close Layer

Schnittstellen und Zusammenarbeit in der Unternehmenskommunikation

Das dritte Modul des von der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation ge-förderten Forschungsprogramms Value Creating Communication wurde auf den Weg gebracht. Das Forschungsvorhaben ist als interdisziplinäres Verbundprojekt konzipiert, bei dem Forscherteams von drei Universitäten (Leipzig: Professor Dr. Ansgar Zerfaß, Münster: Prof. Dr. Ulrike Röttger, Wien: Prof. Dr. Sabine Einwiller) ab Sommer 2017 verschiedene Aspekte des Themas gemeinsam bearbeiten. Das Gesamtprojekt wird mit 330.000 Euro über drei Jahre gefördert. 

Im Zeitalter der digitalen Transformation kann jeder Mitarbeiter zum Kommunikator werden. Kommunikationsabteilungen können die Kommunikationsfunktion im Unternehmen nicht mehr allein ausfüllen. Sie werden ihre Bedeutung nur dann behalten oder ausbauen können, wenn sie sich flexibel an neue Rahmenbedingungen anpassen, dazu mit allen relevanten Akteuren zusammenarbeiten und mit ihren Aktivitäten konsequent die Strategie des Unternehmens unterstützen.

Das Forschungsmodul wird deshalb die Prozesse und Schnittstellen der Arbeitsteilung in der Unter-nehmenskommunikation analysieren sowie die Art und Weise der damit verbundenen Zusammenarbeit: Mit welchen Abteilungen und Dienstleistern arbeitet die Kommunikationsabteilung zusammen, um die Kommunikation des Unternehmens zu steuern? Wie sind diese Schnittstellen gestaltet? Wie gestalten sich die Beziehungen zu den internen und externen Partnern? Wie wandeln sich Prozesse, Schnittstellen und Zusammenarbeit in veränderten Situationen, z. B. in Krisenzeiten, und wie können neue agile Managementmethoden zum Einsatz kommen?

In Leipzig geht es um die Analyse interner Schnittstellen und der Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen eines Unternehmens. Die Ergebnisse sollen Kommunikationsleitern helfen, den Arbeitsteilungsprozess in der Kommunikation und die damit verbundene Inter-aktion sowie Kollaboration besser zu verstehen und zu gestalten. Langfristig soll ein effizienteres Management der Kommunikationsprozesse die Akzeptanz und Durchsetzungsfähigkeit der Kommunikationsabteilung verbessern und deren Rolle als Business-Partner sowie Berater für das Top-Management und andere interne Kunden stärken. 

Laufzeit: 2017-2020.