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Mobiler Journalismus

Etablierte Medienorganisationen setzen große Hoffnung auf Mobile Publishing und produzieren Apps für Smartphones und Tablet-PCs. Das Forschungsprojekt "Mobiler Journalismus" begleitet seit 2007 die Institutionalisierung von Mobile Publishing in Medienorganisationen und ordnet publizistische und ökonomische Potenziale ein. Empirische Erhebungen zeigen die Produktionsbedingungen in Redaktionen auf und geben Auskunft über die Gestaltung der Angebote.

PROJEKTZIEL

Ziel des Projekts ist es, die Institutionalisierung von Mobilem Journalismus als neues Subsystem theoretische zu verorten und die Etablierung in crossmediale Strategien deutscher Print-und Rundfunkorganisationen empirisch zu begleiten.

Vorgehen

Die Veränderung redaktioneller Strategien durch die steigende Relevanz mobiler Endgeräte und damit einhergehende Veränderungen redaktioneller Routinen werden in regelmäßigen Erhebungen alle fünf Jahre seit 2007 mittels quantitativer Redaktionsbefragungen in deutschen Zeitungs-, Zeitschriften-, Radio- und Fernsehredaktionen erhoben. Dazu werden jeweils verantwortliche Redakteure zu Motiven und Produktionsbedingungen sowie publizistischen wie ökonomischen Erwartungen befragt. Darüber hinaus wurde 2012/2013 erstmals das gesamte Angebot eigenständiger journalistischer Apps für Smartphones und Tablet-PCs (iTunes) im Rahmen einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht, um die Integration internetspezifischer Qualitäten (z.B. Multimedialität, Interaktivität, Selektivität, Usability) sowie die Nutzung ökonomischer Potenziale zu systematisieren.