiligung in Gesundheitsfragen und Beteiligung in der Bildung.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Robin Poëll
Social Media Readiness in der Verwaltung : Eine Untersuchung am Beispiel der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg
Meckel, M., Hoffmann, C. P., Lutz, C. & Poëll, R. (2014). Social Media Readiness in der Verwaltung : Eine Untersuchung am Beispiel der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg. Abschlussbericht. Hamburg : ISPRAT (Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e. V.).

Abschlussbericht - Soziale Medien werden heute in der Verwaltung kaum genutzt. Auch privat nutzen Mitarbeitende der Verwaltung neue Medien unterdurchschnittlich häufig. Vertrauen in die eigenen Nutzungsfähigkeiten fördert die Bereitschaft zur Nutzung stark, Sorgen um die Privatsphäre im Netz senken sie dagegen. Der Arbeitgeber kann die Offenheit der Mitarbeitenden gegenüber sozialen Medien beeinflussen: Führungsunterstützung und Ermunterung durch Kollegen fördern die Nutzungsbereitschaft. Das sind die Ergebnisse des ISPRAT-Projekts "Social Media Readiness in der Verwaltung", durchgeführt vom Institut für Medien und Kommunikationsmanagement (MCM) der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Alle Mitarbeitenden der Hamburger Verwaltung mit PC-Arbeitsplatz wurden zu einer Umfrage eingeladen. 2.092 Verwaltungsmitarbeitende aus allen Behörden und Bezirksämtern nahmen teil. Analysiert wurden die private und die berufliche Nutzung neuer Medien. Ausserdem wurde untersucht, welche persönlichen und organisationalen Einflüsse die Bereitschaft zur Nutzung sozialer Medien prägen.

Christian Pieter Hoffmann
Warum nicht Google-Geld
Hoffmann, C. P. (2013). Warum nicht Google-Geld. In: HSG Focus – Dossier, Nr. 4, S. 23-25.

Unser Geldsystem ist im Umbruch, Währungskrisen häufen sich. Doch jede Krise hält auch Chancen bereit: Das Internet eröffnet neue Möglichkeiten für private Geldangebote. Warum also nicht mit Google-Geld bezahlen?

Christian Pieter Hoffmann & Christoph Lutz
To trust or not to trust? : Developing a scale for measuring online trust cues
Hoffmann, C. P. & Lutz, C. (2013). To trust or not to trust? : Developing a scale for measuring online trust cues. Paper presented at 73rd Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Lake Buena Vista, August 2013.

Trust is as a key success factor for online business, especially in the earliest stage of a business relationship, when users transact with a service for the first time. Among the drivers of online trust identified in the literature are features of the online business that signal its trustworthiness to potential users, i.e. trust cues. Although there are well established scales to measure (online) trust and many of its antecedents, such instruments are lacking when it comes to trust cues. We attempt to fill this gap by systematically developing a scale that measures and distinguishes core cues impacting the formation of online trust. The scale development is based on data collected in a survey of 1'549 German Internet users. Exploratory factor analysis of a broad item pool identified six cues: Website Design & Reputation, Information Practices, Privacy Assurances, Customer Service, Service Benefits, and Offline Presence. Confirmatory methods (CFA, SEM) are then employed to scrutinize the validity of the scale. The analysis results in a set of 38 items which capture the six cues, show sufficient validity and describe a wide spectrum of possible cues. Finally, a reduced version of the scale containing only 29 items is provided.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz, Miriam Meckel & Giulia Ranzini
An Element of Surprise : The Impact of Serendipity on Online Trust
Hoffmann, C. P., Lutz, C., Meckel, M. & Ranzini, G. (2013). An Element of Surprise : The Impact of Serendipity on Online Trust. Paper presented at 73rd Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Lake Buena Vista, August 2013.

The importance of user trust in online business is well-established in theory and practice. At the same time, the Internet is a dynamic space with constantly evolving user experiences based on new technological developments. A current example of such a development is the increasing use of algorithms in search and recommendation systems. Critics claim that these algorithms limit the users' Web experience and their ability to come across new and surprising, even challenging insights ("serendipity"). We propose that these developments have an impact on online trust and explore the effect of serendipity on trust formation as well as the role of privacy and security on serendipitous Web uses. Based on a large-scale representative survey among Swiss Internet users, we analyze a quantitative model of privacy perception, serendipity and trust on the Internet. We find that service providers suffering from a lack of trust need to weigh the benefits of a tightly controlled and efficient user experience against those of a more curious, explorative, trusting and less protective customer behavior.

Maximilian Rapp, Christian Pieter Hoffmann & Giordano Koch
Open Political Innovation : Ein neuer Ansatz des Stakeholdermanagements
Rapp, M., Hoffmann, C. P. & Koch, G. (2013). Open Political Innovation:
Ein neuer Ansatz des Stakeholdermanagements. eGov Präsenz, 13(2), 60-62.


Mehr denn je ist die öffentliche Hand heute gefordert, einen gesellschaftlichen Mehrwert (Public Value) zu schaffen. Hierfür ist es notwendig, Beziehungen zu den Anspruchsgruppen der Zivilgesellschaft zu pflegen und deren Perspektiven zu berücksichtigen. Neue Medien und dynamische Kommunikationsprozesse im Netz bieten vielversprechende Möglichkeiten, das Stakeholdermanagement öffentlicher Institutionen zu beleben. Insbesondere Onlineplattformen der Kommunikation, Diskussion und Abstimmung erlauben erweiterte Formen der
Partizipation. Die Verwaltung kann so innovative Ideen und Vorschläge generieren und die Beteiligung der Stakeholder an Entscheidungsverfahren stärken. Basierend auf empirischen Erkenntnissen aus ersten Anwendungsfällen im Kontext des E-Government, beschreibt dieser Beitrag durch eine Case Study wie Open Innovation im öffentlichen Sektor nachhaltig Wirkung entfaltet - und welche Erfolgskriterien hierfür beachtet werden müssen.

Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel & Anne Suphan
"To tweet or not to tweet?" : The Impact of Use Motives on Politicans' Social Media Adoption
Hoffmann, C. P., Meckel, M. & Suphan, A. (2013). "To tweet or not to tweet?" : The Impact of Use Motives on Politicans' Social Media Adoption. Paper presented at the 63th Annual Conference of the International Communication Association. UK, London, June 2013.

Social media are believed to contribute to a more participatory political environment by providing access to online conversations and by facilitating connections between like-minded individuals. Still, politicians seem slow in actually adopting social media into their communication efforts. Based on a survey conducted among politicians active on the federal level in Switzerland, we explore motives of social media use and their impact on social media adoption. We are able to differentiate three use motives which contribute to distinct use patterns. Based on a model of social media acceptance, we find that use motives do in fact impact social media adoption. We conclude that politicians with more use experience and a clearer grasp of the specific benefits of social media choose a more active, strategic and professional approach to social media communication.

Christian Pieter Hoffmann & Christoph Lutz
The Impact of Social Media on Stakeholder Engagement
Hoffmann, C. P. & Lutz, C. (2013). The Impact of Social Media on Stakeholder Engagement. In: Governance Through Communication: Stakeholder Engagement, Dialogue, and Corporate Social Responsibility. Paper presented at the Annual ICA Preconference. UK, Edinburgh, June 2013.

Online tools such as social media provide new opportunities for citizens and stakeholder groups to be informed, identify common interests, express and share opinions and demands, organize, and coordinate interventions. Therefore, the Internet could be expected to be a powerful tool for corporations' stakeholder engagement efforts. In order to provide an overview of current findings on the impact of new digital media on stakeholder engagement, we conduct a systematic literature review. Our analysis reveals five topical categories of inquiry, which we term political/civic, business, cultural, health, and education participation. We analyze studies from the field of business participation and find a strong bias towards consumer engagement and marketing issues. Only few studies are found to critically explore the effect of online media on power and value distribution between corporations and stakeholders. We then turn to the more established field of political and civic participation in order to further analyze antecedents, forms and outcomes of online participation. Finally, we derive propositions for future research into online stakeholder engagement.

Christoph Lutz & Christian Pieter Hoffmann
Open Up the Research Gate : Networking and Researching Communities on Academic Social Network Sites
Lutz, C. & Hoffmann, C. P. (2013). Open Up the Research Gate : Networking and Researching Communities on Academic Social Network Sites. Paper presented at the XXXIII Sunbelt Social Networks Conference. Germany, Hamburg, May 2013. 

Academic social network sites (SNS) have gained enormous ground over the last years. The biggest services ResearchGate, Mendeley and Academia.edu all have much more than 1 million members and the numbers are rapidly increasing. However, only limited research has been carried out on social media in science (Nentwich & König, 2012). Although a vivid community creates and implements alternative measures of scientific impact with social media data (Altmetrics; Priem & Hemminger, 2011), little use has been made of academic SNS to analyze scientific communities.
Our aim is twofold: Firstly, we outline the state of research on and with scientific SNS. We show how such data is useful both to enhance our knowledge in the sociology of science and for practical purposes. Secondly, we present preliminary results of a research project with ResearchGate. Drawing on data from this SNS we describe the scholarly network of the Business Innovation area of the University of St. Gallen.

Christian Pieter Hoffmann, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Social Media Readiness in Public Administration : Developing a Research Framework
Hoffmann C. P., Lutz, C. & Meckel, M. (2013). Social Media Readiness in Public Administration : Developing a Research Framework. Paper presented at XVII IRSPM Conference. Czech Republic, Prague, April 2013.

This paper develops a multi-level model of Social Media Readiness (SMR) in public administration. Social Media Readiness is described as the extent to which an individual, group or organization is willing, able and prepared to use social media for professional purposes. We survey literature that potentially informs our understanding of SMR. In order to develop a model that is both tailored to the specific context of public administration, and sufficiently represents the complexity of the phenomenon, we conducted an explorative study in late 2011, based on eight case studies within a German state administration. We analyzed social media initiatives in order to identify antecedents of SMR based on the perspectives and experiences of public employees involved in such projects. Finally, we substantiate the resulting model based on established theories of technology acceptance, digital divide, trust, innovation diffusion and public entrepreneurship in order to propose a, both, empirically and theoretically founded framework for future research into social media readiness in public administration.

Christian Pieter Hoffmann
Staat soll nicht den Medien helfen
Hoffmann, C. P. (2013). Staat soll nicht den Medien helfen. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 26.02.2013, S. 2.

Medien durchleben derzeit - getrieben von der digitalen Revolution - einen dramatischen Strukturwandel. Jeden Tag entstehen neue Plattformen, die der Information, Unterhaltung und dem Austausch der Bürger dienen. Die Nutzer übernehmen eine aktive Rolle - sie beschreiben, fotografieren, filmen und beurteilen das Zeitgeschehen, setzen Themen, treiben die öffentliche Debatte. Grosse Verlage und Sendeanstalten bleiben aussen vor. Eine unangenehme, schmerzhafte Entwicklung für etablierte Medienhäuser.

Christian Pieter Hoffmann
Alles bleibt anders : Über das Soziale der Sozialen Medien
Hoffmann, C. P. (2013). Alles bleibt anders : Über das Soziale der Sozialen Medien. In: bso Journal, Nr. 1, S. 13.

Die Neuen Medien sprengen die bisherigen Dimensionen des öffentlichen Gesprächs, sie faszinieren und sie machen Angst. Und doch geht es letztlich um zwischenmenschliche Unterhaltungen. Die Neuen Medien schaffen andere Formen, sich mitzuteilen und sich darzustellen und es gibt wohl niemanden, der ganz um sie herum kommt. Eine Gesamtschau.

Christoph Lutz, Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Perception is Reality : The Impact of Buyer and Seller Attributes on Online Trust
Lutz, C., Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2013). Perception is Reality : The Impact of Buyer and Seller Attributes on Online Trust. In Vollmar, J., Becker, R. & Hoffend, I. (Hrsg.). Macht des Vertrauens: Perspektiven Und Aktuelle Herausforderungen Im Unternehmerischen Kontext (S. 185-209). Wiesbaden : Gabler.

With the growth of e-business and large numbers of people engaging in online  shopping, trust has been identified as a crucial topic in information systems and marketing research. Because online transactions are mostly anonymous and always computer-mediated, mutual trust is needed for their execution. A range of factors have been shown to inluence trust formation in online transactions, both attributes of the buyer as well as the seller. This study analyses and diferentiates between the impact of both perceived seller attributes (brand strength, perception of reciprocity, customer control and third party endorsements) and buyer attributes (age, gender, and web experience) on online trust based on a representative survey of the German online population. Our analysis reveals that seller attributes, as perceived by the buyer, have a stronger impact on online trust than buyer characteristics.

Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel, Giulia Ranzini & Anne Suphan
"I'll Tweet My Representative!" : Antecedents of Social Media Use Among German Parliamentarians
Hoffmann, C. P., Meckel, M., Ranzini, G. & Suphan, A. (2013). “I’ll Tweet My Representative!” : Antecedents of Social Media Use Among German Parliamentarians. In Okay, A., Tench, R., Carayol, V. (Hrsg.). Researching the Changing Profession of Public Relations (S. 283-296). Brussels : P.I.E.-Peter Lang S.A.

