Prof. Dr. Günter Bentele (Emeritus)

Öffentlichkeitsarbeit/PR

Günter Bentele, Dr. phil. habil., Jg. 1948, ist emeritierter Professur für Öffentlichkeitsarbeit/PR am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Von 1989 bis 1994 war er Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Journalistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Von 1994 bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2014 war er Inhaber des ersten Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit/PR im deutschsprachigen Raum an der Universität Leipzig.

KONTAKT

Prof. (em.) Dr. Günter Bentele 
Universitätsprofessor für Öffentlichkeitsarbeit/ PR                                         
Universität Leipzig | Burgstraße 21 | D-04109 Leipzig
Tel.: 0341 97 35730 | Fax: 0341 97 35049 | bentele[at]uni-leipzig.de

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FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE & THEMEN

Reputation/Marke/VertrauenPR-Forschung

Ansgar Zerfass, Günter Bentele & Muschda Sherzada-Rohs
Unternehmenskommunikation aus der Perspektive von Top-Managern und Kommunikatoren
Zerfaß, A., Bentele, G., & Sherzada-Rohs, M. (2017). Unternehmenskommunikation aus der Perspektive von Top-Managern und Kommunikatoren: Ein Vergleich. In O. Hoffjann & R. Seidenglanz (Hrsg.), Allmächtige PR, ohnmächtige PR: Die doppelte Vertrauenskrise der PR (S. 197-221). Wiesbaden: Springer VS.

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Markus Wiesenberg & Günter Bentele
For heaven’s sake or for the church’s sake? –The role of protestant church and the E.P.D. in the emergence of professional public relations in Germany
Wiesenberg, M., & Bentele, G. (2016). For heaven’s sake or for the church’s sake? –The role of protestant church and the E.P.D. in the emergence of professional public relations in Germany. Paper presented at the International History of Public Relations Conference (IHPRC). Bournemouth, England, July 2016.

Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld & Felix Krebber
Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Gedanken, Analysen, Thesen
Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U., & Krebber, F. (2015). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Gedanken, Analysen, Thesen. In G. Bentele, R. Bohse, U. Hitschfeld & F. Krebber, F. (Hrsg.), Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation (S. 1-22). Wiesbaden: Springer VS.

Wird über Akzeptanz gesprochen und geschrieben, scheint es zumeist die Beschreibung eines Defizits zu sein, das sich hinter diesem Schlagwort verbirgt. Doch handelt es sich wirklich um ein Defizit, wenn von fehlender Akzeptanz gesprochen wird? Die Diskussion um Akzeptanz, Legitimation, öffentliches Vertrauen, Partizipation und Transparenz ist Zeichen eines fundamentalen gesellschaftlichen Wandels. Dieser Wandel wirkt sich in breiter Front auf Politik und Wirtschaft aus und hat verschiedene Ursachen. Der Aufsatz nimmt insbesondere Wirtschaft und Politik in den Blick und untersucht, wie Akteure mit diesem gesellschaftlichen Wandel umgehen. Auch die mediale Dimension wird herausgearbeitet. Die Autoren schließen mit Thesen zum Themenkomplex als Denkanstoß für die Lektüre und Anregung zur Debatte.

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Ansgar Zerfaß, Günther Bentele, Joachim Schwalbach & Muschda Sherzada
Corporate Communications from the Top and from the Center: Comparing Experiences and Expectations of CEOs and Communicators
Zerfass, A., Bentele, G., Schwalbach, J., & Sherzada, M. (2014). Corporate Communications from the Top and from the Center: Comparing Experiences and Expectations of CEOs and Communicators. International Journal of Strategic Communication, 8(2), 61-78.

Common viewpoints as well as divergences between top executives and communication professionals influence the institutionalization of strategic communication. However, there is little empirical evidence on the accordance between both groups. Most research explores either communication professionals or chief communication officers (CEOs). Very few studies have combined both perspectives. This article identifies the research gap, explores insights from previous research, and contributes to the body of knowledge in strategic communication with an original study that is based on two surveys with replies from 602 CEOs and executive board members as well as 1,251 communication managers from companies in the largest European country, Germany. Although top executives rate the information and motivation of employees as the most important objective of corporate communication, communication professionals focus on the creation of a positive image. Respondents from both groups also state different opinions about dealing with the demand for transparency. Both top executives and communicators give most support to a role model that describes communication professionals as a facilitator between an organization and its publics. Nevertheless the overall conclusion is that perspectives diverge quite often and attention should be directed towards a better alignment between top management and those leading the strategic communication function.

