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Reputation und Shareholder Activism

Shareholder Activism, die gezielte Einflussnahme von Investoren auf die Führungsentscheidungen börsennotierter Unternehmen, gehört zu den zentralen aktuellen Herausforderungen der Finanzkommunikation. In einer gemeinsamen Studie mit der BI Norwegian Business School analysierte Prof. Dr. Christian P. Hoffmann daher die Rolle der Unternehmensreputation in Vermeidung oder Abwehr aktivistischer Interventionen.

Basierend auf US-amerikanischen Daten konnte gezeigt werden, dass eine gute Unternehmensreputation sowohl die Häufigkeit als auch den Erfolg von aktivistischen Vorstößen reduziert. Die Reputation wirkt damit vorteilhafter als etwa die Unternehmensgröße, welche zwar ebenfalls die Erfolgsaussichten der Shareholder Activists schmälert, aber die Wahrscheinlichkeit einer aktivistischen Intervention erhöht.

Die Studie traf auf großes Interesse in der Praxiscommunity und wurde unter anderem durch das IR Magazine rezipiert.