Participatory social media platforms facilitate the political communication and cooperation of interested citizens, leading, some believe, to the strengthening of political and civic participation offline. Given such a tangible effect of social media on political engagement, how do politicians react to their proliferation? Previous studies have analyzed antecedents of the adoption of new media applications in online campaigning. However, only little is known about the drivers of social media use in day-to-day political routine, outside of a campaign setting. The present study measures the frequency of political communication by members of the German federal parliament on a variety of social media platforms throughout the year 2010 - a year without any elections at either the federal or state level in Germany. It tests for a range of possible antecedents, and finds that supply-side (age), demand-side (electoral district type), and structural factors (party affiliation) significantly impact the use of social media by parliamentarians.

Christian Pieter Hoffmann
Das Ende der Armut ist möglich
Hoffmann, C. P. (2012). Das Ende der Armut ist möglich. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 21.12.2012, S. 2.

Adventszeit ist Spendezeit. In den Wochen vor Weihnachten heisst es «Jeder Rappen zählt!», wenn wohltätige Organisationen um Unterstützung werben. Ein Ziel findet sich besonders häufig in den Spendenaufrufen von Glückskette & Co.: die Linderung der weltweit zerstörerischen Folgen der Armut: Hunger, Krankheit, Umweltverschmutzung, Analphabetismus und Unterdrückung. Viele gute Gründe also für ein ziviles Engagement. Was aber können wir tun, um der Armut ein Ende zu setzen? Die Forschung hält klare Antworten bereit.

Christoph Lutz & Christian Pieter Hoffmann
Open Data and Social Media
Lutz, C. & Hoffmann, C. P. (2012). Open Data and Social Media. 1st Open Data Dialog. Berlin, 2012.

The presentation shows parallels between social media implementation and open data projects in public administration settings, using as an example a research project in cooperation with the city of Hamburg and funded by ISPRAT. It proposes a multilevel perspective and combines organizational as well as individual drivers of social media readiness within a holistic framework.

Christian Pieter Hoffmann, Andrea von Kaenel, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Digital Natives and Digital Immigrants : Differences in Online Trust Formation
Hoffmann, C. P., von Kaenel, A., Lutz, C. & Meckel, M. (2012). Digital Natives and Digital Immigrants: Differences in Online Trust Formation. Academy of Management Proceedings, 1, 1-6.

Online applications support and affect an extensive variety of today's social and business interactions. Trust has been identified as a key prerequisite for the acceptance and adoption of online services or applications. Research has come a long way in exploring antecedents and drivers of online trust. A range of authors have hypothesized that user characteristics, such as web experience and demographics, impact online trust formation. Based upon a survey among German internet users, we differentiate two user groups, Digital Natives and Digital Immigrants, and find significant differences in their trust formation. While Digital Natives look for a balance in perceived risk and benefit as well as convincing third party endorsements when choosing an online service, Digital Immigrants are more interested in large, well-established providers with a recognizable offline presence.

Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel, Giulia Ranzini & Anne Suphan
I'll tweet my representative : Antecedents of Social Media use among German Parliamentarians
Hoffmann, C. P., Meckel, M., Ranzini, G. & Suphan, A. (2012). I'll tweet my representative : Antecedents of Social Media use among German Parliamentarians. Paper persented at Euprera 2012. Turkey, Istanbul, September 2012.

Participatory social media platforms facilitate the political communication and cooperation of interested citizens, leading, some believe, to the strengthening of political and civic participation offline. Given such a tangible effect of social media on political engagement, how do politicians react to their proliferation? Previous studies have analyzed antecedents of the adoption of new media applications in online campaigning. However, only little is known about the drivers of social media use in day-to-day political routine, outside of a campaign setting. The present study measures the frequency of political communication by members of the German federal parliament on a variety of social media platforms throughout the year 2010 - a year without any elections at either the federal or state level in Germany. It tests for a range of possible antecedents, and finds that supply-side (age), demand-side (electoral district type), and structural factors (party affiliation) significantly impact the use of social media by parliamentarians.

Christian Pieter Hoffmann, Andrea von Kaenel, Christoph Lutz & Miriam Meckel
Digital Natives and Digital Immigrants : Differences in Online Trust Formation
Hoffmann C. P., von Kaenel, A., Lutz C. & Meckel, M. (2012). Digital Natives and Digital Immigrants : Differences in Online Trust Formation. Paper presented at the 72nd Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Boston, August 2012.

Online applications support and affect an extensive variety of today's social and business interactions. Trust has been identified as a key prerequisite for the acceptance and adoption of online services or applications. Research has come a long way in exploring antecedents and drivers of online trust. A range of authors have hypothesized that user characteristics, such as web experience and demographics, impact online trust formation. Based upon a survey among German internet users, we differentiate two user groups, "Digital Natives" and "Digital Immigrants", and find significant differences in their trust formation. While "Digital Natives" look for a balance in perceived risk and benefit as well as convincing third party endorsements when choosing an online service, "Digital Immigrants" are more interested in large, well-established providers with a recognizable offline presence

Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Erfolgsfaktor Kommunikation für E-Government-Angebote : Studie untersucht Kommunikationsstrategien für aktuelle Projekte
Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2012). Erfolgsfaktor Kommunikation für E-Government-
Angebote : Studie untersucht Kommunikationsstrategien für aktuelle
Projekte. Innovative Verwaltung, 6, 14-17.


Bürgerpartizipation ist in aller Munde: Neue Informations- und Kommunikationstechnologien sollen die politische Teilhabe der Bürger unterstützen und erleichtern. Doch immer wieder stossen Angebote des E-Governments auf erheblichen Widerstand und Kritik unter den adressierten Bürgern. Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen untersucht, durch welche Kommunikationsstrategien Nutzer für innovative E-Government-Projekte gewonnen werden können.

Christian Pieter Hoffmann
Facebook - Was sind deine Freunde wert?
Hoffmann, C. P. (2012). Facebook - Was sind deine Freunde wert?. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 339, S. 2.

Der Börsengang des Internet-Riesen Facebook galt schon lange vor seiner Durchführung als das Ereignis des Finanzjahres, wenn nicht gar -jahrzehnts. Börseninsider, und solche, die es gerne wären, diskutierten die Details der Aktienausgabe so aufgeregt, wie Teenager das Liebesleben ihrer Musikidole: welche Investmentbanken würden die Transaktion begleiten, wie viele Aktien würden angeboten werden, würde der Unternehmensgründer Mark Zuckerberg persönlich auf Werbetour gehen?

Miriam Meckel & Christian Pieter Hoffmann
Muffel oder Champion? : Social Media Activity Index misst die Web 2.0-Aktivität der Bundestagsabgeordneten
Meckel, M. & Hoffmann, C. P. (2012). Muffel oder Champion? : Social Media Activity Index misst die Web 2.0-Aktivität der Bundestagsabgeordneten. In: Behörden Spiegel, Nr. 6, S. 21.

Facebook oder Twitter im Bundestag? Nur wenige Bundestagsabgeordnete nutzen Social Media-Plattformen für einen Dialog mit Bürgern. Das ISPRAT-Projekt "Politiker im Netz" hat untersucht, wie Bundestagsabgeordnete Soziale Median nutzen, um sich mit ihren Wählern zu vernetzen. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für Median und Kommunikationsmanagement (MCM) der Universität St. Gallen.

Christian Pieter Hoffmann & Christian Fieseler
Investor relations beyond financials : Non-financial factors and capital market image building
Hoffmann, C. P., & Fieseler, C. (2012). Investor relations beyond financials. Corporate Communications: An International Journal, 17(2), 138–155.

Purpose - In this paper, the authors aim to identify a range of non-financial factors that play a role in the formation of a company's image, and ultimately its valuation, on capital markets. By identifying and highlighting their relative importance to the perceptions of equity analysts, the authors seek to show that investor relations are best understood as a strategic communication function rather than a mere purveyor of pure financials.

Design/methodology/approach - The findings are based on a two-tiered approach, relying on qualitative interview data collected among 42 equity analysts and a subsequent exploratory factor analysis performed on data obtained from a survey among 134 buy- and sell-side analysts.

Findings - The authors argue that equity analysts consider the following eight categories of non-financial information when forming an impression of a company: the stakeholder relations of an organization, its corporate governance, its corporate social responsibility, its reputation and brand, the quality of its management, and its strategic consistency. One of the most important factors, however, is the quality of a company's communication, which underscores the strategic role that the investor relations function should play in fostering positive capital market relations.

Research limitations/implications - Being explorative in nature, the categories and scales proposed need further validation. Furthermore, in future research, it would be worthwhile to explore not only the role of non-financials in image formation but also the interplay between financials and non-financials in image formation.

Practical implications - Investor relations professionals should consider the factors presented in this study in their work in order to ensure that they cater to the actual information needs of capital market participants. The consideration of non-financial factors enhances the quality of financial communications. It also enriches the understanding of the strategic communication tasks of the investor relations department.

Originality/value - This paper describes an empirical analysis of the management of corporate relationships with financial audiences, a stakeholder group increasingly focused on by communications research. It represents a contribution to the further establishment of investor relations as a strategic communication function.

Christian Pieter Hoffmann, Andrea von Kaenel & Miriam Meckel
Kommunikationsstrategien für die Einführung von e-Government-Angeboten : Das Beispiel des elektronischen Identitätsmanagements
Hoffmann, C. P., von Kaenel, A. & Meckel, M. (2012). Kommunikationsstrategien für die Einführung von e-Government-Angeboten : Das Beispiel des elektronischen Identitätsmanagements. Beitrag zur 38. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft SGKM. Schweiz, Neuchatel, April 2012.

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien sollen die Teilhabe der Bürger an öffentlichen Entscheidungen unterstützen und erleichtern (Stromer-Galley, 2000; Davis, 1999; Hacker, 1996). Doch immer wieder stossen Angebote des e-Government auf erheblichen Widerstand und Kritik unter den adressierten Bürgern (Albrecht, 2007; Fiala, 2011; Heise, 2011). Die Akzeptanz technologischer Innovationen wurde verschiedentlich untersucht, auch im Kontext der elektronischen Bürgerbeteiligung (Kollmann, 1998; Weiber, 1992; Venkatesh, Morris, Davis & Davis, 2003; Rogers, 2005).
Der Aufbau von Nutzervertrauen wurde dabei als eine zentrale Aufgabe der Vermittlung innovativer Angebote erkannt (Jarvenpaa, Tractinsky & Vitale, 2000; Walczuch & Lundgren 2004). Strategische Kommunikation soll den Erfolg der Markteinführung neuer Online-Angebote durch eine Berücksichtigung zentraler Akzeptanztreiber sichern (Morgan & Hunt, 1994, Milne & Boza 1999).
Im Zuge der Einführung des neuen Personalausweises (nPA) in der Bundesrepublik Deutschland führte die Bundesregierung Anwendungstests durch, wobei neue e-Government-Angebote auf Basis des nPA entwickelt wurden (Bundesministerium des Inneren 2009a; 2009b). Unter diesen Anwendungsszenarien wählte das For-schungsteam fünf Projekte aus, die bereits erste Umsetzungserfolge vorweisen konn-ten. Ende 2010 wurden leitfadenbasierte Experteninterviews (Flick, 2002) mit je ein bis zwei Vertretern der beteiligten Organisationen geführt. Der Schwerpunkt der Befragung lag auf den Einflussfaktoren der Nutzerakzeptanz.
Eine Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der gewählten Kommunikati-onsstrategien ergab deutliche Differenzen insbesondere in der organisatorischen Abstützung und Umsetzung der Vermittlung neuer Angebote an die Bürger. Drei Herangehensweisen wurden anhand der Einbindung unterschiedlicher Partner sowie deren Rollen in der Kommunikation mit dem Bürger unterschieden:
Zentrale Strategie: Im Falle der "zentralen" Strategie wird der Dienst durch eine spezifische Behörde angeboten, diese stellt den Zugangsweg zum Angebot und übernimmt die alleinige Verantwortung für die Kommunikation mit den Nutzern. Eigenschaften sind eine hohe Kontrolle der zuständigen Behörde über alle Elemente des Kommunikationsprozesses.
Dezentrale Strategie: Bei der "dezentralen" Strategie findet eine Arbeitsteilung zwischen einem Anbieter des Dienstes und einer Vielzahl behördlicher Vermittler statt. Der Anbieter kann Informationen oder Materialien für die Kommunikation an die Endnutzer vorbereiten, die tatsächliche Vermittlung liegt in der Hand der Behörden mit Kundenkontakt. Dies ist verbunden mit erhöhten Anforderungen hinsichtlich der Kooperation und Koordination der Beteiligten.
Drittpartei-Strategie: Im Falle der "Drittpartei"-Strategie kooperieren behördliche Anbieter mit privaten. Die privaten Anbieter stellen den Zugang zum behördlichen Angebot dar, indem sie dieses in ihr kommerzielles Angebot einbinden. Die privaten Kooperationspartner übernehmen die Vermittlung des Angebots an die Kunden. Eigenschaften sind eine erhöhte Dynamik des Kommunikationsprozesses sowie eine grössere Vielfalt und ein gesteigertes Koordinationsbedürfnis.
Die identifizierten Strategien unterscheiden sich hinsichtlich ihrer organisatorischen Umsetzung kommunikativer Massnahmen, weisen jedoch auch unterschiedliche Schwerpunkte hinsichtlich etablierter Akzeptanztreiber auf. Ist das Angebot mit einem hohen Neuigkeitsgrad verbunden, so verfügen die zentrale und Drittpartei-Strategien über Vorteile. Soll eine breite Nutzerbasis angesprochen werden, so weisen die dezentrale sowie die Drittpartei-Strategien Stärken auf. Angebote für einen privaten Nutzungskontext und emotional-spielerische Kommunikationsansätze sind vor allem geeignet für eine Drittpartei-Strategie. Die dezentrale und zentrale Strategien sind schliesslich besonders geeignet für eine sachliche und informationsbezogene Ansprache der Zielgruppen.

Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel, Giulia Ranzini & Anne Suphan
Between Usefulness and Ease of Use : Social Media Acceptance among Swiss Parliamentarians
Hoffmann, C. P., Meckel, M., Ranzini, G. & Suphan, A. (2012). Between Usefulness and Ease of Use : Social Media Acceptance among Swiss Parliamentarians. Beitrag zur 38. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft SGKM. Schweiz, Neuchatel, April 2012.

For many years, the Internet has been heralded as a boon to citizen participation in political decision-making (White, 1997). Research has been quick to explore whether new technologies facilitate direct participation and create access for non-elite citizens (Stromer-Galley, 2000; Davis, 1999; Hacker, 1996). In fact, Internet use has repeatedly been found to be positively associated with political and civic participation (Moy et al., 2005; Boulianne, 2009). The emergence of social media has further energized the hope that the Web will boost political participation. Recent studies confirm that social media use positively impacts civic and political partici-pation (Towner & Dulio, 2011; Zhang et al., 2009; Vitak et al, 2011).
An emerging stream of research analyzes the use of social media in political communication and campaigning (Bichard, 2006; Williamson, 2011; Towner & Dulio, 2011). These studies find an increasing use of social media, starting early in the new millennium, spreading from blogs to a wide range of platforms like wikis, social bookmarking, social networking and content sharing sites. In fact, integrating social media in political campaigns has largely become "business as usual" (Williamson, 2011, p. 60). Little research has been directed at the drivers of social media acceptance by politicians, though: what elements contribute to the use of social media in political communication, what factors stand in its way?
Methodology and Results
In late 2010, Switzerland held elections for both chambers of the national parliament, the "Nationalrat" and "Ständerat". In mid-2011, our research team conducted an online-survey, inviting all 246 members of parliament by e-mail. A questionnaire had been prepared in the three national languages (German, French and Italian), addressing the frequency and intensity of the participants' social media use and reasons for use. Furthermore, key drivers of social media acceptance were investigated, based on the Technology Acceptance Model (TAM3) as proposed by Venkatesh and Bala (2008). This model posits that the acceptance of specific technological applications (including intention to or actual use) is driven by the perceived usefulness and the perceived ease of use of the application (Davis 1989; Davis & Venkatesh, 1996).
A total of 117 parliamentarians filled out the questionnaire (response rate of 48%). A first analysis of the data found significant differences between active users and non-users of social media. Aside from current behavioral patterns and intentions, these groups differ in their playfulness, i.e. their approach to the use of new technologies. Accordingly, those who actively engage in social media rate the perceived enjoyment of their use significantly higher.
A closer look at the drivers of social media acceptance reveals that perceived useful-ness and (to a lesser degree) perceived ease of use strongly impact social media use. All of the drivers included in our model exhibit significant explanatory power when analyzing for perceived usefulness and ease of use. Among the drivers of perceived usefulness, output quality and job relevance most clearly characterize user perceptions. Among the drivers of perceived ease of use, anxiety and perceived enjoyment exhibit the strongest discriminatory power.

Christian Pieter Hoffmann
Reputation Management in the age of Social Media : Three Key Trends
Hoffmann, C. P. (2012). Reputation Management in the age of Social Media : Three Key Trends. In: Swisscam Brasil, Nr. 67, S. 14-15.

Social media applications make it easy for any user to collect, change, create or share content. Whether the user is writing blog posts, uploading videos on YouTube, networking with friends on Facebook, or sharing news on Twitter, one common motive is clearly discernible: a traditionally passive consumer of content created and disseminated by mass media is changing into an active communicator.

Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Nutzervertrauen als Erfolgsfaktor des Online-Business
Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2012). Nutzervertrauen als Erfolgsfaktor des Online-Business. OrganisationsEntwicklung, 12(1), 87-88.

Die Preisgabe persönlicher Daten durch interessierte Nutzer ist die notwendige Grundlage zahlloser Online-Geschäftsmodelle. Doch wie können Nutzer zu einer solchen Preisgabe motiviert werden? Vertrauen ist eine notwendige Grundlage von Online-Transaktionen.

Christian Pieter Hoffmann & Pierre Bessard
Das Ende der Armut : Chancen einer globalen Marktwirtschaft
Hoffmann, C. & Bessard, P. (Hrsg.). (2012). Das Ende der Armut: Chancen einer globalen Marktwirtschaft (1. Aufl.). Zürich: Ed. Liberales Institut.

Weltweit warten zahllose Menschen darauf, ihre unternehmerische Kreativität in den globalen Markt einbringen zu können. Doch im Westen schwächen protektionistische Massnahmen und milliardenschwere Ausgabenprogramme die Privatwirtschaft und den freien Handel. Gegenüber den armen Randregionen erkauft man sich hier durch Entwicklungshilfe ein ruhiges Gewissen.
Die Ergebnisse dieser egoistischen Politik sind niederschmetternd: Entwicklungshilfe behindert die unternehmerische Freiheit und stärkt korrupte Regime. Weite Teile der Welt werden so in Armut gefesselt - und auch der Westen verliert, wenn internationaler Handel behindert wird.

Ausgewiesene Experten erklären in diesem Band, warum wirtschaftliche Freiheit weltweit der Schlüssel zu Aufstieg und Wohlfahrt ist. Das Scheitern der Entwicklungspolitik und die Kosten des Protektionismus werden schonungslos aufgezeigt. Historische und aktuelle Analysen machen deutlich, wie ein freier Markt den Weg aus der Armut ermöglicht.

Christian Pieter Hoffmann
Wirtschaftsfreundliche Liberale? : Die korporatistische Herausforderung
Hoffmann, C. P. (2012). Wirtschaftsfreundliche Liberale? : Die korporatistische Herausforderung. In Bessard, P., Eisele, D., Nef, R. & Ruch, P. (Hrsg.). Robert Nef - Kämpfer für die Freiheit: Hommage an einen bedeutenden Liberalen (S. 134-137). Luzern: Edition Swiss Liberty.

Liberale sind für "die Wirtschaft". Diese Vorstellung ist unter linken Kritikern des Liberalismus ebenso verbreitet, wie unter seinen bürgerlichen Befürwortern. Weil eine marktwirtschaftlich-liberale Gesellschaftsordnung nachweislich die Wohlfahrt der Menschen fördert, vor allem durch ein florierendes Unternehmertum, geistert seit je auch der Umkehr- und Kurzschluss durch die Köpfe: was gut für Unternehmen ist, ist auch liberal.

Richtig ist: Der Liberalismus basiert auf unantastbaren individuellen Rechten, insbesondere jenen an Leib, Leben und Eigentum. Der friedliche Austausch der Individuen, frei von Zwangsinterventionen, ist ein Derivat dieser Grundannahme. Ebenso das private Unternehmertum. Doch entspricht die real existierende "Wirtschaft" in jedem Fall diesem freiheitlichen Ideal?

Miriam Meckel & Christian Pieter Hoffmann
Vertrauen durch Kommunikation : Studie identifiziert Akzeptanztreiber für E-Government-Angebote
Meckel, M. & Hoffmann, C. P. (2012). Vertrauen durch Kommunikation : Studie identifiziert Akzeptanztreiber für E-Government-Angebote. In: Behörden Spiegel, Nr. 1, S. 14.

"Bislang nur offline ein Erfolg", titelte jüngst der Behörden Spiegel. Tatsächlich wurden seit der Einführung des neuen Personalausweises viele Millionen Identitätskarten ausgestellt - die damit optional verbundene eID Funktionalität stösst jedoch bisher nur auf wenig Gegenliebe. Experten loben die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des neuen Angebots für ein elektronisches Identitätsmanagement.
Warum also greifen nicht mehr Bürger nach einem Kartenlesegerät und weisen sich online mit dem nPA aus?

Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Vertrauen der Nutzer als Erfolgsfaktoren des e-Governments
Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2011). Vertrauen der Nutzer als Erfolgsfaktoren des
e-Governments. Innovative Verwaltung, 12, 38-40.


Das Vertrauen der Nutzer ist die zentrale Voraussetzung für eine Akzeptanz von eGovernment-Angeboten. Doch wie kann dieses Vertrauen erzeugt und gepflegt werden? Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt: sieben Einflussfaktoren sind die Treiber des Nutzervertrauens.

Christian Pieter Hoffmann
Holding Sway
Hoffmann, C. P. (2011). Holding Sway. In: Communication World, Nr. 6, S. 26-29.

The article discusses the use of social media in Corporate reputation management. It says that the change brought by social media on mass communication has made corporate public relations (PR) professionals to participate in online forums to foster company reputation by monitoring opinions and trends for timely reactions and interventions. Furthermore, opinions of peers have a much stronger impact on individual decisions, where social media can be used to change public perception of a company.

Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Weiblich, jung und vernetzt
Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2011). Weiblich, jung und vernetzt. In: St. Galler Tagblatt, Nr. 300, S. 2.

In der Schweiz waren 2010 unter den National- und Ständeräten die Frauen aktiver als die Männer und die Romandie und das Tessin vernetzter als die Ostschweiz. In St.Gallen aber nutzen Lukas Reimann und Toni Brunner Soziale Medien besonders aktiv für ihre politische Kommunikation und bringen St.Gallen auf Platz 7 eines kantonalen Rankings für Soziale Medien.

Christian Pieter Hoffmann
Die Verlierergeneration wacht auf
Hoffmann, C. P. (2011). Die Verlierergeneration wacht auf. In: Schweizer Monat, Nr. 991, S. 12.

Demonstrationen und Protestzüge durchziehen derzeit zahlreiche Metropolen des Westens: Madrid, New York, Mailand, London und natürlich Athen. Vor allem junge Menschen begehren auf gegen die Sparbemühungen (oder zumindest Sparankündigungen) ihrer Regierungen. Dabei scheinen die jungen Demonstranten durchaus die Sympathien ihrer Regierungen zu geniessen.

Christian Pieter Hoffmann
Die Grossbanken richten sich im Glücksspielkapitalismus ein
Hoffmann, C. P. (2011). Die Grossbanken richten sich im Glücksspielkapitalismus ein. In: Schweizer Monat, Nr. 990, S. 12.

Denn ganz wie bei Lotto und Roulette gilt heute bei der Banken-Regulierung: wenn ein solches Geschäft schon betrieben werden muss, dann nur auf dem Terrain und nach den Spielregeln der Politik. Dabei ist weder die Regulierung noch die Lizenzierung der Banken neu - die Vorstellung eines deregulierten Finanzsystems war nie mehr als die fiebrige Phantasie der Kapitalismus-Kritiker. Neu ist jedoch, dass Banken in der Gesetzgebung als ein verlängerter Arm des Staates betrachtet werden.

Christian Pieter Hoffmann, Andrea von Kaenel, Miriam Meckel & Anne Suphan
Core Cues in Initial Trust Formation : Exploring Differences between Online Business Models
Hoffmann, C. P., von Kaenel, A., Meckel, M. & Suphan, A. (2011). Core Cues in Initial Trust Formation : Exploring Differences between Online Business Models. Paper presented at the 71st Annual Meeting of the Academy of Management. USA, San Antonio, August 2011.

The formation of trust has been identified as a key success factor for online business: Users' willingness to provide personal data is a prerequisite for online transactions. This holds especially true in the earliest stage of a business relationship, when users transact with an online service for the first time. Among the drivers of initial trust identified in the trust literature are features of the online business that signal its trustworthiness to potential users, i.e. trust cues. This paper will identify core cues in the formation of initial trust based on a survey of 1'294 German internet users. The relevance of these cues will subsequently be differentiated by four distinct B2C business models.

Christian Pieter Hoffmann
Der Klassenkampf der Nationalbank hat begonnen
Hoffmann, C. P. (2011). Der Klassenkampf der Nationalbank hat begonnen. In: Schweizer Monat, Nr. 989, S. 12.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bekämpft die aktuelle Franken-Stärke gegenüber Euro und Dollar, indem sie die Geldmenge erhöht. Die Märkte zeigen sich hiervon unbeeindruckt, die Massnahme gilt als unzureichend. Kritiker empfehlen der SNB, einen fixen bzw. minimalen Euro-Kurs - zum Beispiel von 1,15 CHF - mit allen Mitteln zu verteidigen. Viele und immer mehr Beobachter bejubeln diesen Vorschlag, doch ist er tatsächlich gut für die Schweiz?

Christian Pieter Hoffmann
L'entreprise doit-elle viser le bien commun?
Hoffmann, C. P. (2011). L'entreprise doit-elle viser le bien commun?. In: Le Temps, Nr. 01.07.2011, S. 17.