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Christine Wohlgemuth, Christoph Reimann, Eva Charlotte Bolder, Elena Gebel, Christiane Grill, Julia Wölfer
NGO-Trust Index. Entwicklung eines Analysetools für das öffentliche Vertrauen von NGOs
Wohlgemuth, C., Reimann, C., Bolder, E. C., Gebel, E., Grill, C., & Wölfer, J. (2013). NGO-Trust Index. Entwicklung eines Analysetools für das öffentliche Vertrauen von NGOs. In F. Bravo Roger, P. Henn, D. Tuppack (Hrsg.), Medien müssen draußen bleiben! Wo liegen die Grenzen politischer Transparenz? Beiträge zur 8. Fachtagung des DFPK. Berlin: Frank & Timme.

In modernen Informationsgesellschaften spielt öffentliches, d.h. medienvermitteltes Vertrauen als sozialer Mechanismus für Individuen, Organisationen und soziale Systeme eine bedeutende Rolle. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind aufgrund ihrer strukturellen Abhängigkeit von Fundraising-Aktivitäten existenziell auf ein hohes Maß an Vertrauen angewiesen. Ziel des Forschungsprojektes war es, ein Untersuchungsinstrument zur Messung des öffentlichen Vertrauens in NGOs unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Organisations-merkmale zu entwickeln, den NGO-Trust Index (NGO-TI). Als theoretische Basis diente dabei die Theorie des öffentlichen Vertrauens (Bentele, 1994), die den komplexen Prozess der Vertrauensvermittlung in der Öffentlichkeit anhand von Vertrauensfaktoren und Diskrepanzen beschreibt, deren Vorhandensein und Bewertung den Vertrauensprozess positiv oder negativ beeinflussen können. Als Fallbeispiel und Praxispartner konnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF Deutschland, gewonnen werden. 

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Christine Wohlgemuth, Günter Bentele
Die Vertrauenskrise des deutschen Komitees für UNICEF – Eine Fallstudie zum Verlust öffentlichen Vertrauens im NGO-Bereich
Wohlgemuth, C., & Bentele, G. (2012). Die Vertrauenskrise des deutschen Komitees für UNICEF – Eine Fallstudie zum Verlust öffentlichen Vertrauens im NGO-Bereich. In G. Bentele, M. Piwinger & G. Schönborn (Hrsg.), Kommunikationsmanagement. Strategien, Wissen, Lösungen (Losebl. 2001ff.), Nr. 6.33 (S. 1-29). Neuwied: Luchterhand.

Die Fallstudie beschreibt die Vertrauenskrise des deutschen Kinderhilfswerks UNICEF. Die empirische Rekonstruktion des öffentlichen Vertrauensverlustes auf der Ebene der „veröffentlichten Meinung“ beinhaltet eine Inhaltsanalyse der Printberichterstattung. Als Basis dient die Theorie des öffentlichen Vertrauens (Bentele 1994), die den komplexen Prozess der Vertrauensvermittlung in der Öffentlichkeit anhand von Vertrauensfaktoren beschreibt, deren Vorhandensein positiv zur Vertrauensbildung beitragen bzw. deren negative Bewertung den Vertrauensprozess beeinträchtigen können. Die Studie (Untersuchungszeitraum: 27. November 2007 bis 21. Februar 2008) zeigt die moralische Fallhöhe als Spezifikum einer Krise im NGO-Bereich, die sich durch einen besonders massiven Vertrauensverlust und überhöh­te Erwartungen bzw. eine Tendenz der persönlichen Enttäuschung beschreiben lässt. 

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Günter Bentele, Christine Wohlgemuth
The Trust Crisis of the German Committee for UNICEF – A Case Study on the Loss of Public Trust in the NGO Sector.
Bentele, G. & Wohlgemuth, C. (2011). The Trust Crisis of the German Committee for UNICEF – A Case Study on the Loss of Public Trust in the NGO Sector. Paper presented at the EUPRERA Annual Congress 2011, Leeds, September 2011.

