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Communication Benchmarking Initiative

Kommunikatoren stehen zunehmend im Wettbewerb um Ressourcen. Sie müssen ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg begründen und Budgets verteidigen. Auf der anderen Seite führen die Digitalisierung und andere Megatrends zu neuen Herausforderungen, die in der Kommunikation zu bewältigen sind. Das verändert den Bedarf für die finanzielle und personelle Ausstattung, hat aber auch Folgen für die organisatorische Aufstellung.

Zur Organisation der Unternehmenskommunikation gibt es bisher kaum verlässliche Vergleichsdaten. Vorhandene Benchmarking-Studien sind nur operativ angelegt oder berücksichtigen keine Unternehmen in Deutschland. Deshalb wurde im Frühjahr 2016 aus dem Kreis der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation die Communication Benchmarking Initiative auf den Weg gebracht. Initiatoren sind Dr. Christoph Zemelka (Bosch) und Professor Ansgar Zerfaß (Universität Leipzig), als Umsetzungspartner wurden Dr. Jan Sass und Christoph Lautenbach (Frankfurt) gewonnen.

Die von Unternehmen unterschiedlicher Branchen getragene Initiative ist wissenschaftlich abgesichert und schafft erstmals die Möglichkeit zum neutralen Vergleich von Kosten und Strukturen der Unternehmenskommunikation.

Mit ihren differenzierten Ergebnissen unterstützt sie eine begründete Budgetsicherung und Ressourcenentwicklung, die verbesserte Steuerung der Kommunikationsfunktion, eine informierte Diskussion mit Unternehmensberatungen, dem Controlling und Auditoren, sowie die organisatorische Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation.

Die Entwicklungsarbeiten und Pretests in drei Großunternehmen wurden 2016 durchgeführt. Die Initiative wird mit mehr als 15 teilnehmenden Unternehmen im Sommer 2017 an den Start gehen. 

Mehr Informationen auf der Projektwebsite www.communication-benchmarking.de.

Laufzeit: seit 2016.