Christian Pieter Hoffmann
Wir machen kleine Schritte auf dem Weg in die Knechtschaft
Hoffmann, C. P. (2011). Wir machen kleine Schritte auf dem Weg in die Knechtschaft. In: Schweizer Monat, Nr. 988, S. 12.

Man mag die Transparenz der Medien- und Informationsgesellschaft begrüssen oder ihre Emotionalisierung verdammen. Fest steht jedoch: die Politik ist heute geprägt von grossen Schlagzeilen und kurzen Aufmerksamkeitspannen. Und das Medienschlaglicht springt atemlos von einem Aufreger zum nächsten.

Während sich aber die Medien unter grossem Getöse mit vermeintlichen Schicksalsfragen wie dem Atom-Ausstieg oder dem EU-Beitritt befassen, drohen immer wieder jene kleinen Weichenstellungen übersehen zu werden, die doch so treffend die politische Grosswetterlage charakterisieren. Ein Blick auf das Programm der diesjährigen Sommersession der eidgenössischen Räte spricht in der Tat Bände über den Zustand der politischen Kultur.

Christian Pieter Hoffmann
Die Suche nach dem "Gemeinwohl" führt Unternehmen in die Irre
Hoffmann, C. P. (2011). Die Suche nach dem "Gemeinwohl" führt Unternehmen in die Irre. In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 128, S. 27.

Unterschiedliche Präferenzen stellen kein Übel dar - Privateigentum führen zu einem Ausgleich legitimer Interesse

Christian Pieter Hoffmann
Der Gebrauch des Sozialstaats ist das eigentliche Problem
Hoffmann, C. P. (2011). Der Gebrauch des Sozialstaats ist das eigentliche Problem. In: Schweizer Monat, Nr. 987, S. 12.

Seit dem 1. Mai gilt das Abkommen über die Personenfreizügigkeit nun endlich auch für die osteuropäischen EU-Mitgliedsländer wie Polen, Ungarn oder die Tschechische Republik. Im Vorfeld dieser Öffnung waren in der Schweiz bekannte linke und rechte Vorbehalte gegen eine liberale Einwanderungspolitik zu vernehmen.

Christian Pieter Hoffmann, Christian Fieseler & Miriam Meckel
Managing Capital Market Reputation in Social Media : Trends and Practices
Hoffmann, C. P., Fieseler, C. & Meckel, M. (2011). Managing Capital Market Reputation in Social Media : Trends and Practices. Paper presented at the 15th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. USA, New Orleans, May 2011.

Investor relations are a boundary-spanning corporate function aiming at ensuring the acceptance and cooperation of capital market participants through communication. With the emergence of social media, IR professionals are provided with new opportunities to manage the capital market reputation of their companies, but are also faced with new challenges and pitfalls. In this context, this paper presents a range of case studies identifying common trends, opportunities and challenges in managing capital market reputation management in a social media environment.

Christian Pieter Hoffmann, Andrea von Kaenel & Miriam Meckel
Online Reputation Management : Identifying Drivers of Online Trust
Hoffmann, C. P., von Kaenel, A. & Meckel, M. (2011). Online Reputation Management : Identifying Drivers of Online Trust. Paper presented at the 15th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. USA, New Orleans, May 2011.

User trust has been identified as a key success factor of online business: A user's willingness to provide some personal information is a prerequisite for online transactions. Studies have shown that such a willingness is based on the perceived trustworthiness of the transaction partner. Antecedents of online trust have been studied extensively from a marketing and information systems perspective. Very little is known about the role of corporate communication in online trust management, though. This paper will present an explorative survey among 21 online businesses active in Germany as well as 43 users. Overall, it identifies 9 core drivers of online trust from a corporate communication- as well as user-perspective, and differentiates the contribution of the corporate communication function to these drivers.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Reputation Institute 2011
Meckel, M., Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2011). Reputation Institute 2011. Paper presented at the 15th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. USA, New Orleans, May 2011.

Christian Pieter Hoffmann
Echte Demokratie beschränkt die Macht der Politik
Hoffmann, C. P. (2011). Echte Demokratie beschränkt die Macht der Politik. In: Schweizer Monat, Nr. 986, S. 12.

Der Bundesrat will einen Stresstest für Volksinitiativen: bevor Bürger mit einer Unterschriftensammlung beginnen, soll der Inititativtext den Bundesbehörden vorgelegt werden, die ihn dann auf mögliche Konflikte mit dem Völkerrecht und der Bundesverfassung abklopfen. Besteht der Text die materielle Prüfung, erhält er eine amtliche Unbedenklichkeitserklärung.

Die SVP wettert gegen einen Frontalangriff auf die Volksrechte. Wo käme man hin, wenn die Classe Politique dem Volk vorgibt, worüber es zu entscheiden hat - und nicht umgekehrt! Wenn man das Volk nur abstimmen lasse, entscheide es mit Sicherheit richtig. Daher seien rechtliche Grenzen unnötig - selbst eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe kann man sich auf der Rechten vorstellen.

Die Sozialdemokraten hingegen bejubeln den Stresstest. Völkerrecht müsse Vorrang vor Volksstimmungen haben, Minderheiten seien vor der Tyrannei der Mehrheit zu schützen. Die Fronten scheinen klar: die rechtspopulistischen Radikaldemokraten auf der einen Seite, die besorgten Freunde des Völkerrechts auf der anderen. Wer hat recht? In Wahrheit wird links wie rechts eine zentrale Funktion der Demokratie fundamental verkannt, gerade der direkten.

Christian Pieter Hoffmann & Pierre Bessard
Sackgasse Sozialstaat : Alternativen zu einem Irrweg
Hoffmann, C. P. & Bessard, P. (Hrsg.). (2011). Sackgasse Sozialstaat: Alternativen zu einem Irrweg (1. Aufl.). Zürich: Ed. Liberales Institut.

Der Sozialstaat ist gescheitert. Seine kollektiven Umverteilungssysteme sind nicht mehr in der Lage, die Bürger vor Armut, Krankheit oder Arbeitslosigkeit zu schützen. Ständiges Ausgabenwachstum und eine anhaltende Auszehrung der Finanzierungsbasis zeichnen die heutigen Strukturen aus, und führen in eine Verschuldungsspirale. Systemische Grossrisiken, Finanz- und Wirtschaftskrisen sind die Folge - wie aktuelle Entwicklungen in Europa eindrucksvoll zeigen.

Glücklicherweise stehen erfolgreiche Alternativen zur Verfügung: Eine Verbindung von persönlicher Vorsorge, massgeschneiderter Versicherung, und zivilgesellschaftlicher Solidarität hat sich international als Modell sozialer Absicherung für das 21. Jahrhundert bewährt.

Renommierte Autoren erklären, warum das Modell des umverteilenden Sozialstaats ausgedient hat, und welche Chancen zeitgerechte Alternativen bieten. Der Ausweg aus der Sackgasse Sozialstaat ist möglich und vielversprechend, ein Neubeginn ist notwendig.

Christian Pieter Hoffmann
Grüne und Atomlobby leben beide von Subventionen
Hoffmann, C. P. (2011). Grüne und Atomlobby leben beide von Subventionen. In: Schweizer Monat, Nr. 985, S. 12.

Dank öffentlicher Gelder soll die Entwicklung "regenerativer Energien" vorangetrieben, bis diese schliesslich die Marktreife erreichen, profitabel werden und so fossile Brennstoffe ersetzen. Klingt plausibel. Aber ist es das auch?

Christian Pieter Hoffmann
Die Bonisteuer ist Symbolpolitik
Hoffmann, C. P. (2011). Die Bonisteuer ist Symbolpolitik. In: Schweizer Monat, Nr. 984, S. 12.

"Abzocker-Initiative" und der ständerätliche Gegenvorschlag einer Boni-Steuer sollen explodierende Manager-Löhne ausbremsen. Doch kann dies gelingen, wenn Boni-Exzesse nicht Ergebnis freier Marktkräfte sondern staatlicher Rahmenbedingungen sind?

Christian Pieter Hoffmann
Die grossen Geschäfte
Hoffmann, C. P. (2011). Die grossen Geschäfte. In: Schweizer Monat, Nr. 983, S. 8.

Alle Jahre wieder: das World Economic Forum (WEF). Was verbindet die demonstrierenden Globalisierungskritiker mit den mächtigen Vertretern globalisierter Konzerne?

Michael Etter & Christian Pieter Hoffmann
Corporate Social Responsibility : Ethische Verantwortung oder Image-Pflege?
Etter, M. & Hoffmann, C. P. (2011). Corporate Social Responsibility : Ethische
Verantwortung oder Image-Pflege?. In Steinmann, C., Evolution der Informationsgesellschaft:
Markenkommunikation im Spannungsfeld der neuen Medien (S. 97-114). Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften.


 

 

Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Innerbetriebliche Kommunikation in Zeiten der Finanzkrise
Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2011). Innerbetriebliche Kommunikation in Zeiten der Finanzkrise. In Weber, J., Vater, H., Walter, S. & Hartmut, R. (Hrsg.). Turnaround - Navigation in stürmischen Zeiten: Maßnahmen zur Krisenbewältigung und Auswirkungen auf die Rollen von CFOs und Controllern (S. 667-678). Weinheim: Wiley-VCH.

Christian Pieter Hoffmann & Sabrina Dünnenberger
Journalistisches Sensemaking : Kognitive Grundlagen der Medienberichterstattung und Einflusspotentiale der Unternehmenskommunikation am Beispiel der Finanzkrise
Hoffmann, C. P. & Dünnenberger, S. (2011). Journalistisches Sensemaking : Kognitive Grundlagen der Medienberichterstattung und Einflusspotentiale der Unternehmenskommunikation am Beispiel der Finanzkrise. In Bentele, G. (Hrsg.). Kommunikationsmanagement. Strategien, Wissen, Lösungen (S. 1-32). Neuwied : Luchterhand.

In diesem Beitrag erfahren Sie,
- wie Journalisten versuchen, ihre Welt zu verstehen, um Anderen Orientierung bieten zu können - und welchen Anforderungen sie dabei ausgesetzt sind,
- warum Geduld und Verständnis Tugenden der Krisenkommunikation sind,
- warum es sich lohnt, durch die konsistente und kohärente Bereitstellung relevanter Informationen einen Experten-Status anzustreben,
- wie etablierte und vertrauensvolle Medienbeziehungen die Grundlage für Kommunikationserfolge in einem turbulenten Umfeld bilden,
- weshalb eine plausible Story, die auch emotionale Bedürfnisse bedient, trotz Informationsflut bei den
Medien Gehör findet.

Christian Pieter Hoffmann
Wenig Change, wenig Hope : Wo stehen die USA nach zwei Jahren unter Barack Obama?
Hoffmann, C. P. (2010). Wenig Change, wenig Hope : Wo stehen die USA nach zwei Jahren unter Barack Obama?. In: Schweizer Monatshefte, Nr. 981, S. 12-13.

Christian Pieter Hoffmann & Steffen Hentrich
Gegenrede : The Business of Business is Business
Hoffmann, C. P. & Hentrich, S. (2010). Gegenrede : The Business of Business is Business. OrganisationsEntwicklung, 4, 38-40.

Ist es die Aufgabe einzelner Unternehmen, die Verwendung von Ressourcen durch künftige Generationen abzuwägen? Oder beantwortet der Markt die Nachhaltigkeitsfrage?

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
CSR 2.0 — Die Kommunikation von Nachhaltigkeit in Sozialen Medien
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2010). CSR 2.0 — Die Kommunikation von Nachhaltigkeit in Sozialen Medien. Marketing Review St. Gallen, 27(5), 22–26.

Das Soziale Internet (Web 2.0) macht jeden potenziell zum Kommunikator - die Agenda-Setting-Funktion verlagert sich von den Massenmedien zu den Teilnehmern Sozialer Netze. Damit sehen sich Unternehmen einer zunehmend vielfältigen, selbstbewussten und kritischen Öffentlichkeit gegenüber. Um Nachhaltigkeit glaubhaft zu kommunizieren, sollten Unternehmen sich daher als dialogbereiter Gesprächspartner in Sozialen Netzen etablieren. Der vorliegende Beitrag leitet aus aktuellen Beispielen vier Spielregeln für die CSR-Kommunikation im Web 2.0 ab.

Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
"Follow me!" : Die Aktionäre sind längst im Web 2.0 - warum die Finanzkommunikation folgen muss
Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2010). "Follow me!" : Die Aktionäre sind längst im Web 2.0 - warum die Finanzkommunikation folgen muss. In: GoingPublic, Nr. 8, S. 28-29.

Neue Medien verändern Gesellschaften. Dies galt für den Buchdruck, für den Rundfunk und es gilt zweifellos auch für das Internet und seine neueste Ausprägung, die Sozialen Medien bzw. das Web 2.0. Doch warum sollte sich gerade die Finanzmarktkommunikation auf den Umgang mit Sozialen Medien einlassen? Fest steht: Immer mehr Wirtschaftsjournalisten und Kapitalmarktteilnehmer verlassen sich auf Soziale Medien als Nachrichten- und Analysequelle. Eine Entwicklung, die an Relevanz weiter zunehmen wird.

Christian Pieter Hoffmann
Geschäftsberichte in der Tasche stets mittragen
Hoffmann, C. P. (2010). Geschäftsberichte in der Tasche stets mittragen. In: Handelszeitung, Nr. 26, S. 13.