Günter Bentele, Romy Fröhlich, Peter Szyszka (Hrsg.)
Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und Berufliches Handeln
Bentele, G., Fröhlich, R., & Szyszka, P. (Eds.) (2008). Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und Berufliches Handeln. Mit Lexikon (2. Auflage). [Handbook of Public Relations. Scientific Foundations and Professional Acting. With Lexicon, 2nd ed.] Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Der Band dient neben der Zusammenführung von Wissensbeständen auch der Klärung von Begrifflichkeiten im Bereich Public Relations. Neben einer Einführung in die Public Relations als Gegenstand wissenschaftlicher Annäherung bietet der Band in kompakten Artikeln einen Überblick über die disziplinären Perspektiven, die Ansätze und Modelle der diversen Theorien, die Schlüsselbegriffe und ihre Bezugsgrößen sowie Öffentlichkeitsarbeit als berufliches Handeln. Ein Lexikonteil zu zentralen Begiffen der PR rundet den Band ab. Für die 2. Auflage wurde u.a. der Lexikonteil um mehr als 20 Stichwörter erweitert. Dabei konnten Lücken in der Systematik des Lexikons geschlossen und Stichwörter aufgenommen werden, die in jüngerer Zeit in den Fokus des Fachdiskurses gerückt sind.

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Günter Bentele, Howard Nothhaft & Ansgar Zerfaß
Evaluation, PR-Evaluation
Bentele, G., Nothhaft, H., & Zerfaß, A. (2008). Evaluation, PR-Evaluation. In G. Bentele, R. Fröhlich & P. Szyzska (Hrsg.), Handbuch der Public Relations (2. Aufl., S. 587-588). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Günter Bentele, Horst Steinmann & Ansgar Zerfaß (Hrsg.)
Dialogorientierte Unternehmenskommunikation. Grundlagen – Praxiserfahrungen – Perspektiven
Bentele, G., Steinmann, H., & Zerfaß, A. (Hrsg.) (1996). Dialogorientierte Unternehmenskommunikation. Grundlagen – Praxiserfahrungen – Perspektiven [Corporate communications and dialogue. Theoretical foundations – case studies – perspectives]. Berlin: Vistas.

Dialogorientierte Kommunikation – ein schillerndes Schlagwort, das als zukunftsträchtiges Leitbild der Unternehmenskommunikation propagiert wird, hinter dem sich bei näherem Hinsehen aber sehr unterschiedliche Konzepte verbergen. In welchen Zusammenhängen führen interaktive Medien, wechselseitige Verständigungsprozesse, argumentative Konfliktlösungen zum Erfolg? Ist Dialogkommunikation in der Unternehmenspraxis überhaupt realisierbar? Wie können soziale Beziehungen in Organisation, Markt und Gesellschaft dialogisch gestaltet werden? Was bedeutet diese Neuorientierung für bewährte, aber tendenziell monologische Kommunikationsansätze? Diese Fragen werden im vorliegenden Band – dem ersten umfassenden Kompendium zur Dialogkommunikation – aus interdisziplinärer Sicht beantwortet. Wissenschaftler nähern sich dem Thema aus betriebswirtschaftlicher, kommunikationswissenschaftlicher und sprachphilosophischer Sicht. Renommierte Praktiker berichten in instruktiven Fallstudien über die Praxis dialogorientierter Kommunikation bei Bayer, BMW, Hoechst, Hypo-Bank, der Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Quelle, Ruhrgas, Vorwerk sowie dem Verband der Chemischen Industrie. Der Leser erhält einen Überblick zum Stand der Diskussion und konkrete Anregungen für die erfolgreiche Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit, Marktkommunikation und Mitarbeiterkommunikation.

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Günter Bentele, Hans-Bernd Brosius, Otfried Jarren (Hrsg.)
Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft
Bentele, G., Brosius, H.-B. & Jarren, O. (Hrsg.) (2013). Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft, 2. Auflage [Dictionary of Communication and Media Science, 2nd edition]. Wiesbaden: Springer VS. 

Dieses Lexikon ist als umfassendes Nachschlagewerk für das gesamte Fach Kommunikations- und Medienwissenschaft, einschließlich seiner wichtigsten Lehr- und Forschungsgebiete konzipiert. Über 100 renommierte Autoren haben an der zweiten Auflage mitgewirkt. Es bietet Definitionen und Artikel für alle wichtigen Fachgebiete. Alle Einträge sind durchgesehen und aktualisiert worden, die zweite Auflage enthält über 170 neue, zusätzliche Stichworte und weitere, nützliche Querverweise. Es stellt für alle Kommunikations- und Medienwissenschaftler, Sozialwissenschaftler anderer Fächer, wie auch für Studierende ein unverzichtbare Nachschlagewerk dar.