Unternehmen investieren heute kleine Vermögen in die Erstellung, Gestaltung, den Druck und die Verbreitung ihrer Geschäftsberichte. Kein Wunder also, dass immer wieder die Frage aufkommt: Wohin geht die Reise? Wie sieht der Geschäftsbericht der Zukunft aus? Und vor allem: Wie können die Anforderungen an die Geschäftsberichterstattung erfüllt, und zugleich deren Kosten unter Kontrolle gehalten werden?

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Opportunities and Pitfalls in Stakeholder Engagement and Dialogue : A Case Study From the Pharmaceutical Industry
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2010) Opportunities and Pitfalls in Stakeholder Engagement and Dialogu. Paper presented at the 60th Annual Conference of the International Communication Association. Singapore, June 2010.


Christian Pieter Hoffmann, Miriam Meckel & Andrea von Kaenel
The Role of Public Relations in Online Trust Management
Hoffmann, C. P., Meckel, M. & von Kaenel, A. (2010). The Role of Public Relations in Online Trust Management. Paper presented at the 60th Annual Conference of the International Communication Association. Singapore, June 2010.


Consumer trust has been identified as a key success factor of online business: A user's willingness to provide at least some personal information is a prerequisite for online transactions. Studies have shown that such a willingness is based on the perceived trustworthiness of the transaction partner. Antecedents of online trust have been studied extensively from a marketing and information systems perspective. Very little is known about the role of Public Relations in online trust management, though. This paper will present an explorative survey among 21 online businesses active in Germany. It identifies 9 core drivers of online trust from a corporate communication-perspective, and differentiates the contribution of the PR function to these drivers. Public Relations are capable of contributing to online trust in a range of significant ways, including engaging in targeted issues management, pro-actively providing crucial information, ensuring consistent corporate design, or attending to critical questions and public concerns.

Michael Etter, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Executives' Values As Motives For Socially Responsible Management
Etter, M., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2010). Executives' Values As Motives For Socially Responsible Management. Paper presented at the 10th Annual Conference of the European Academy of Management. Italy, Rome, May 2010.

Individual managers exert a significant influence over the adoption of Socially Responsible Management practices. Previous studies have shown that executives exercise managerial discretion when it comes to the choice of specific Corporate Social Responsibility (CSR) policies and programs. Our study analyzes the link between personal values and attitudes towards CSR among Swiss executives. Based on a survey of 152 top managers, this paper will map different CSR-orientations among executives, and then proceed to identify significant differences in the value sets underlying these attitudes. Our findings reveal that most managers adhere to a modern or socio-economic view of CSR, expecting that businesses can profit from CSR activities. Furthermore, our results show significant differences between the value sets of managers adhering to classical vs. non-classical views of CSR. Executives ascribing to modern or more altruistic CSR-orientations score consistently higher on other-regarding values. Thereby this study supports the notion that personal values are significant drivers of CSR choices by individual managers.

Christian Pieter Hoffmann & Christian Fieseler
Implementing Stakeholder Engagement : A Case Study from the Pharmaceutical Industry
Hoffmann, C. P. & Fieseler, C. (2010). Implementing Stakeholder Engagement : A Case Study from the Pharmaceutical Industry. Paper presented at the 10th Annual Conference of the European Academy of Management. Italy, Rome, May 2010.

This paper identifies some success factors of implementing stakeholder engagement based on empirical insights gained from a case study of a multinational pharmaceutical company. Pharmaceutical companies are faced with various - and oftentimes pressing and vocal - expectations as to their corporate social responsibility (CSR). Therefore, a need for the implementation of adequate stakeholder engagement activities has been established in this sector. We argue that stakeholder engagement can still be considered an emerging management function and that significant strategic advantages can be won through the implementation of deliberate, pro-active stakeholder engagement processes. Based on experiences gained within a multinational pharmaceutical company, this study propose that companies can do well in their stakeholder engagement efforts by employing proper stakeholder analyses, clearly defined standards and procedures, appropriate objectives and incentives, a credible commitment to relationship-building and continuous knowledge management.

Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Shareholder Activism and the new Role of Investor Relations in German Corporate Governance Practices
Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2010). Shareholder Activism and the new Role of Investor Relations in German Corporate Governance Practices. Paper presented at the 10th Annual Conference of the European Academy of Management. Italy, Rome, May 2010.

This study analyzes how corporate management in Germany experiences and perceives the rise in shareholder activism, and how shareholder activism changes the interactions and power dynamics between management, activists and shareholders. Using data from interviews with CEOs and CFOs of large companies listed on the German stock exchange, we show that the rise in shareholder activism has significantly increased the perceived intensity of management interactions with the financial community. Managers see themselves as engaged in a power struggle with unruly shareholders. Shareholder activism has rekindled managers' respect for the know-how and power of investors, but, at the same time, managers strive to retain control of their companies' development. Among the most frequently described organizational responses to the rise in shareholder activism is an upgrade in the reach and strategic objectives of German investor relations departments.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann & Christian Fieseler
Die Finanzkommunikation braucht ein Soziales Netz
Meckel, M., Hoffmann, C. P. & Fieseler, C. (2010). Die Finanzkommunikation braucht ein Soziales Netz. In: Börsen-Zeitung, Nr. 92, S. B2.

Logik und Sprache müssen verstanden werden - Spielregeln und Abläufe aktiv mitgestalten - Kommunikationskultur ändert sich - Persönlicher Ton ist gefragt

Christian Pieter Hoffmann
Killerspiele: Verbieten verboten
Hoffmann, C. P. (2010). Killerspiele: Verbieten verboten. In: Schweizer Monatshefte, Nr. 977, S. 8.

Die Politik will den Verkauf von Killerspielen an Kinder und Jugendliche verbieten. Damit kann sie vielleicht bei Erwachsenen Punkten - nicht jedoch bei den Jugendlichen. Diese werden ihre Spiele weiterhin spielen.

Andrea von Kaenel, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Online Vertrauensmanagement : Herausforderung für die Organisationskommunikation
von Kaenel, A., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2010). Online Vertrauensmanagement : Herausforderung für die Organisationskommunikation. Beitrag zur 36. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft SGKM. Schweiz, Luzern, März 2010.

Online-Geschäftsmodelle setzen das Vertrauen der Kunden voraus, insbesondere deren Bereitschaft, persönliche Daten zur Verfügung zu stellen. Vertrauensmanagement wurde in der Vergangenheit vor allem als Funktion des Marketing konzeptioniert. Die Entwicklung des Web 2.0 als soziales Netzwerk sowie eine zunehmend kritische Medienöffentlichkeit machen jedoch ein Verständnis des Vertrauensmanagement als Herausforderung einer integrierten Organisationskommunikation notwendig. Auf Basis einer qualitativen Erhebung unter 23 Vertretern der Public Relations und Public Affairs Abteilungen von 21 Online-Anbietern präsentiert die vorliegende Studie einen Überblick jener kommunikativen Elemente, die aus Praxissicht das Nutzervertrauen beeinflussen. Es wird ein integriertes Modell der wesentlichen Vertrauenstreiber abgeleitet, welches die Vielfältigkeit, aber auch den Zusammenhang des Online Vertrauensmanagement als Herausforderung der Organisationskommunikation verdeutlicht.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
IR 2.0 : Soziale Medien in der Kapitalmarktkommunikation
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2010). IR 2.0 : Soziale Medien in der Kapitalmarktkommunikation. Hamburg : Deutscher Investor Relations Verband DIRK.

Noch nie war es so einfach, mit so vielen Menschen gleichzeitig in eine Unterhaltung zu treten. Soziale
Medien wie Blogs, Wikis, twitter oder Soziale Netzwerke werden zunehmend zu einem elementaren Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit des Internets und neue interaktive Anwendungen haben zu radikalen Veränderungen im Mediennutzungsverhalten geführt. Der ständig wachsende Fluss von Informationen, Ansichten und Meinungen, kann heute durch den Einsatz klassischer Medien und Kommunikationsinstrumente nur noch bedingt beeinflusst werden.

Nicht zuletzt verändern Soziale Medien die Bedürfnisse und Erwartungen an die Finanzkommunikation. Sowohl Wirtschaftjournalisten als auch Kapitalmarktteilnehmer verlassen sich zunehmend auf Soziale Medien als Nachrichten- und Analysequelle für Wirtschafts- und Finanzmarktentwicklungen. Investor Relations sollten diese neue Herausforderung verstehen und entsprechende Strategien entwickeln, wenn sie die Diskussion aktiv mitbestimmen möchten. Unternehmen müssen in der Lage sein, kritische Diskurse im Netz beobachten, differenzieren und beeinflussen zu können. Kenntnisse des Web 2.0, seiner Entwicklung und Funktionsweisen, sind eine notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Teilnahme an den laufenden Dialogen mit ihren vielfältigen Zielgruppen. Die Herausforderungen einer Investor Relations 2.0 gehen daher über die Publikation der bekannten Finanzdaten über neue Kanäle hinaus. Investor Relations-Abteilungen können sehr viel dadurch gewinnen, die Besonderheiten Sozialer Medien zu verstehen und sie im Austausch mit den Zielgruppen aktiv einzusetzen.

Miriam Meckel, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Zukunftslabor Geschäftsbericht
Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C.P. (2010). Zukunftslabor Geschäftsbericht. Zürich : Yjoo Commmunications.

«Die Zukunft des Geschäftsberichts» lautet der Titel einer Studie der Universität St.Gallen, die 2008 durchgeführt wurde und die wichtigsten Ziele, Inhalte und Elemente heutiger Geschäftsberichte aufzeigt. Im Rahmen der Studie wurde deutlich, dass der Geschäftsbericht heute vielfältigen, zum Teil widersprüchlichen Anforderungen gerecht werden muss. Um zu untersuchen, welche Einflüsse den Geschäftsbericht von morgen am stärksten prägen werden, wurde im Anschluss das «Zukunftslabor Geschäftsbericht» initiiert.

Qualifizierte Praxispartner erarbeiteten in themenspezifischen Workshops Thesen zur Entwicklung des Geschäftsberichts, die anschliessend mit einem Experten-Panel aus potenziellen Zielgruppen (Analysten, Investoren, Journalisten und Vertreter der Regulierung) abgewogen wurden. Zu den Partnern des Zukunftslabors gehören neben YJOO Communications auch Alpiq Holding AG, Multimedia Solutions AG, Neidhart + Schön Group AG, PricewaterhouseCoopers AG, Raiffeisen Schweiz Genossenschaft sowie SAP AG.

Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Der Wert der Verständigung : Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren
Fieseler, C. & Hoffmann, C.P. (2010). Der Wert der Verständigung : Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren. In Anda, B., Endrös, S. & Kalka, J. (Hrsg.). WertZeichen setzen!: Wege in die Kommunikationszukunft in Marketing, Medien und PR (S. 15-23). München: Finanzbuch-Verlag.

Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Online Trust Management : Eine Herausforderung für die Unternehmenskommunikation
Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2010). Online Trust Management : Eine Herausforderung für die Unternehmenskommunikation. In Bentele, G. (Hrsg.). Kommunikationsmanagement (S. 1-26). Darmstadt : Luchterhand.

In diesem Beitrag erfahren Sie,
- welche Bedeutung das Nutzervertrauen für die Durchführung von Online-Transaktionen hat,
- wie Soziale Medien zugleich Sorgen um Privatheit und Sicherheit erzeugen, aber auch Mittel der Vertrauenspflege bereithalten,
- warum die Kommunikation des Kundennutzens Vertrauen stiftet,
- warum eine transparente Informationspolitik das Nutzervertrauen reduzieren kann,
- welche Massnahmen das Kommunikationsmanagement ergreifen kann, um Vertrauen zu erzeugen und zu pflegen.

Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Vertrauen: Notwendige Grundlage von Online-Transaktionen
Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2010). Vertrauen: Notwendige Grundlage von Online-Transaktionen. In Schliesky, U. (Hrsg.). Technikgestütztes Identitätsmanagement: Rechtsfragen und Lösungsvorschläge dargestellt am Beispiel der De-Mail und elektronischer Dokumentensafes (S. 81-98). Kiel : Lorenz-von-Stein-Inst. für Verwaltungswiss.

Christian Pieter Hoffmann
Sind wir reif für die wohlfahrtsstaatliche Museumsinsel?
Hoffmann, C. P. (2009). Sind wir reif für die wohlfahrtsstaatliche Museumsinsel?. In: Schweizer Monatshefte 89 (2009), Nr. 974, S. 15-17.

Die EU-Staaten sind kaum mehr reformierbar. Die westlichen Wohlfahrtsstaaten sind ein Auslaufmodell. Mehr Realismus täte not. Aber Realismus tut weh. Und wer will sich schon wehtun?

Christian Pieter Hoffmann & Andrea von Kaenel
Vertrauen - aber wie? : Sicherheit versus Privatheit im Internet
Hoffmann, C. P. & von Kaenel, A. (2009). Vertrauen - aber wie? : Sicherheit versus Privatheit im Internet. In: Datareport, Nr. 4, S. 22-24.

Warum sind Internet-Nutzer bereit, bei bestimmten Netz-Angeboten viele persönliche Daten preiszugeben? Und warum vertrauen sie dann nicht staatlichen Online-Angeboten? Eine ISPRAT-Studie der Universität St. Gallen erforscht derzeit die "Vertrauensfaktoren" im Internet. Ziel des Forschungsprojekts ist, konkrete Empfehlungen zur Implementierung eines Identitätsmanagement abzuleiten.