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Günter Bentele et al.
Profession Pressesprecher 2012. Vermessung eines Berufsstandes
Bentele, G., Dolderer, U., Seidenglanz, R., & Fechner R. (2012). Profession Pressesprecher 2012. Vermessung eines Berufsstandes. [The profession of the Spokesmen and Communication Managers. Measuring the professional field] Berlin: Helios Media.

Für die vierte Durchführung der Studie zum Berufsfeld Public Relations/Organisationskommunikation wurden über 2.300 Berufsangehörige in Deutschland befragt:

  • Die Macher: Welche Ausbildung und Berufserfahrung bringen sie mit, auf welcher Position arbeiten sie und was wird in der Branche verdient?
  • Die Strukturen: Wie sind PR-Einheiten heute organisiert, wie viele Mitarbeiter haben sie und wie entwickeln sich die Budgets? Wie wird Erfolg ihrer Arbeit kontrolliert?
  • Der Status: Wo ist PR/OK heute in den Organisationen angesiedelt und welchen strategischen Einfluss hat sie? Welche Defizite und Grenzen aber auch welche Perspektiven sehen PR-Praktiker?
  • Die Herausforderung Social Media: Wie und mit welchen Strategien werden Social Media heute im Kommunikationsmanagement umgesetzt? Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entwicklung für die Branche?
  • Die Moralfrage: Welche ethischen Anforderungen und Positionen existieren im Berufsfeld?
  • Der Rahmen: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Journalisten?
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Günter Bentele, Lars Großkurth, René Seidenglanz
Profession Pressesprecher 2009. Vermessung eines Berufsstandes
Bentele, G., Großkurth, L., & Seidenglanz, R. (2009). Profession Pressesprecher 2009. Vermessung eines Berufsstandes. [The profession of the Spokesmen and Communication Managers. Measuring the occupational field] Berlin: Helios Media.

Die Autoren geben einen tiefen Einblick in das Berufsfeld PR/Organisationskommunikation. Hierzu wurden über 2.000 Berufsangehörige befragt. Die Studie zeigt dabei die Strukturen der Branche auf, charakterisiert den Berufsstand hinsichtlich Einstellung, Karriere und Einkommen und skizziert das Umfeld, in dem sich PR-Schaffende bewegen. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen aufgearbeitet und auf den Punkt gebracht: Welche Auswirkung hat beispielsweise die Wirtschaftskrise auf die Branche und mit welchen neuen Herausforderungen konfrontiert sie den Berufsstand? Herrscht Chancengleichheit für Männer und Frauen im Berufsfeld und welche Unterschiede gibt es? Wie wichtig ist Ethik und Moral in der PR? Über all diese Fragen und noch viele weitere gibt die Studie Auskunft.

Die Studie hat sich über die Jahre zu einem Standardwerk der Branche entwickelt, nicht zuletzt, weil sich die Erhebung wiederholt auf die gleiche Grundgesamtheit bezieht (BdP-Mitglieder und weitere) und Entwicklungen so über die Jahre hinweg aufgezeigt werden können.

Nach 2009 erscheint 2012 die vierte Vermessung des Berufstandes. Die Profession Pressesprecher 2009 erhalten Sie weiterhin auf Anfrage über die Geschäftsstelle.

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Günter Bentele et al.
Markenwert und Markenwertermittlung
Bentele, G., Buchele, M.-St., Hoepfner J., & Liebert T. (2009): Markenwert und Markenwertermittlung (3rd ed.). [Brand Equity – Foundations and Measuring] Wiesbaden: Gabler.

Die vorliegende Studie systematisiert, bewertet und hinterfragt auf Basis einer umfassenden Literatur- und Praxisübersicht 36 unterschiedliche Markenbewertungsmodelle und -ansätze aus einer übergreifenden, kommunikationswissenschaftlich geprägten Perspektive. Die Autoren untersuchen, wie sich der Wert einer Marke messen lässt, welche Variablen beachtet werden und inwiefern etablierte Markenbewertungsmodelle Defizite aufweisen.

Für die dritte Auflage wurde ein weiteres Kapitel mit neuen empirischen Ergebnissen aufgenommen. Es wird untersucht, welche neuen Rahmenbedingungen und Akteure das Thema Markenwert aktuell treiben und inwiefern neue Initiativen die kommunikationswissenschaftlich fundierten Anregungen berücksichtigen.