Christian Pieter Hoffmann
Sozialer Abstieg - dank Sozialstaat
Hoffmann, C. P. (2009). Sozialer Abstieg - dank Sozialstaat. In: Schweizer Monatshefte 89, Nr. 972, S. 6-7.

Ungleichheit, soziale Kälte und Ausschliessung soll er hervorbringen. Und er ist das Feindbild vieler Intellektueller: der Markt. Einspruch! Eine Verteidigung seiner Leistungen. Und eine Replik an die Adresse des Soziologen Peter Gross.

Michael Etter, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Ethische Verantwortung oder Image Pflege?
Etter, M., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2009). Ethische Verantwortung oder Image Pflege? Beitrag zum 9. Symposium der Europäischen Kulturen in der Wirtschaftskommunikation. Schweiz, Winterthur, August 2009. 

Christian Pieter Hoffmann
Wenn die kreativen Klassen kommen
Hoffmann, C. P. (2009). Wenn die kreativen Klassen kommen. In: Schweizer Monatshefte 89, Nr. 971, S. 29-31.

Städtebauer planen. Die Bewohner hingegen handeln. Chaotisch. Das ist gut so. Denn so bleiben unsere Städte aufregend.

Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
The Annual Report: A Tool for Reputation Management? : An explorative Analysis
Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2009). The Annual Report: A Tool for Reputation
Management? Paper presented at the 13th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. Netherlands, Amsterdam, June 2009.


The annual report is the most important instrument of corporate reporting, aimed at a variety of important stakeholders and covering a wide range of topics. Given that corporate reputation is an aggregation of stakeholders' perceptions of a company over time, it can be argued that the annual report should play a significant role in a company's reputation management efforts. The study presented in this paper was aimed at identifying the congruence of companies' emphases in the preparation, design and publication of their annual reports and established drivers of corporate reputation. While reputation management does not appear to be an explicitly dominant objective of annual report design and publishing, corporate reputation drivers can be shown to be incorporated in most core aspects of this most important communication instrument.

Michael Etter, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Instrumental CSR and Reputation Management : Top Management Rationales for Sustainable Business Practices
Etter, M., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2009). Instrumental CSR and Reputation Management : Top Management Rationales for Sustainable Business Practices. Paper presented at the 13th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. Netherlands, Amsterdam, May 2009.


Business and society theory differentiates between altruistic or instrumental motivations for companies' CSR programs. Since a good corporate reputation contributes to productive stakeholder relations, and thereby sustainable financial success, reputation management may well be an important instrumental driver of CSR efforts. This paper will present the findings from a series of in-depth interviews with 23 executives of companies operating in Switzerland. The purpose of our study was to establish the prevalence of instrumental motives among executives' considerations of CSR. We will show that instrumental motives are in fact the dominant drivers of CSR expenditures, and that fostering a good reputation is a core element of these motives.

Christian Pieter Hoffmann & Pierre Bessard
Aus Schaden klug? : Ursachen der Finanzkrise und notwendige Lehren
Hoffmann, C. & Bessard, P. (Hrsg.). (2009). Aus Schaden klug?: Ursachen der Finanzkrise und notwendige Lehren (1. Aufl.). Zürich: Ed. Liberales Institut.

Im Jahr 2008 stand das internationale Finanzsystem vor einem Zusammenbruch. Eine Flaute auf dem US-Immobilienmarkt hatte die grossen Investmentbanken, etablierte Geschäftsbanken und Versicherungen in den finanziellen Ruin getrieben. Die Kreditversorgung der Weltwirtschaft kam zum Stillstand. Wie konnte das passieren?

Die Politik kennt nur einen Sündenbock: die Gier und Irrationalität des entfesselten Kapitalismus. Weltweit brechen Regierungen in einen spektakulären Aktionismus aus - Billionensummen werden mobilisiert, um Banken zu verstaatlichen und Industrieunternehmen zu stützen. Die Zentralbanken öffnen ihre Geldschleusen weiter denn je. Doch ohne ein fundiertes Verständnis der Finanzkrise drohen vorschnelle Reaktionen nur weiteren Schaden anzurichten.

Der vorliegende Band stellt darum die notwendigen Fragen: Was sind wirklich die Hintergründe und Zusammenhänge der aktuellen Finanzkrise? Warum kommt es in unserem Finanzsystem immer wieder zu krisenhaften Erschütterungen? Und was kann dagegen getan werden?

Renommierte Autoren werfen einen Blick hinter die Kulissen der "Subprime-Krise" und zeigen auf, wie eine falsche Politik, regulatorische Fehlanreize und eine schlechte Geldordnung die Marktwirtschaft destabilisieren und Wohlstand vernichten. Ein echtes Umdenken ist notwendig, damit der Markt wieder nachhaltiges Wachstum sichern und Krisen vorbeugen kann.

Fundierte Analysen und kritische Stellungnahmen, die die Finanzkrise neu bewerten: Mehr Markt und Wettbewerb sind die einzigen Mittel gegen Geld- und Finanzkrisen. Es ist höchste Zeit, aus Schaden klug zu werden!

Christian Pieter Hoffmann & Pierre Bessard
Natürliche Verbündete : Marktwirtschaft und Umweltschutz
Hoffmann, C. & Bessard, P. (Hrsg.). (2009). Natürliche Verbündete: Marktwirtschaft und Umweltschutz (1. Aufl.). Zürich: Ed. Liberales Institut.

Klimawandel, Feinstaubemissionen, Abholzung der Regenwälder, Abnahme der Artenvielfalt und Bio-diversität - auch 40 Jahre nach Begründung der Öko-Bewegung bleibt der Umweltschutz ein zentrales Anliegen der öffentlichen Debatte. Während die Probleme nahezu grenzenlos erscheinen, herrscht auf Seite der Lösungen pure Einfalt: der Staat soll es richten.

Wie aber sieht die Leistungsbilanz staatlicher Ge- und Verbote aus? Umweltprobleme benötigen heute Jahrzehnte, um eine effektive Lösung zu finden. Zahllose Partikularinteressen engagieren sich im politischen Prozess, um aus Initiativen der Umweltpolitik Profit zu schlagen. Allzu oft erweist sich der Staat gar als Umweltzerstörer statt -schützer. Eine realistische Analyse lässt erkennen: Der Staat beherrscht weniges gut, der Umweltschutz gehört nicht dazu.

Was aber sind die Alternativen? Die Marktwirtschaft hat in der Herstellung und Verteilung ökonomischer Güter ihre Stärke und Vielfalt bewiesen. Ist sie auch in der Lage, ökologische Güter und natürliche Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften? Die Autoren dieses Bandes zeigen, wie freiheitliche Institutionen die beste Voraussetzung für einen wirksamen Schutz der Umwelt bieten. Rechtsstaatlichkeit, Eigentumsrechte und Vertragsfreiheit erlauben es den Menschen, rasch ange-messene Lösungen für drängende Umweltprobleme umzusetzen - ohne auf die zweifelhaften Seg-nungen der Politik warten zu müssen.

Eine umfassende Zusammenstellung, die mit gängigen Vorurteilen aufräumt und innovative Ideen und Konzepte vorstellt.

Miriam Meckel & Christian Pieter Hoffmann
Die Zukunft des Geschäftsberichts
Meckel, M. & Hoffmann, C. P. (2009). Die Zukunft des Geschäftsberichts. In Schweizer
Geschäftsberichte-Rating (S. 22-24). Zürich : HarbourClub.


Das wichtigste Instrument in der Finanzkommunikation ist überfordert. Durch immer umfangreichere Ansprüche von allen Seiten stösst der Geschäftsbericht an seine Grenzen. Darin liegt eine grosse  Chance: Um den steigenden Anforderungen auch in Zukunft ge-recht zu werden, muss er multimedial  werden und individueller die Bedürfnisse der Ziel-gruppen bedienen.

Christian Pieter Hoffmann & Michael Etter
Orientierung in stürmischen Zeiten : Unternehmensführung im Angesicht der Krise
Hoffmann, C. P. & Etter, M. (2009). Orientierung in stürmischen Zeiten : Unternehmensführung im Angesicht der Krise. In Haunreiter, D. (Hrsg.). Auswirkungen von Krisen auf Wirtschaft, Recht und Gesellschaft (S. 139-155). Bern : Stämpfli.

Die aktuelle Krise zeigt, welche enorme Komplexität und Dynamik das heutige Wirtschaftsumfeld aufweist. Die Krise offenbart auch eine gewisse Ohnmacht einzelner Unternehmen und ihrer Lenker angesichts internationaler Märkte, Wettbewerber, Kapitalströme und staatlicher Regulierungen. Es stellt sich damit auch die Frage, inwiefern leitende Führungskräfte heute noch Herr des eigenen Handelns sind? Ist der Manager eher Gestalter oder Getriebener?
Auf all diese Fragen lassen sich keine einfachen Antworten finden. Gemeinsamzielen sie jedoch auf etwas ab, das als das Sensemaking von Führungskräften bezeichnet werden kann. Eine so verstandene Analyse der Orientierung von Führungskräften verfügt heute in der Betriebswirtschaftslehre über eine breite theoretische und empirische
Basis. Dennoch kann der kognitive Umgang von Führungskräften mit
Krisensituationen nicht abschliessend beschrieben werden.
Im Folgenden sollen einige zentrale Erkenntnisse einer jüngsten Studie der Universität St. Gallen zu den Zielen, Werten und Selbsteinschätzungen heutiger Manager vorgestellt werden. Im Vordergrund stehen dabei die Motivation, der Gestaltungsspielraum
sowie die Zielkoordinaten der Unternehmenslenker. Diese Faktoren prägen massgeblich die Wahrnehmungen und Handlungen der Manager in Krisensituationen.
Die gewonnenen Erkenntnisse beruhen dabei ausschliesslich auf den Eigenbeschreibungen der Befragten, sie stellen also keine Analyse tatsächlicher Handlungen dar. Vielmehr erlaubt der gewonnene Einblick ein vertieftes
Verständnis der Überlegungen, Orientierungen, der Rationalisierung und Selbstwahrnehmung von Führungskräften angesichts widriger Umstände. Damit befördern sie zugleich eine angemessene Interpretation ihrer Entscheidungen und ihres Verhaltens - manchmal auch Fehlverhaltens.

Michael Etter, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Sinn- und Wertewelten : Modernes Management im Spannungsfeld zwischen Ehrgeiz, Pflicht und Idealen
Etter, M., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2009). Sinn- und Wertewelten : Modernes Management im Spannungsfeld zwischen Ehrgeiz, Pflicht und Idealen. Forschungsabschlussbericht.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Manager - verraten und verkauft? : Wie sich Unternehmen aktivistischen Investoren stellen müssen
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Manager - verraten und verkauft? : Wie sich Unternehmen aktivistischen Investoren stellen müssen. In: Kommunikationsmanager, Nr. 4, S. 32-34.

Hendrik Vater, Miriam Meckel, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Zur Bedeutung qualitativer Erfolgsfaktoren der Kapitalmarktkommunikation für die Unternehmensbewertung und deren Auswirkungen
Vater, H., Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2008). Zur Bedeutung qualitativer Erfolgsfaktoren der Kapitalmarktkommunikation für die Unternehmensbewertung und deren Auswirkungen. Der Betrieb, 61(48), 2605-2611.

Das hier beschriebene Modell qualitativer Faktoren stellt erstmals eine umfassende Darstellung der Wahrnehmung, Beurteilung und Bewertung eines Unternehmens am Kapitalmarkt dar. Durch die Gewichtung der Relevanz der einzelnen Faktoren und Kategorien lassen sich Aussagen über spezifische Schwerpunkte und Verhaltensweisen der Finanzgemeinde treffen. Eingangs wurde beschrieben, dass qualitative Faktoren bedeutende Informationen im Rahmen der Unternehmensbeurteilung bieten können - insbesondere in Hinblick auf die notwendige Erstellung von Geschäftsprognosen. Darüber hinaus schaffen sie jedoch auch Vertrauen und Respekt einem Unternehmen gegenüber - sie sind die Treiber der Unternehmensreputation am Kapitalmarkt. Diese Aussagen lassen sich durch empirische Ergebnisse der hier dargestellten Studie untermauern.

Die hohe Bedeutung der Unternehmenskommunikation ist eine zentrale Erkenntnis des Forschungsprojekts. Eine transparente und umfassende Offenlegung des Geschäftsverlaufs sowie strategischer Ziele steht bei Investoren ebenso im Vordergrund, wie die langfristige Pflege guter, vertrauensvoller Beziehungen. Der Kapitalmarkt erwartet heute ebenso kompetente wie erfahrene Mitarbeiter in den Investor Relations-Abteilungen. Auch das Management spielt eine zentrale Rolle in der Aussendarstellung und Vermittlung des Unternehmens. Es trägt zu der Schaffung einer hohen Transparenz und Informationsdichte bei. Bei der Beurteilung der Fähigkeiten und der Zuverlässigkeit eines Managements legt der Kapitalmarkt grossen Wert auf den direkten Zugang und persönlichen Eindruck von den handelnden Personen. Eine angesehene IR-Abteilung kann hier jedoch den Vorstand massgeblich von Präsentationsaufgaben entlasten.

Auch die als weniger brisant beurteilten Faktoren haben jedoch im Durchschnitt ein signifikantes Ranking erfahren. Sie beziehen sich vor allem auf die Qualität der Unternehmensbeziehungen zu weiteren Anspruchsgruppen - etwa den Medien, Gewerkschaften oder Regulierungsinstanzen. Es lässt sich festhalten, dass es sich bei diesen Faktoren um sog. "Hygienefaktoren" handelt. Ein Wohlverhalten des Unternehmens wird hier vorausgesetzt. Sollte jedoch in einem dieser Bereiche tatsächlich einmal eine Krise auftreten, welche droht, den Geschäftsverlauf zu beeinträchtigen, so steigt die Bedeutung dieser Faktoren sprunghaft an.

Manager haben es demnach selbst in der Hand, mit Unterstützung professioneller Investor Relations für einen fairen Aktienkurs zu sorgen.

Christian Pieter Hoffmann
Obama oder Die Hoffnung stirbt zuletzt
Hoffmann, C. P. (2008). Obama oder Die Hoffnung stirbt zuletzt. In: Schweizer Monatshefte 88, Nr. 965, S. 15.

Vom unendlichen Warten auf den richtigen Politiker, den es nicht gibt - auch nicht in den USA.

Miriam Meckel, Christian Pieter Hoffmann & Martin Zahner
Fit für die Zukunft
Meckel, M., Hoffmann, C. P. & Zahner, M. (2008). Fit für die Zukunft. In: pressesprecher, Nr. 10, S. 44-45.

Eine Studie der Universität St. Gallen und Trimedia Communications, die auf Befragungen von 113 Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich sowie auf Einschätzungen von Kaptialmarktprofis beruht, zeigt: Um den Anforderungen künftig gerecht zu werden, müssen Geschäftsberichte multimedial und massgeschneidert sein.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Making Sustainability Heard - Investor Relations Role in Communicating Corporate Responsibility
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Making Sustainability Heard - Investor Relations Role in Communicating Corporate Responsibility. Paper presented at the 68th Annual Meeting of the Academy of Management. USA, Anaheim, August 2008.

This paper presents an explorative empirical survey of 42 European equity analysts. Based on qualitative, in-depth interviews with this core stakeholder group, the perception of CSR issues on capital markets is described and differentiated. Furthermore, suggestions on how to appropriately frame CSR issues in capital market communication are derived.

Christian Pieter Hoffmann
Big Business und Big Government
Hoffmann, C. P. (2008). Big Business und Big Government. In: Schweizer Monatshefte, Nr. 963, S. 10.

Christian Pieter Hoffmann
Wie die Schweiz sich selbst reinigt
Hoffmann, C. P. (2008). Wie die Schweiz sich selbst reinigt. In: Schweizer Monatshefte 88, Nr. 962, S. 8.

Schon vom "Schweizerischen Institut für Prävention und Gesundheitsförderung" gehört? Mit dem Projekt eines solchen Instituts liegt das Bundesamt für Gesundheit voll im Trend. Denn die Gesundheit der Bürger liegt dem Staat zunehmend am Herzen.

Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Linking corporate reputation and journalistic perception in capital markets
Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2008). Linking corporate reputation and journalistic
perception in capital markets. Studies in Communication Sciences, 8(1), 115-133.


The paper explores based on a qualitative survey of business and financial journalists the link between corporate reputation and journalistic perception in the context of capital market coverage at the Frankfurt Stock Exchange.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Framing Corporate Social Responsibility for Capital Market Communications
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Framing Corporate Social Responsibility for Capital Market Communications. Paper presented at the 58th Annual Conference of the International Communication Association. Canada, Montreal, May 2008.


The empirical findings presented in this paper were gained from interviews with equity analysts at the Frankfurt Stock Exchange. The interviews sought to identify how mainstream equity analysts, that are not particularly involved in Socially Responsible Investment research, perceive the concept of Corporate Social Responsibility. On the one hand, the evidence suggests that ecological, social and governance issues are increasingly becoming part of mainstream investment analysis.

However, in order to gain legitimacy among capital market participants, sustainability issues have to be communicated and framed according to the financial community's perspective. In particular, the impact of CSR measures on a company's strategic development, its corporate governance, image and employee relations seem to be most relevant to the financial community. Based on our findings, we propose that CSR issues could become a greater component of investor relations activities, if framed appropriately.

Christian Pieter Hoffmann
Der Sozialstaat erhält sich selbst
Hoffmann, C. P. (2008). Der Sozialstaat erhält sich selbst. In: Schweizer Monatshefte 88, Nr. 960, S. 14.

Neuere Studien zeigen: wer in einem Wohlfahrtsstaat sozialisiert wird, will auf staatliche Wohlfahrt nicht mehr verzichten. Das Selbstverständnis der Bürger wandelt sich.

Christian Pieter Hoffmann
Strategische Erfolgskontrolle der Unternehmenskommunikation : Ein kognitiver Ansatz des Kommunikationsmanagement
Hoffmann, C. P. (2008). Strategische Erfolgskontrolle der Unternehmenskommunikation : Ein kognitiver Ansatz des Kommunikationsmanagement. Dissertationen / Universität St. Gallen. Bamberg : Difo-Druck.

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Erörterung der strategischen Erfolgskontrolle der Unternehmenskommunikation. Sie geht dabei von einer Betrachtung einiger in der Praxis etablierter Ansätze und Instrumente der Erfolgskontrolle aus. Dabei wird festgestellt, dass es der Erfolgskontrolle der Unternehmenskommunikation heute meist an zweierlei mangelt: Ei-nerseits einer hinreichend klaren Definition des Kommunikationserfolgs, und damit verbunden einem fundierten Verständnis der Ziele und Wirkungen der Unternehmenskommunikation, und andererseits an einer Einbindung in ein systematisches, strategisches Kommunikati-onsmanagement.
Aus diesem Grund setzt sich die Arbeit das Ziel, einen Konzeptionsrahmen der strategischen Erfolgskontrolle der Unternehmenskommunikation zu entwickeln. Dieser soll einen klaren, systematischen Managementprozess definieren und dessen wesentliche operative Aufgaben beschreiben. Der Prozess der Erfolgskontrolle soll zugleich auf einem fundierten Verständnis der Unternehmenskommunikation und ihrer Wirkungen, ihres Erfolgsbeitrags beruhen. Er integriert daher systematisch ein kognitives Verständnis der Unternehmenskommunikation und ihrer Wirkungen.
Das Vorgehen der Arbeit kann in zwei wesentliche Schritte differenziert werden: In einem ersten Abschnitt soll ein ausreichend breites, solides theoretisches Verständnis der grundle-genden Konzepte und Phänomene erarbeitet werden - insbesondere der Kommunikation, der Unternehmenskommunikation, des Erfolg und der Wirkungen. Die hier gewonnenen Erkennt-nisse fliessen unmittelbar ein, in die Definition eines strategischen Managementprozesses der Erfolgskontrolle im zweiten Abschnitt der Arbeit. Kommunikationsmanagement wird dabei als Element der strategischen Unternehmensführung beschrieben, seine wesentlichen Aufgaben und die relevanten Herausforderungen der Erfolgskontrolle werden erörtert. Der so ent-wickelte Konzeptionsrahmen wird schliesslich durch eine Anwendung in der Erfolgskontrolle der Kapitalmarktkommunikation exemplifiziert.
Die Arbeit soll zusammenfassend eine konzeptionelle Grundlage für eine angemessene, sys-tematische, gezielte Erfolgskontrolle im strategischen Kommunikationsmanagement bieten. Die strategische Erfolgskontrolle stellt einen wesentlichen Schritt in der weiteren Professiona-lisierung der Unternehmenskommunikation dar, sie ist eine Voraussetzung für die Umsetzung eines strategischen Kommunikationsmanagement.

Miriam Meckel, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Die Zukunft des Geschäftsberichts
Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2008). Die Zukunft des Geschäftsberichts. Zürich : Trimedia Group.

Der Geschäftsbericht - das nach wie vor wichtigste Instrument in der Finanzkommunikation - sieht sich einer zunehmenden Überforderung ausgesetzt.
Zu diesem auf den ersten Blick ernüchternden Fazit gelangt die Studie zur «Zukunft des Geschäftsberichts». Doch die Analyse zeigt auch auf, wie der Geschäftsbericht am Puls der Zeit bleiben kann, wenn er multimedialer wird und sich individueller auf die Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten seiner Zielgruppen ausrichtet. So wird die aktuelle Bestandesaufnahme zum wertvollen Ausblick in die Zukunft der Unternehmenskommunikation - zusammen mit dem Nachfolgeprojekt «Zukunftslabor Geschäftsbericht».

Miriam Meckel, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Verkauft und nichts verraten : Kommunikation im Zeitalter sich wandelnder Finanzmärkte
Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (Hrsg.). (2008). Verkauft und nichts verraten : Kommunikation im Zeitalter sich wandelnder Finanzmärkte. Frankfurt : Frankfurter Allgemeine Buch.

Finanzinvestoren üben zunehmend Einfluss auf strategische und operative Entscheidungen ihrer Beteiligungen aus. Im öffentlichen Diskurs hingegen sind sie meist die Verlierer. Denn scheuen die Investoren die Medienwirksamkeit einer spektakulären Übernahme und eine offensive Kommunikationspolitik, so zerren Gewerkschaften, Kommunen und Mitarbeiter die geplanten Übernahmen stets ins Licht der Öffentlichkeit. Das Unternehmensmanagement sieht sich plötzlich vor der Herausforderung, seine Strategie nachvollziehbar und überzeugend an die verschiedenen Interessensgruppen zu kommunizieren und dennoch die Unternehmensentwicklung in der Hand zu behalten. "Verkauft und nichts verraten" analysiert die aktuelle Debatte und zeigt konkrete Empfehlungen für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen aus Arbeitnehmerschaft, Politik, Kommunikationsberatung, Investoren und Management auf. - Für Unternehmensführer, die ihr Handeln klar und verständlich kommunizieren wollen.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Herausforderungen der Kapitalmarktkommunikation in einem dynamischen Umfeld
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Herausforderungen der Kapitalmarktkommunikation in einem dynamischen Umfeld. In Meckel, M. & Schmid, B. (Hrsg.). Kommunikationsmanagement im Wandel (S.325-337). Wiesbaden : Gabler.

Die intensive und zielgerichtete Kommunikation mit den Kapitalmärkten ist für Unternehmen heute unverzichtbar, beeinflusst sie doch neben dem Aktienkurs und damit dem Wert auch die strategischen Handlungsoptionen eines Unternehmens. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass sich professionelle Kapitalmarkteilnehmer nicht nur anhand der reinen Finanzkennzahlen ein Urteil zu den Zukunftsaussichten, Potentialen und Risiken einer Gesellschaft bilden. Eine professionelle Unternehmenskommunikation muss daher auf einer Kenntnis der Perspektiven und Ansprüche ihrer Zielgruppen aufbauen. Auch qualitative, nicht-finanzielle Faktoren entfalten einen massgeblichen Einfluss auf die Wahrnehmung eines Unternehmens am Kapitalmarkt. Nicht zuletzt auf Basis solcher nicht-finanzieller Faktoren erarbeitet sich ein Unternehmen eine Reputation unter den Kapitalmarktteilnehmern. Auch die Vermittlung des sozialen und ökologischen Engagements eines Unternehmens an den Kapitalmarkt - eine Voraussetzung der Akzeptanz durch die Unternehmenseigner - sollte sich an den Perspektiven der Zielgruppen orientieren. Ein Unternehmen muss deutlich machen können, dass all seine Tätigkeiten einen strategischen Erfolgsbeitrag leisten. Professionelle Investor Relations müssen also in der Lage sein, differenziert auf die Wünsche und Wahrnehmungen ihrer Zielgruppen eingehen zu können. Neben Analysten spielen hier vor allem auch Finanz- und Wirtschaftsjournalisten, sowie zunehmend auch so genannte aktive Investoren eine Rolle. Das Institut für Medien und Kommunikationsmanagement hat unter diesen Gesichtspunkten in den vergangenen Jahren eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, um der professionellen Kapitalmarktkommunikation eine zuverlässige, wissenschaftlich fundierte Grundlage bieten zu können.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Nichtfinanzielle Aspekte in der Kapitalmarktberichterstattung - Eine Untersuchung der Perspektive von Wirtschafts- und Finanzjournalisten
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Nichtfinanzielle Aspekte in der Kapitalmarktberichterstattung - Eine Untersuchung der Perspektive von Wirtschafts- und Finanzjournalisten. In Raabe, J., Stöber, R., Theis-Berglmair, A. M., & Wied, K. Medien und Kommunikation in der Wissensgesellschaft (S. 118-128). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Von der Wall Street Rule zu den Media Rules : Bedeutung, Anliegen und Instrumente aktiver Investoren
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2008). Von der Wall Street Rule zu den Media Rules : Bedeutung, Anliegen und Instrumente aktiver Investoren. In Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (Hrsg.). Verkauft und nichts verraten: Kommunikation im Zeitalter sich wandelnder Finanzmärkte (S. 16-38). Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch.