Inhalt: Darstellung und Bewertung wichtiger Markenbewertungsmodelle; Faktoren des Markenwertes zur Wertbestimmung; Anwendung der Modelle in der Praxis im Spiegel empirischer Untersuchungen; Schlussfolgerungen und neue Perspektiven

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Horst Avenarius, Günter Bentele (Hrsg.)
Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations. Reflexionen und Dokumentation
Avenarius, H., & G. Bentele (Eds.) (2009): Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations. Reflexionen und Dokumentation. [Self Control in the Professional Field of Public Relations. Reflections and Documentation] Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Der Band bietet einen aktuellen Überblick über Ethik, Normen und Tätigkeit des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) als der deutschen Institution freiwilliger Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations. Ethische Grundlagen und Probleme der PR, Überlegungen zu einer Branchen-Governance, die historische Entwicklung des DRPR, eine aktuelle Beschreibung seiner Aufgaben, Struktur, seiner Spruchpraxis und seines Wirkens sind konkrete Inhalte des Buchs. Darüber hinaus enthält der Band eine umfängliche Dokumentation der relevanten PR-Kodizes, von DRPR-Jahresberichten und Verlautbarungen, DRPR-Richtlinien und der DRPR-Spruchpraxis zwischen 1997 und 2008.

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Günter Bentele
Objektivität und Glaubwürdigkeit. Medienrealität rekonstruiert
Bentele, G. (2008). Objektivität und Glaubwürdigkeit. Medienrealität rekonstruiert [Objectivity and Credibility. Media Reality reconstructed. Edited and introduced by S. Wehmeier, H. Nothhaft, & R. Seidenglanz]. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Die bislang noch nie vollständig veröffentlichte Habilitationsschrift von Günter Bentele ist der Kern des Bandes. Der theoretische Gehalt des Ende der 1980er Jahre geschriebenen Werkes bietet auch heute noch für die PR-Forschung und -Praxis reichhaltige Erkenntnisse zu den Themen Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Realitäts-Rekonstruktion durch Medien und PR. Der theoretische Ansatz von Bentele wird um zwei Aufsätze ergänzt, die die Schrift an die heutige Diskussion anschlussfähig machen und kritisch würdigen.

  • Günter Bentele: Objektivität und Glaubwürdigkeit
  • Howard Nothhaft, Stefan Wehmeier: Rekonstruktivist meets Konstruktivist
  • René Seidenglanz: Aspekte der Medienglaubwürdigkeit
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Günter Bentele, Reinhard Bohse, Uwe Hitschfeld & Felix Krebber (Hrsg.)
Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft – Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation
Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U., & Krebber, F. (Hrsg.) (2015). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um Legitimation, öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation. Wiesbaden: Springer VS. 

„Stuttgart 21“ wurde zu einer Chiffre für Bürgerproteste und ein Symbol für „schwindende Akzeptanz“ von Großvorhaben. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten wird auch künftig vor Akzeptanzproblemen stehen. Dieser Band analysiert grundlegende Aspekte des Diskurses über Akzeptanz und Bürgerbeteiligung in der modernen Gesellschaft. Er bietet wissenschaftliche Zugänge zu Akzeptanz, Vertrauen, Transparenz und Legitimation sowie Fallbeispiele für Konflikte in Wirtschaft, Kultur und Politik. Eine Beschreibung von Methoden und Verfahren zur Erlangung besserer Akzeptanz ergänzt den Band.

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Felix Krebber
Lokale Akzeptanzdiskurse
Krebber, F. (2015). Lokale Akzeptanzdiskurse. In Bentele, G., Bohse, R., Hitschfeld, U. & Krebber, F. (Hg.). Akzeptanz in der Medien- und Protestgesellschaft. Zur Debatte um öffentliches Vertrauen, Transparenz und Partizipation (S. 113-126). Wiesbaden: Springer VS.

Wenn sich Windparks über Landschaften ausbreiten, Stromtrassen Täler überspannen oder neue Verkehrswege Schneisen durch Bergmassive schlagen, verbinden sich überregionale Fragen von Mobilität oder Energieversorgung in bundesweiter oder europäischer Dimension mit den vor Ort erlebbaren Veränderungen. Besonders im Lokalen steigen regelmäßig Unmut und Erregung, wenn sich Infrastrukturprojekte ankündigen, deren gesamtgesellschaftlicher Nutzen von vermeintlichen oder tatsächlichen Härten vor Ort überlagert wird. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass regionale Spezifika in lokalen Kommunikationsräumen bei Infrastrukturprojekten von großer Wichtigkeit sind. Aus diesen Gedanken folgernd wird ein Bezugsebenenmodell der Akzeptanzkommunikation entwickelt.

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