Miriam Meckel, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Stakeholder Interest Alignment
Meckel, M., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2007). Stakeholder Interest Alignment. In: Kommunikationsmanager, Nr. 2, S. 54-57.

Im Geschäftsalltag spielen die verschiedenen Kommunikationsfunktionen eine bedeutende Rolle im Umgang eines Unternehmens mit seinen Anspruchsgruppen. Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations, Kundenkommunikation/Marketing, Corporate Social Responsibility-Reporting, Public Relations, Lobbying - jede Kommunikationsfunktion befasst sich mit der Beziehungspflege zu mindestens einer Anspruchsgruppe. Eine elementare Herausforderung der Unternehmenskommunikation im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessengruppen ist dabei die Erhebung und das Verständnis der wesentlichen, auf ein Unternehmen bezogenen Interessen und Ansprüche. Die Unternehmenskommunikation ist also nicht nur Sprachrohr, sondern zugleich auch Auge und Ohr der Organisation und insbesondere der Unternehmensführung - sowohl im Geschäftsalltag als auch im Falle konkreter Sachentscheidungen. Die Kommunikationsfunktionen tragen über ein konsistentes, Interessen-basiertes und strategisch begründetes Kommunikationsmanagement, zu einer anspruchsgruppengerechten Strategieformulierung bei.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Innovation's Role in the Formation of a Capital Market Reputation
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2007). Innovation's Role in the Formation of a Capital Market Reputation. Paper presented at the 11th International Conference on Reputation, Brand, Identity & Competitiveness. Norway, Oslo, May 2007.

The way a company is perceived on financial markets substantially affects its value as well as its capacity to raise much needed resources. Past research, however, has shown a tendency to neglect the specific factors and mechanisms that affect the judgements of financial analysts, institutional investors and business journalists. In our research, as presented in this abstract, we argue that capital market participants, when faced with the challenge of estimating the uncertain future prospects of a company, rely on collective judgements about that company, its reliability, stability and trustworthiness. In other words, the financial community attributes companies with a 'capital market reputation'. Depending on this reputation, capital market participants will be more or less critical of a company's announcements regarding its future development. They will also be more or less tolerant regarding unexpected business developments. The formation of a capital market reputation is determined by the financial community's perception of a range of specific corporate factors, presented in this paper.

Altogether, our research has shown that 'innovation' is one essential driver of a company's capital market reputation. In order to contribute to a company's value management, investor relations should pay close attention to this specific corporate factors that affects the judgements of capital markets participants. We believe that in this context our research offers useful indications for the implementation of investor relations plans and activities as well as for reputation building on financial markets.

Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Wahrnehmung und Unternehmensbewertungen - Reputationsarbeit der Kommunikation
Hoffmann,C. P. & Meckel, M. (2007). Wahrnehmung und Unternehmensbewertungen - Reputationsarbeit der Kommunikation. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 122, S. 22.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Intermediaries' Perceptions of Public Companies
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M.(2007). Intermediaries' Perceptions of Public Companies. Paper presented at the 57th Annual Conference of the International Communication Association. USA, San Francisco, May 2007.

The success and the overall value of a corporation are heavily dependent on the financial community's assessment of that company. Members of the financial community are faced with the challenging task of developing an adequate image or understanding of a company, its state, development and resources. Within the financial community, intermediaries such as journalists and analysts professionally observe, describe and analyze companies. The content produced by intermediaries has a significant impact on how investors perceive companies. Although companies devote a tremendous amount of time and resources to their interaction with investors, their actual control over the content consumed and considered by those investors is very limited. We hold that companies can increase their influence on this content through professional communication to intermediaries on financial markets. Company disclosure can have considerable impact on the perception by intermediaries, if it addresses the intermediaries' informational needs and demands. Companies need to gain an understanding about the factors that actually drive their perception by intermediaries. In a comprehensive survey of 66 intermediaries active on the German financial market, we have identified eight such factor categories. We are convinced that to successfully exert any control over the content consumed by the financial community, corporate communications needs to consistently and concisely address these factors.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Die Entstehung journalistischen Wissens über Unternehmen im Kontext der globalen Kapitalmärkte
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2007). Die Entstehung journalistischen Wissens über Unternehmen im Kontext der globalen Kapitalmärkte. Beitrag zur 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Bamberg, Mai 2007.


Wirtschaftsjournalisten, insbesondere im Bereich der Unternehmensberichterstattung, stehen vor der Herausforderung, ein ausreichendes Verständnis ihres Beobachtungsgegenstandes zu gewinnen, um darauf aufbauend eine Darstellung oder auch ein Bild desselben erstellen und vermitteln zu können.

Ein Verständnis der Wahrnehmungsprozesse der Journalisten, ihrer Bemühungen, Wissen über Unternehmen zu sammeln, muss daher die Grundlage unternehmerischer Kommunikationsarbeit sein.

Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag die Wahrnehmungsprozesse von Wirtschaftjournalisten vor allem auch im Hinblick auf die Interaktion von Wirtschaftsjournalisten mit dritten, externen Quellen, hier insbesondere weiteren Intermediären wie Finanzanalysten. Es wird also mit anderen Worten untersucht, wie Wirtschaftsjournalisten ihr Wissen über ein Unternehmen zusammenstellen und welche Rolle dabei die Unternehmenskommunikation spielen kann.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Exploring the Link between Corporate Reputation and Journalistic Perception
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2007). Exploring the Link between Corporate Reputation and Journalistic Perception. Beitrag zur 33. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft SGKM. Schweiz, St. Gallen, März 2007.

The attitudes and actions of a company's various stakeholders are substantially influenced by the company's corporate reputation. As intermediaries, journalists are a tremendously important stakeholder group in the formation of this reputation - their perception and description of a company's features influence the reputation held by many other stakeholders. The better part of a company's reputation in turn is determined by its successful communication efforts - but in order to successfully impact stakeholder perception, a company has to understand which factors actually determine its reputation. Our survey of business and financial journalists has identified seven major categories of company features that influence corporate reputation in the eyes of journalists. It is our conviction that the purposeful communication of the factors identified in our research enhances a company's perceived reputation among business and financial journalists and thereby, through journalists' coverage, assessments and evaluations, its perception by further stakeholders.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Corporate Perception on Capital Markets : Non Financial Success Factors in Capital Market Communication
Fieseler, C., Hoffmann, C. P., Meckel, M. & Bommer, K. (Hrsg.). (2007). Corporate Perception on Capital Markets : Non Financial Success Factors in Capital Market Communication. Hamburg : Deutscher Investor Relations Verband DIRK.

A company's perception on capital markets determines its value and thereby its strategic options. And yet little is known about the corporate features and factors that determine the perceptions held by financial analysts, institutional investors and financial journalists. The common models of company evaluation usually focus all too strongly on financials alone.

In this study we argue that capital market participants face the challenge of having to assess the uncertain prospects of markets and companies. To reduce the unavoidable risks associated with this exercise, capital market participants draw on so-called qualitative, non-financial corporate factors. By considering these factors, they can assess the situation, capacities, resources and business potential of a company more realistically and thereby improve the quality of the required forecasts. In addition, qualitative corporate factors also provide the basis for a capital market reputation - that is, a collective judgment by capital market participants on the reliability, stability and trustworthiness of a company. Based on this reputation, the financial community regards a company's communication messages and growth prospects more or less critically.

This study, conducted among more than 200 financial analysts and institutional investors, leads to the conclusion that the perception of companies in capital markets rests on a number of qualitative factors that can be classified into seven categories: corporate communications, management quality, corporate strategy, corporate governance, corporate culture, customer and industrial relationships as well as public affairs. In a two-phase research process, the basic qualitative success factors of capital market perception were identified, described and weighted according to their significance. The categories and relevant subfactors elaborated in this report thus provide capital market participants with valuable information on the company's situation and have a significant impact on its reputation. We are convinced that investor relations professionals should consider the factors presented in this study in their work to ensure they really cater to the information needs of capital market participants. Consideration of qualitative factors enhances the quality of financial communications and contributes to capital market efficiency and transparency.

Christian Fieseler, Miriam Meckel & Christian Pieter Hoffmann
European Communication Report 2007
Fieseler, C., Meckel, M. & Hoffmann, C. P. (2007). European Communication Report 2007. Berlin : Helios Media.

What will be the major challenges for Communication professionals in the future? How influential are communicators within their organisations? How much money do they earn? How satisfied are they with their jobs?
These and other important questions are being answered by the "European Communication Report 2007". The survey among almost 1,200 communication professionals across Europe portrays the professional backgrounds, challenges and working environments of communication directors and spokespeople Europe-wide.

Victor Porak, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Methoden der Erfolgsmessung von Kommunikation
Porak, V., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2007). Methoden der Erfolgsmessung von Kommunikation. In Piwinger, M. & Zerfass, A. (Hrsg.): Handbuch Unternehmenskommunikation (S. 535-557). Wiesbaden : Gabler.

Die zunehmende Bedeutung der Unternehmenskommunikation hat eine fortschreitende Professionalisierung zur Folge. Instrumente, Ansätze und Massnahmen des Kommunikationsmanagements werden laufend erneuert, ausgebaut und verbessert. Das führt zwangsläufig auch zu höheren Anforderungen an die Messung des Erfolgs. Heute existieren bereits zahlreiche Ansätze und Methoden der Erfolgsmessung von Kommunikation. Diese wurden zum Teil vor einem akademischen Hintergrund, zum Teil aber auch in der Kommunikationspraxis entwickelt. Dieser Beitrag stellt die gängigen Methoden im Überblick vor, systematisiert sie und unternimmt eine kritische Betrachtung. Gemäss der heutigen Kommunikationspraxis werden die Methoden der Erfolgsmessung differenziert nach den etablierten Kommunikationsfunktionen - Public Relations, Investor Relations, Kunden- und Mitarbeiterkommunikation - dargestellt.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Victor Porak
Neue Ansätze der Erfolgsmessung im Kommunikationsmanagement
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Porak, V. (2006). Neue Ansätze der Erfolgsmessung im Kommunikationsmanagement. In Boenigk, M., Krieger, D., Belliger, A. & Hug, C. (Hrsg.). Wirtschaftskommunikation und Innovation (S. 23-40). Wiesbaden : Deutscher Universitätsverlag.

Corporate Perception als neuer Ansatz der Erfolgskontrolle im Kommunikationsmanagement.

Christian Fieseler, Christian Pieter Hoffmann & Miriam Meckel
Qualitative Company Factors in Capital Market Communications
Fieseler, C., Hoffmann, C. P. & Meckel, M. (2006). Qualitative Company Factors in Capital Market Communications.

How a company is perceived on financial markets substantially affects its value as well as its capacity to raise much needed resources. Past research, however, has largely neglected the factors and mechanisms that affect the judgement of financial analysts, institutional investors and business journalists: In the following research paper, we argue that capital market participants are faced with the challenge of estimating the uncertain future prospects of a company. In these estimations, the financial community is forced to rely on a less comprehensive informational base than that available to the company itself. Capital market participants enhance their judgements and evaluations of companies by taking non-financial factors into account. Such factors offer information on key company features that will affect or even determine its future development. Furthermore, based on non-financial as well as financial corporate factors, the financial community develops collective judgements about a company, its reliability, stability and trustworthiness. A company is attributed with a certain capital market reputation. Based on this reputation, the financial community will be more or less critical of a company's announcements regarding its future development. It will also be more or less tolerant regarding unexpected business developments.

The qualitative, in-depth survey of 66 financial analysts, investors and financial journalists presented in this paper suggests that the process of corporate perception on capital markets is based on a range of non-financial factors, which can be grouped into 8 categories: Quality of management, strategy, communication, industry trends, corporate governance, customer & industry relations, corporate culture/employee relations and public affairs. In order to contribute to a company's value management, its financial communication function should pay close attention to the specific corporate factors that affect the judgements of capital markets participants. We believe that our research offers useful indications for the implementation of investor relations plans and activities as well as for reputation building on financial markets.

Victor Porak, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Measuring Corporate Perception in Financial Markets
Porak, V., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2005). Measuring Corporate Perception in Financial Markets. Paper presented at the 5th Annual Conference of the European Academy of Management. Germany, Munich, May 2005.


Corporate Perception als neuer Ansatz der Erfolgsmessung in der Finanzkommunikation.

Victor Porak, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Bewertung weicher Faktoren im Kapitalmarkt
Porak, V., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2005).Bewertung weicher Faktoren im Kapitalmarkt. In Pfannenberg, J. & Zerfass, A. (Hrsg.). Wertschöpfung durch Kommunikation (S. 156-163). Frankfurt : Frankfurter Allgemeine Buch.

Bedeutung weicher Unternehmensfaktoren auf dem Kapitalmarkt sowie Ansätze zu deren Messung.

Victor Porak, Christian Fieseler & Christian Pieter Hoffmann
Wertschöpfung durch Information und Kommunikation
Porak, V., Fieseler, C. & Hoffmann, C. P. (2005). Wertschöpfung durch Information und Kommunikation. In Walter-Klaus, E. & Reuter, A. (Hrsg). Wissens- und Werte-Management (S. 287-308). Saarbrücken : VDM Verlag Dr. Müller.

Erfolgskontrolle im Kommunikationsmanagement im Kontext der Intangible Assets.